Lui
Verstorben Mitte Juli 2015!
   
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10.06.2010 21:18 |
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Günter
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Gauck ist kein Mandela (Kommentar)
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 19:48 Uhr von Claus-Dieter Stille
Die politische Haltung des Joachim Gauck, sowie seine stramm antikommunistische Einstellung - quasi von Kindesbeinen an - lassen sich unschwer anhand dessen Biographie erklären. Gaucks Vater war in der noch jungen DDR schweres Unrecht widerfahren. Dessen Sohn Joachim wurde fürderhin im Geiste der Gegnerschaft zu dem System erzogen, das dem Vater das Unrecht antat.
Verständlich, dass, wer das wie Joachim Gauck in frühester Kindheit hautnah mitbekam, kein Freund der DDR, noch des Sozialismus werden konnte. Dennoch fand Joachim Gauck später seinen Platz im Staate DDR. Freilich nicht als Journalist, wie er es sich gewünscht hatte; doch immerhin als Pfarrer. Was in vieler Hinsicht besser für Gauck war. Denn im umgekehrten Falle - als Journalist - wäre er sicher bald an die vom System gezogenen Grenzen gestoßen. An Grenzen, mit denen sich ansonsten wohl höchstens diejenigen abfanden, welche fest und durchaus in nicht wenigen Fällen ehrlich an die Richtigkeit des Sozialismus glaubten (und nur deshalb bereit waren, einiges zu schlucken); bzw. reine Opportunisten, denen nahezu alles recht und billig war, wenn sie nur den bevorzugten Studienplatz oder ihren Wunschberuf bekamen. Wobei letztere Spezies, die der Opportunisten, bekanntlich in alles Systemen vorkommen und wohl auch nie aussterben werden.
Joachim Gauck überlebte die DDR somit in der kirchlichen Nische. Andere DDR-Bürgerinnen und Bürger zogen andere Nischen vor. Wer wollte das dem einen wie den anderen vorwerfen? Nur eine Frage sollten wir uns heute dennoch heute vorlegen: Ist Joachim Gauck, der Kandidat von SPD und Grünen fürs Amt des Bundespräsidenten, eine gute Wahl? Gesetzt den Fall, er gewönne am 30. Juni die Wahl zum Bundespräsidenten. Und nicht Christian Wulff (CDU), “Der Mann ohne Eigenschaften”, wie vor kurzem das Neue Deutschland formulierte.
Leichte Bauchschmerzen
Nun, wer weiß schon jetzt, wie Joachim Gauck als Bundespräsident wäre und wirkte. Das stimmt. Der Mann könnte sich - wie man so schön sagt - ja dann durchaus ganz gut machen als Staatsoberhaupt. Man möge es mir nachsehen: Ich habe da dennoch leichte Bauchschmerzen. Ob Gauck wirklich der Richtige wäre?
Von Weizsäckers Parteienkritik von 1992
Allein schon die Art und Weise wie es dazu kam, dass “Der frühere Herr der (Stasi-) Akten”, Joachim Gauck (durch SPD und Grüne) zum Kandidatenstatus gekürt wurde bzw. das mögliche Kalkül, das dahintersteckt, hat mir Unbehagen bereitet. Dazu fiel mir die Parteienkritik des einstigen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ein. Die für damalige Verhältnisse harte Kritik an den Parteien seitens von Weizsäckers traf den Nagel jedoch voll auf den Kopf. Der Einfluss, so der Altbundespräsident im Jahre 1992, der bundesdeutschen Parteien habe sich auf die gesamte Gesellschaft ausgeweitet. Die Parteien seien längst zu einem sechsten Verfassungsorgan geworden. Jedoch im Gegensatz zu den anderen Verfassungsorganen, so von Weizsäcker damals weiter, seien die Parteien keiner Kontrolle unterworfen. Des Weiteren schrieb der damalige Bundespräsidenten den Parteien dick ins Stammbuch, deren vorrangiges Ziel sei es, die nächste Wahl zu gewinnen und nicht langfristig Probleme des Landes zu lösen. Die Parteien nähmen temporäre Stimmungen im Volk in ihr Parteiprogramm auf, um bei der nächsten Bundestagswahl möglichst viele Stimmen zu erhalten…
Heute ist alles noch viel schlimmer
Von Weizsäckers Kritik an den Parteien ist auch bei veränderter Parteienlandschaft im Jahre 2010 nicht überholt. Ganz im Gegenteil: Es ist noch viel schlimmer geworden. Was etwa die temporären Stimmungen im Volke angeht, so nehmen - etwa die derzeitig amtierenden Regierungsparteien - diese offenbar überhaupt nicht mehr wahr. Die Klientel stattdessen - für die aktuell Schwarz-Gelb anstelle für die Mehrheit des Volkes, wie es eigentlich der Fall sein sollte, Politik macht, wird sehr wohl gehört! Seit einem Bundeskanzler Gerhard Schröder hat deren Lobby sogar eigne Schreibtische in den Schlüsselministerien…
Versöhnen statt Spalten wäre angezeigt
In diesen Krisenzeiten bräuchte unser Land m. E. einen Bundespräsidenten, der ganz im Sinne des verstorbenen früheren Amtsinhabers, Johannes Rau, dafür eintritt, dass Politik versöhnt statt spaltet. Gelänge es einen Bundespräsidenten Joachim Gauck diesen Anspruch erfüllen? Zweifel sind angebracht. Denn: Betrachten wir Joachims Gaucks Tätigkeit als Leiter der Stasiunterlagenbehörde, so war wohl Versöhnen statt Spalten nicht gerade die erste Intension des heutigen Kandidaten fürs Amt des Bundespräsidenten. Wären in dessen Amtszeit als Chef der “Gauck-Behörde” sonst ausgerechnet IM-Verdächtigungen ganz bestimmter Personen (Stolpe, Gysi, Heym) in die Öffentlichkeit geraten - andere dagegen nun wiederum gar nicht? Ein Geschmäckle bleibt.
Apropos Geschmäckle: Soll es nebenbei bemerkt ausgerechnet Angela Merkel keine Stasiakte gehabt haben? Wenn doch: Wo befindet diese sich heute?
Mir scheint im Nachhinein: Joachim Gauck war eher jemand, der - gerade in Bezug auf die Aufarbeitung von DDR- und Stasigeschichte - übermäßig polarisierte. Warum dass so war, mag Gaucks Biographie erklären. Nein, Versöhnen statt Spalten, war Gaucks Sache ganz sicher nicht. Gauck, so programmiert sozusagen von Kindesbeinen an, konnte das nicht. Pfarrer Joachim Gauck ist eben kein Nelson Mandela. Madiba, wie man ihn in Südafrika mit seinem Clan-Namen nennt, ist im Leben wesentlich schlimmeres (er war 27 Jahre inhaftiert!) widerfahren als Joachim Gauck (der zwar im Widerspruch zum DDR-System leben musste, aber immerhin im Schutze der Kirche Kritik an diesem üben durfte) widerfahren. Beide Männer gerieten in Konflikt mit den jeweiligen Systemen, in denen sie lebten. Dennoch, denke ich, trennen sie Welten…
Ist Gauck der Richtige für das Amt?
So beliebt Joachim Gauck angeblich als Kandidat fürs Amt des Bundespräsidenten momentan auch ist - wer diesem Eindruck erliegt, lässt sich möglicherweise täuschen. Eigenen Aussagen zufolge steht für Joachim Gauck der Freiheitsbegriff ganz oben. Was sich wiederum aus dessen Biographie erklären ließe. Aber was ist - bei Lichte betrachtet - schon Freiheit ohne ein Quantum an staatlich garantierter sozialer Gerechtigkeit? Davon will Joachim Gauck aber nichts wissen. Haben sich SPD und Grüne das eigentlich klargemacht, als sie auf die angeblich geniale Idee verfielen, Gauck als ihren Kandidat zu benennen? Oder war ihre vorgezogenen Vorfreude darauf, mit der Wahl ihres Kandidaten Schwarz-Gelb zu ärgern und möglicherweise - so Gauck gar Bundespräsident würde - Merkel damit gleich noch vom Throne zu stoßen, größer als der normale Menschenverstand? Aber dieser ist ja - zumindest der SPD - wohl schon längst abhanden gekommen. Kandidat Gauck also wieder ein Eigentor? Oder ein genialer Befreiungstreffer? Immerhin wäre ja gerade Joachim Gauck der perfekte Bundespräsident im Sinne einer bürgerlich-wirtschaftsliberalen Regierung und der Klientel, welche sie in Wirklichkeit statt des gesamten deutschen Volkes vertritt. Eine Bundesregierung also wiederum ganz nach dem Geschmack der originären politischen Ansichten des Pfarrers aus Mecklenburg-Vorpommern.
Es gibt Menschen, die behaupten, frühere Bürgerrechtler Joachim Gauck sein ein Opportunist. Er habe sich nach der Wiedervereinigung bequem im Kapitalismus eingerichtet. In der Tat: als Bürgerrechtler ist Joachim Gauck im wiedervereinten Deutschland nun wahrlich nicht wieder in Erscheinung getreten. Obwohl doch nun wirklich einige Zustände gehörig zum Himmel stinkt hierzulande! In letzter Zeit sogar sehr penetrant vom (Regierungs-) Kopfe her.
Gauck kritisiert das Sparpaket der Bundesregierung, weiß aber wo er hingehört
Doch plötzlich scheint Pfarrer Gauck verstanden zu haben. Anscheinend hat Joachim Gauck nun auf einmal Blut geleckt. Will Bundespräsident werden. Auch mit Stimmen der LINKEN? Die finden ihn ja (aus durchaus nachvollziehbaren Gründen) nicht präsidiabel. Joachim Gauck kritisierte nun überraschend das Sparpaket der Bundesregierung. Der obere Teil der Gesellschaft dürfe nicht vom Sparen unberührt bleiben, so Gauck in einem Zeitungsinterview. Auch höhere Steuern dürften kein Tabu sein. Hört, hört! Doch Gauck wäre nicht Gauck, wenn er nicht gleich wieder eine Einschränkung hinterhergeschoben und sich sogleich von “politischer Propaganda” distanziert hätte. Gauck: Es sei “Schwarzmalerei und Angstpolitik”, wenn behauptet würde, das Sparpaket mache den Sozialstaat platt. Joachim Gauck weiß eben doch genau wo er hingehört.
Ach, wäre Gauck doch ein Mandela!
http://www.readers-edition.de/2010/06/16...dela-kommentar/ |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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16.06.2010 23:32 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Original von Conny
Gauck ist kein Mandela (Kommentar)
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 19:48 Uhr von Claus-Dieter Stille
(...)
Verständlich, dass, wer das wie Joachim Gauck in frühester Kindheit hautnah mitbekam, kein Freund der DDR, noch des Sozialismus werden konnte. |
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Was hatte die sogenannte "DDR" mit Sozialismus zu tun - gar nichts, das war ein totalitärer Unrechtsstaat, mehr nicht. Von Sozialismus keine Spur.
Was für eine schlimme Schmiererei, einige ganz schlimme Lügen und unverschämte Unterstellungen - zum Teil in schlimmem, falschen deutsch - von Herrn Stille, der allerdings völlig unwichtig ist und dessen unmaßgebliche Meinung wirklich niemanden interessieren sollte.
Es ist schon richtig, was Max sagt, Stille mag ja ein guter Theaterbeleuchter sein, die Erleuchtung hat er dabei nicht gefunden.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 17.06.2010 03:58.
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17.06.2010 03:58 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Original von Conny
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Original von Grubendol
Was hatte die sogenannte "DDR" mit Sozialismus zu tun - gar nichts, das war ein totalitärer Unrechtsstaat, mehr nicht. Von Sozialismus keine Spur. |
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Das ist ja exakt das Problem! Weil der Kommunismus in der DDR, in der UdSSR, in Polen usw. gescheitert ist, gibt es leider nicht wenige, die daraus den Schluss ziehen, dass der Sozialismus grundsätzlich gescheitert ist. Was für eine oberflächliche und dümmliche Denke!
Der Kommunismus im Warschauer Pakt war auf Diktatur und Unterdrückung gegründet! Die Funktionäre in der der UdSSR und in der DDR hatten vom Sozialismus aber keine Ahnung!
Wer jede Form eines Sozialismus (einschl. des demokratischen Sozialismus) unter Hinweis auf die damailige DDR ablehnt, zeigt leider nur, dass er wenig Ahnung von der Geschichte hat! |
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Genau, und deswegen ist es absoluter Etikettenschwindel, wenn sich heute ehemalige SED-Funktionäre als "Sozialisten" oder "Linke" bezeichnen.
Ich, als Linker, als Sozialist und Anarchist, lehne die Linkspartei deshalb ab.
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20.06.2010 06:41 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Original von Conny
| Zitat: |
Original von Grubendol
Ich, als Linker, als Sozialist und Anarchist, lehne die Linkspartei deshalb ab. |
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Du bist Linker und Sozialist?
Als jemand, der eine Politik lobt und in Schutz nimmt, wo die Körperschaftssteuer um 75 % und der Sitzensteuersatz ebenfalls massiv gekürzt wurde??? |
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Nein, als jemand, der den Unterschied zu der Politik sieht, die uns stattdessen gedroht hätte und die jetzt über uns gekommen bist.
| Zitat: |
Original von Conny
Als jemand, der eine Partei unterstützt, die sich viele Jahre lang gegen den flächendeckenden Mindestlohn sperrte? |
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Das ist eine falsche Behauptung. Das hatten wir auch schon geklärt.
| Zitat: |
Original von Conny
Als jemand, der eine Partei unterstützt, die immer wieder gegen die Zulassung des Rechtes auf Generalstreik eintritt?
Naja .... |
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Ja, wann? Wo?
Das sind doch alles ex-SED-Argumente.
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20.06.2010 15:13 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Original von Conny
Ich bleibe dabei:
Es ist seltsam und heuchlerisch, dass viele - auch hier - die Kandidatin der Linken, Frau Jochimsen, sehr scharf kritisieren, weil sie DDR also nicht wörtlich als "Unrechtsstaat" bezeichnen will. |
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Wer hat sie hier denn kritisiert? Ich sehe nichts dergleichen. Abgesehen davon, dass Frau Jochimsen völlig irrelevant ist, da sie keinerlei Chancen auf einen Sieg hat. Im übrigen war sie schon in der "PDS", der direkten Nachfolgeorganisation der SED, ist also sowieso politisch "verbrannt".
| Zitat: |
Original von Conny
Auf der anderen Seite aber kein einziges Wort der Kritik über die Kandidatin von der SPD von 2009, Gesine Schwan, äußerten, als sie exakt das gleiche sagte.
Sowas nennt man dann wohl im übertragenen Sinne "auf einem Auge blind sein"!  |
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Ich kann mich gar nicht erinnern, darüber überhaupt diskutiert zu haben.
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20.06.2010 15:18 |
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Günter
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20.06.2010 17:13 |
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Lui
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23.06.2010 00:05 |
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Günter
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23.06.2010 00:17 |
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Günter
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23.06.2010 00:55 |
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Günter
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| Zitat: |
03.07.10
SPD, Linke und Grüne auf Versöhnungskurs
Grünen-Parteirat Schick warnt vor strategischem Fehler, Gysi sieht noch Chancen - Gabriel fordert Neuausrichtung der Linken
von Simone Meyer
Berlin - Nach der gescheiterten Zusammenarbeit der Opposition bei der Bundespräsidentenwahl bemühen sich SPD, Grüne und Linke nun wieder um Versöhnung und halten Kurs auf eventuelle Bündnisse. Während einige führende Grünen-Politiker der Linken kurz nach der Bundesversammlung noch jegliche Regierungsfähigkeit abgesprochen hatten, schlug Parteiratsmitglied Gerhard Schick gestern wieder kooperativere Töne an. "Sich jetzt von der Option auf eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Grünen, SPD und Linken völlig zu verabschieden wäre ein großer strategischer Fehler", sagte Schick der WELT. "Man würde eine falsche Lehre aus dieser ganzen Wahl ziehen, wenn man das im Nachhinein nur parteipolitisch interpretiert und nach der gedanklichen Weite dieser Kandidatur im Wesentlichen eine engstirnige Debatte folgen lässt."
Nachdem die Linke dem rot-grünen Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck in der Bundesversammlung die Stimme verweigert hatte, hatte Fraktionschef Jürgen Trittin noch geschimpft, mit der "Haltung einer beleidigten Leberwurst" könne man nirgendwo auf der Welt Politik machen". Schick fordert nun: "Wir müssen dieser chaotischen, schwächelnden und bornierten Koalition, die nur auf ihr eigenes Überleben konzentriert ist, neue Perspektiven entgegensetzen." Dafür sei es nicht hilfreich, Gräben zu vertiefen. Aus dem Tag der Präsidentenwahl gebe es auch die Lehre, "dass die Opposition nur dann richtig erfolgreich sein kann, wenn sie gemeinsam agiert".
Zu dieser Erkenntnis ist die Linke inzwischen auch gekommen. Fraktionschef Gregor Gysi glaubt jedenfalls weiter an eine Annäherung. Die Tatsache, dass Spitzenpolitiker von SPD, Grünen und Linker am Abend der Wahl erstmals das Gespräch miteinander gesucht hätten, sei ein positives Zeichen, sagte Gysi der "Berliner Zeitung". "Immerhin: Sie haben ja mit uns geredet. Es war halt nur zu spät. Aber vielleicht beginnt jetzt mal eine Normalisierung unseres Verhältnisses." Gysi ließ gestern dementieren, dass er seine Partei zur Wahl Gaucks ermuntert habe. "Gysi hat nicht am Wahltag und nie zuvor die Wahl Gaucks empfohlen", sagte ein Sprecher der Fraktion der WELT. Aus der Partei hatte es am Wahltag entsprechende Verlautbarungen gegeben.
Die SPD hat die Hoffnung auf Rot-Rot-Grün ebenfalls nicht ganz aufgegeben. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel verlangte dafür aber von den Linken eine Neuausrichtung. "Die Reformer der Partei Die Linke müssen jetzt endlich den Kampf aufnehmen." Diese dürften nicht länger zulassen, dass Ex-Parteichef Oskar Lafontaine und die jüngst zur Vizechefin der Linken aufgestiegene Sahra Wagenknecht "mit ihrer Mischung aus Machiavellismus und Beton-Kommunismus das Zepter schwingen". Die SPD sei bereit zu prüfen, ob die politischen Inhalte der Linken stimmten, sagte Gabriel. Das sei so lange nicht der Fall, solange ein Stasi-Aufklärer, Demokrat und Kämpfer für die Freiheit wie Gauck auf diese Partei wie ein Feind wirke.
Grünen-Parteirat Schick findet es schon "sehr berechtigt", die Linke dafür zu kritisieren, dass sie ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden sei. "Das kann aber für uns nicht bedeuten, es damit einfach bewenden zu lassen, betont der Finanzpolitiker. "Vielmehr sollte es uns in unserer Rolle bestärken, als Führungskraft in der Opposition Angebote zu machen, die Menschen motivieren, sich politisch zu beteiligen." Denn die Wahl habe doch zuallererst eine Perspektive eröffnet: "Mit dem Vorschlag, Herrn Gauck als Kandidaten aufzustellen, ist eine neue Perspektive für unser Land entstanden."
http://www.welt.de/die-welt/politik/arti...hnungskurs.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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05.07.2010 00:44 |
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Günter
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| Lothar de Maizière (CDU): "Die DDR war kein Unrechtsstaat" |
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| Zitat: |
War die DDR (k)ein Unrechtsstaat?
Passau/Berlin (idea) – Neu aufgeflammt ist der Streit, ob die DDR ein Unrechtsstaat war. „Ich halte diese Vokabel für unglücklich“, sagte der erste demokratisch gewählte und zugleich letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière (CDU), der „Passauer Neuen Presse“. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bezeichnete de Maiziéres Äußerungen als abwegig und nicht nachvollziehbar: „Die DDR war ein Unrechtsstaat durch und durch.“
Quelle: idea.de |
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| Zitat: |
Letzter Ministerpräsident de Maizière
"Die DDR war kein Unrechtsstaat"
Der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière (CDU), hat anlässlich des Jahrestages die Verwendung des Begriffs "Unrechtsstaat" für die DDR abgelehnt. "Ich halte diese Vokabel für unglücklich", sagte er der "Passauer Neuen Presse" anlässlich des 20. Jahrestags des Volkskammer-Beschlusses zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
"Die DDR war kein vollkommener Rechtsstaat. Aber sie war auch kein Unrechtsstaat. Der Begriff unterstellt, dass alles, was dort im Namen des Rechts geschehen ist, Unrecht war." Wenn die DDR ein Unrechtsstaat gewesen wäre, hätte im Einigungsvertrag nicht vereinbart werden können, dass Urteile aus DDR-Zeiten weiter vollstreckt werden können, sagte der CDU-Politiker. "Auch in der DDR war Mord Mord und Diebstahl Diebstahl", sagte de Maizière dem Blatt. "Das eigentliche Problem waren das politische Strafrecht und die fehlende Verwaltungsgerichtsbarkeit."
http://www.tagesschau.de/inland/ddrunrechtsstaat100.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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23.08.2010 23:30 |
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Grubendol
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| Zitat: |
| De Maizière war im Dezember 1990 aus dem Kabinett Helmut Kohls (CDU) ausgeschieden, nachdem Stasi-Vorwürfe gegen ihn aufgekommen waren. Dennoch bestritt er stets, für die Stasi gearbeitet zu haben. Lediglich in seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt habe er mit der Staatssicherheit zu tun gehabt. |
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Also, die gleiche Begründung für die "Kontakte", die auch Gysi bringt...der Sport hat da übrigens weniger Berührungsängste, all' die Doping-Trainer haben noch immer gutdotierte Jobs oder Pensionsansprüche, da träumt der westdeutsche Rentner von.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
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24.08.2010 13:32 |
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Grubendol
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Die Herren Filbinger und Kiesinger...nicht vergessen!
Auch ein Grund für die 68er, dass die politische Kaste ungeniert einen Altnazi zum Kanzler gewählt hatte:
| Zitat: |
Kiesinger studierte ab 1925 zunächst an der Eberhard Karls Universität Tübingen Geschichte und Philosophie und trat dort in die Studentenverbindung K.St.V. Alamannia (KV) ein. Bereits 1926 wechselte er nach Berlin, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. In Berlin wurde er Mitglied der Studentenverbindung K.St.V. Askania-Burgundia (KV). 1931 schloss er sein Studium ab. Nach der Dissertation arbeitete Kiesinger in der Hauptstadt als Rechtsanwalt. Im Februar 1933 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 2633930). Er trat nicht in den Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund ein und trat bis 1940 trotz 1934 abgeschlossenem Assessorexamen nicht in den Staatsdienst ein. Stattdessen begann er eine Tätigkeit als Repetitor und Rechtsanwalt, was ihm ein solides Auskommen ermöglichte. Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Dort stieg er bis zum stellvertretenden Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung auf, die für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks (siehe auch „Feindsender") zuständig war.[2] Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig, mit dem seine Abteilung Kompetenzstreitigkeiten hatte. Kiesinger blieb bis 1945 Mitglied der NSDAP.[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger |
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 25.08.2010 10:46.
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25.08.2010 10:45 |
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Günter
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Na, Niclas, dämmert es? Auch, wenn Du zu Kiesingers Kanzlerzeit noch nicht unter uns weiltest, wird Dir jetzt klar, welche "Saubermänner" Deine Partei in höchste Ämter berief? Hier noch einmal zu langsamen Nachlesen, was euer damalige Kanzler vorher so getrieben hat:
| Zitat: |
Original von Grubendol
Die Herren Filbinger und Kiesinger...nicht vergessen!
Auch ein Grund für die 68er, dass die politische Kaste ungeniert einen Altnazi zum Kanzler gewählt hatte:
| Zitat: |
Kiesinger studierte ab 1925 zunächst an der Eberhard Karls Universität Tübingen Geschichte und Philosophie und trat dort in die Studentenverbindung K.St.V. Alamannia (KV) ein. Bereits 1926 wechselte er nach Berlin, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. In Berlin wurde er Mitglied der Studentenverbindung K.St.V. Askania-Burgundia (KV). 1931 schloss er sein Studium ab. Nach der Dissertation arbeitete Kiesinger in der Hauptstadt als Rechtsanwalt. Im Februar 1933 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 2633930). Er trat nicht in den Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund ein und trat bis 1940 trotz 1934 abgeschlossenem Assessorexamen nicht in den Staatsdienst ein. Stattdessen begann er eine Tätigkeit als Repetitor und Rechtsanwalt, was ihm ein solides Auskommen ermöglichte. Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Dort stieg er bis zum stellvertretenden Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung auf, die für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks (siehe auch „Feindsender") zuständig war.[2] Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig, mit dem seine Abteilung Kompetenzstreitigkeiten hatte. Kiesinger blieb bis 1945 Mitglied der NSDAP.[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger |
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Also bitte, in der CDU sollte man erst einmal vor der eigenen Türe kehren!!!
Allerdings: Auch die Linke täte gut daran, alle diejenigen aus Führungspositionen zu entfernen, die noch immer von Stasi, Mauer und Jahresplänen träumen.
__________________ Liebe Grüße
Günter

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25.08.2010 17:42 |
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Gertrud
Gast
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Original von Conny
Na, Niclas, dämmert es? Auch, wenn Du zu Kiesingers Kanzlerzeit noch nicht unter uns weiltest, wird Dir jetzt klar, welche "Saubermänner" Deine Partei in höchste Ämter berief? Hier noch einmal zu langsamen Nachlesen, was euer damalige Kanzler vorher so getrieben hat:
| Zitat: |
Original von Grubendol
Die Herren Filbinger und Kiesinger...nicht vergessen!
Auch ein Grund für die 68er, dass die politische Kaste ungeniert einen Altnazi zum Kanzler gewählt hatte:
| Zitat: |
Kiesinger studierte ab 1925 zunächst an der Eberhard Karls Universität Tübingen Geschichte und Philosophie und trat dort in die Studentenverbindung K.St.V. Alamannia (KV) ein. Bereits 1926 wechselte er nach Berlin, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. In Berlin wurde er Mitglied der Studentenverbindung K.St.V. Askania-Burgundia (KV). 1931 schloss er sein Studium ab. Nach der Dissertation arbeitete Kiesinger in der Hauptstadt als Rechtsanwalt. Im Februar 1933 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 2633930). Er trat nicht in den Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund ein und trat bis 1940 trotz 1934 abgeschlossenem Assessorexamen nicht in den Staatsdienst ein. Stattdessen begann er eine Tätigkeit als Repetitor und Rechtsanwalt, was ihm ein solides Auskommen ermöglichte. Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Dort stieg er bis zum stellvertretenden Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung auf, die für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks (siehe auch „Feindsender") zuständig war.[2] Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig, mit dem seine Abteilung Kompetenzstreitigkeiten hatte. Kiesinger blieb bis 1945 Mitglied der NSDAP.[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger |
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Also bitte, in der CDU sollte man erst einmal vor der eigenen Türe kehren!!!
Allerdings: Auch die Linke täte gut daran, alle diejenigen aus Führungspositionen zu entfernen, die noch immer von Stasi, Mauer und Jahresplänen träumen. |
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Günni, das ist bestimmt eine Fälschung! Kiesinger war doch kein Nazi. Die trdue kann nicht glauben daß ein Nazi Bundeskanzler werden durfte. Dat glöv ick dei nich!!!
Der hat da vielleicht so ein bischen mitgemacht, wurde dazu vielleicht ja auch gezwungen, aber ein richtiger Nazi? Nein, doch nicht Kiesinger.
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25.08.2010 22:08 |
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Gertrud
Gast
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Original von Conny
Na, Niclas, dämmert es? Auch, wenn Du zu Kiesingers Kanzlerzeit noch nicht unter uns weiltest, wird Dir jetzt klar, welche "Saubermänner" Deine Partei in höchste Ämter berief? Hier noch einmal zu langsamen Nachlesen, was euer damalige Kanzler vorher so getrieben hat:
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Original von Grubendol
Die Herren Filbinger und Kiesinger...nicht vergessen!
Auch ein Grund für die 68er, dass die politische Kaste ungeniert einen Altnazi zum Kanzler gewählt hatte:
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Kiesinger studierte ab 1925 zunächst an der Eberhard Karls Universität Tübingen Geschichte und Philosophie und trat dort in die Studentenverbindung K.St.V. Alamannia (KV) ein. Bereits 1926 wechselte er nach Berlin, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. In Berlin wurde er Mitglied der Studentenverbindung K.St.V. Askania-Burgundia (KV). 1931 schloss er sein Studium ab. Nach der Dissertation arbeitete Kiesinger in der Hauptstadt als Rechtsanwalt. Im Februar 1933 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 2633930). Er trat nicht in den Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund ein und trat bis 1940 trotz 1934 abgeschlossenem Assessorexamen nicht in den Staatsdienst ein. Stattdessen begann er eine Tätigkeit als Repetitor und Rechtsanwalt, was ihm ein solides Auskommen ermöglichte. Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Dort stieg er bis zum stellvertretenden Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung auf, die für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks (siehe auch „Feindsender") zuständig war.[2] Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig, mit dem seine Abteilung Kompetenzstreitigkeiten hatte. Kiesinger blieb bis 1945 Mitglied der NSDAP.[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger |
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Also bitte, in der CDU sollte man erst einmal vor der eigenen Türe kehren!!!
Allerdings: Auch die Linke täte gut daran, alle diejenigen aus Führungspositionen zu entfernen, die noch immer von Stasi, Mauer und Jahresplänen träumen. |
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Günni, das ist bestimmt eine Fälschung! Kiesinger war doch kein Nazi. Die Trude kann nicht glauben daß ein Nazi Bundeskanzler werden durfte. Dat glöv ick dei nich!!!
Der hat da vielleicht so ein bischen mitgemacht, wurde dazu vielleicht ja auch gezwungen, aber ein richtiger Nazi? Nein, doch nicht Kiesinger.
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25.08.2010 22:08 |
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