Niclas
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Nachdem auf der neuen Bundesstraße 73 zwei Kreisel im Bereich der Ortsumgehung eingerichtet wurden, könnte es sein, dass in Zukunft auch im Zentrum der Stadt Otterndorf zwei Kreisverkehre entstehen. Laut Walter Schrader, Leiter der Kreisstraßenmeisterei, würde der Tausch Ampel gegen Kreisel zum Beispiel an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Cuxhavener Straße auf den ersten Blick „durchaus Sinn machen“. Derzeit steht an dieser besagten Kreuzung noch eine Ampel – wie schon seit vielen Jahren. Diese hat in der Vergangenheit auch durchaus Sinn gemacht. Als die Bundesstraße 73 den Fernverkehr noch direkt durch die Stadt geführt hat, regelte diese Ampelanlage die aufeinandertreffenden Verkehre aus Süden und Westen bzw. Osten. Doch so langsam ist ist die Ampelanlage abkömmlich. Die Technik muss komplett erneuert werden. „Spätestens in zwei Jahren“, so Schrader. In diesem Zuge könne auch über eine Veränderung der Kreuzung nachgedacht werden. Konkret bedeutet das: Warum kein Kreisverkehr? Aus der Sicht von Walter Schrader, sei dies eine überlegenswerte Alternative – trotz der hohen Kosten, die der Neubau eines Kreisverkehrs verursachen würde. Die Erneuerung der Ampelanlage würde auch rund circa 40000 Euro kosten. Hinzu kommen laufende Wartungskosten von rund 200 Euro im Monat. „Auf viele Jahre hochgerechnet durchaus eine Alternative.“ Ähnlich sieht es an der Kreuzung Große Ortsstraße/ Sophienweg (beim alten Aldi-Markt) aus. Im Vergleich zur Kreuzung Richtung Bahnhof, ist es dort auch Entscheidungssache der Stadt Otterndorf, weil sie in diesem Fall Baulastträger der Straße ist. „Ich kann mir an beiden Standorten einen Kreisel vorstellen“, sagt Ralf Bode, Bauamtschef der Samtgemeinde Land Hadeln. Bereits vor einem Jahr hat er ganz unverbindlich beim Landkreis angefragt wegen eines möglichen Kreisverkehrs an der Kreuzung beim alten Aldi. Diese Idee ist aber noch nicht weitergedacht worden. Das hänge auch mit dem laufenden Rückbau der Ortsdurchfahrt zusammen. Dieser Prozess müsse noch ein wenig abgewartet werden. Im Zuge der Umgestaltung werden zur richtigen Zeit dann sicher auch Gespräche über mögliche Kreisverkehre stattfinden. „Die Stadt wird sich solchen Beratungen nicht entziehen“, sagt Bode. Bis dahin wird aber noch etwas Zeit vergehen. Die Kreisstraßenmeisterei will nach Abschluss der Rückbaumaßnahmen erst einmal eine aussagekräftige Verkehrszählung in Otterndorf durchführen, um dann mit Fakten die Idee der Kreisel weiterzudenken. Doch so positiv dieses Ergebnis auch ausfallen wird und so sehr sich die zuständigen Behörden Kreisverkehre wünschen – am Ende entscheidet immer das Geld. Dass vor allem der Landkreis Cuxhaven davon derzeit nicht so viel in der Tasche hat, ist kein Geheimnis. Und ob dieses wenige Geld in Zeiten des Zukunftsvertrages und den teilweise stark sanierungsbedürftigen Straßen im Cuxland für Kreisel in Otterndorf ausgegeben wird, scheint derzeit nicht sehr realistisch.
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Quelle: NEZ.de
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10.03.2013 01:26 |
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Medem-Taxi
Mitglied
   
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Original von Niclas
von mir aus können die ampeln gerne weg. allerdings benötigen wir in otterndorf dringend wieder eine bedarfsampel bei der puppenstube/benecke für die senioren, kinder und menschen mit behinderungen. das ist für die manchmal nicht möglich sicher über die straße zu kommen. |
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Niklas
Was willst du denn nun in der neugestalteten Ortsdurchfahrt in Otterndorf ( 30 Zone, kaum Verkehr, alles rechts vor links geregelt, verkehrsberuhigung durch extra angelegte Engstellen, behindertengerechter Ausbau ohne Bordsteine und eine Gestaltung die mehr einer Fußgängerzone ähnelt, als einer Durchgangsstraße). Willst du jetzt die frisch sanierte Straße wieder aufreißen und eine Ampel installieren die dann eh niemand nutzen wird?
Deine CDU hat doch die Planung so wie sie jetzt realisiert wurde auf den Weg gebracht. Und das ist sehr gut so wie es jetzt ist! Warum fällst du deinen Parteifreunden jetzt in den Rücken?
Oder sollte das nur Oppositionsgeschwafel und mangelndes Hintergrundwissen sein?
Der einzige Mangel an der ganzen Sache ist der, das die Kurzzeitparkplätze ständig dauerbepart werden und das teilweise auch noch von den dortigen Geschäftsinhabern. Da sollte die Stadt Otterndorf schnellsten eingreifen.
Eine Fussgängerampel ist das allerletzte was Otterndorf an der von Dir genannten Stelle braucht. Denn eine Ampel bringt immer auch Nachteile mit sich ( Abgase durch stehende Fahzeuge, Lärm beim wiederanfahren erhebliche Betriebs und Wartungskosten ). Ich würde eher dazu plädieren, die Ortsdurchfahrt vom Marktkauf bis zur Medembrücke in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwidmen. Dann fährt dort jeder Schritttempo und eine Ampel die eh niemand will, brauchts dann auch nicht.
Mal so als Denkanstoß.
Gruß Jörg
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11.03.2013 13:57 |
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Jensemann
Mitglied
   
Dabei seit: 14.11.2009
Beiträge: 515
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13.03.2013 16:52 |
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Niclas
abgemeldet
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Beiträge: 3426
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Original von Medem-Taxi
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Original von Niclas
von mir aus können die ampeln gerne weg. allerdings benötigen wir in otterndorf dringend wieder eine bedarfsampel bei der puppenstube/benecke für die senioren, kinder und menschen mit behinderungen. das ist für die manchmal nicht möglich sicher über die straße zu kommen. |
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Niklas
Was willst du denn nun in der neugestalteten Ortsdurchfahrt in Otterndorf ( 30 Zone, kaum Verkehr, alles rechts vor links geregelt, verkehrsberuhigung durch extra angelegte Engstellen, behindertengerechter Ausbau ohne Bordsteine und eine Gestaltung die mehr einer Fußgängerzone ähnelt, als einer Durchgangsstraße). Willst du jetzt die frisch sanierte Straße wieder aufreißen und eine Ampel installieren die dann eh niemand nutzen wird?
Deine CDU hat doch die Planung so wie sie jetzt realisiert wurde auf den Weg gebracht. Und das ist sehr gut so wie es jetzt ist! Warum fällst du deinen Parteifreunden jetzt in den Rücken?
Oder sollte das nur Oppositionsgeschwafel und mangelndes Hintergrundwissen sein?
Der einzige Mangel an der ganzen Sache ist der, das die Kurzzeitparkplätze ständig dauerbepart werden und das teilweise auch noch von den dortigen Geschäftsinhabern. Da sollte die Stadt Otterndorf schnellsten eingreifen.
Eine Fussgängerampel ist das allerletzte was Otterndorf an der von Dir genannten Stelle braucht. Denn eine Ampel bringt immer auch Nachteile mit sich ( Abgase durch stehende Fahzeuge, Lärm beim wiederanfahren erhebliche Betriebs und Wartungskosten ). Ich würde eher dazu plädieren, die Ortsdurchfahrt vom Marktkauf bis zur Medembrücke in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwidmen. Dann fährt dort jeder Schritttempo und eine Ampel die eh niemand will, brauchts dann auch nicht.
Mal so als Denkanstoß.
Gruß Jörg |
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Moin Jörg,
ich falle hier keinen in den Rücken, hier müssen endlich Taten folgen, bevor etwas passiert!
Hier ein etwas älterer Artikel, der Sachverhalt hat sich nochmals verändert in der Zwischenzeit.
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| Die Junge Union im Stadtverband Otterndorf fordert die SPD-Ratsfraktion im Rat der Stadt Otterndorf dazu auf, sich endlich konstruktiv in die Diskussion zur dringend erforderlichen sicheren Fahrbahnüberquerung in Höhe der Puppenstube einzubringen. Der Verband teilt unter Anderem die Sorgen des Beirates für Senioren und Menschen mit Behinderungen in der Samtgemeinde Land Hadeln. Dieser sieht nach dem Rückbau der B73 und nun erfolgter Umgestaltung des Innenstadtbereichs ein erhöhtes Gefahrenpotential für Fußgänger in Höhe der Puppenstube, da eine sichere Überquerung der Marktstraße gerade für Senioren, Blinde und Kinder ein manchmal nicht überwindbares Hinderniss darstellt. Der Vorsitzende der Jungen Union, Niclas Röse, geht sogar noch weiter: ,,muss denn erst immer ein schlimmer Unfall geschehen, bevor die Verantwortlichen zum Handeln bereit sind?“ Die Junge Union hofft, dass bei diesem überparteilichen Anliegen nun schnellstmöglich ein Konsens über die Installierung einer Bedarfsampel, oder als kostengünstigere Alternative zumindest über einen Zebrastreifen besteht, damit das nun teilweise verwirklichte Projekt „barrierefreie Innenstadt“ zu einem erfolgreichen Abschluss, für alle Beteiligten, gebracht werden kann. Abschließend ist Niclas Röse der festen Überzeugung, dass die Mehrheitsgruppe es sich nicht erlauben darf, sich auf den Erfolgen aus vergangenen Zeiten auszuruhen, sondern dass diese tatkräftig an der Zukunft der Stadt, sowie an einer ergebnisorientierten Politik für alle Bürger und Besucher in der Medemstadt zu arbeiten. |
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17.03.2013 17:04 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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Original von Grubendol
Kreisel sind klasse, besser als jede Vorfahrtsregel oder Ampel. |
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Mit einer Einschränkung stimme ich Dir, Grubi, zu.
Kreisel sind sinnvoll, solange das Verkehrsaufkommen nicht so hoch ist, dass sich lange Stauss entwickeln. Wenn es lange Stauss gibt, dann ist eine sinnvoll geschaltete Ampel besser und auch umweltfreundlicher.
Wenn das Verkehrsaufkommen aber so gering ist, dass man in den Kreisel ohne Warten oder nach ganz kurzem Warten hereinfahren kann, dann ist ein Kreisel wesentlich sinnvoller.
So verhält es sich doch beispielsweise bei den Kreiseln entlang der Otterndorfer Ortsumgehung.
Ganz anders habe ich es noch aus meiner Zeit in Hannover in Erinnerung: Wenn man die A2 Richtung Osten befuhr und diese an der Ausfahrt Hannover-Herrenhausen in Richtung Hannover-Zentrum verließ, kam man auf den berühmten Westschnellweg. Dem ca. 7 km folgend, landete man am Schwanenburgkreisel. Dort war damals immer fetter Stau und in der Rushhour war es noch schlimmer als hier in Essen auf der Ruhr-Allee. (Und das heißt was!!!!)
Dort machte der Kreisel schon damals absolut keinen Sinn mehr, war unfallträchtig und unökologisch! Als ich schon lange wieder in Otterndorf wohnte, hörte ich im NDR, dass er inzwischen kein Kreisel mehr war, sonden zu einer Abzweigung mit Ampelanlage umgebaut wurde. Das war mehr als überfällig.
__________________ Liebe Grüße
Günter

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17.03.2013 22:23 |
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Niclas
abgemeldet
Dabei seit: 06.03.2007
Beiträge: 3426
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| Zitat: |
Original von Jensemann
also ich vermisse die ampel auch noch nicht. habe ja noch nicht mal gemerkt, dass die nicht mehr da ist.
ich würde erst mal warten, wie sich die verkehrslage in der stadt entwickelt. es ist eine 30zone und da sollte es eigentlich auch für ältere bürger nicht zu schwer sein, die straße zu überwinden.
wenn jetzt was passieren sollte, dann kann ja die JU sagen, dass sie es ja gleich gesagt haben. dies will natürlich keiner... |
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hoffen wir es! halte diese ampel für ein sehr ernstes thema, was grundlegend diskutiert werden muss. wenn wir projekte wie barrierefreie stadt in angriff nehmen mit z.b. dem blindenstreifen, dann müssen wir es auch richtig machen.
speziell zum blindenstreifen möchte ich auch noch mal schreiben, dass viele einzelhändler ihre werbeschilder direkt darauf aufstellen. oder privatpersonen ihre fahrräder, parkende autos. aber es wurde auch von seiten der bauleitung gepennt: eine ampel wurde direkt auf den streifen installiert, was ja nun gar nicht sein darf..
ihr bemerkt: es ist nicht alles in ordnung und das muss man offen ansprechen, damit es zum guten geführt wird.
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18.03.2013 18:27 |
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Quark
Mitglied
   
Dabei seit: 24.08.2007
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Original von Niclas
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Original von Jensemann
also ich vermisse die ampel auch noch nicht. habe ja noch nicht mal gemerkt, dass die nicht mehr da ist.
ich würde erst mal warten, wie sich die verkehrslage in der stadt entwickelt. es ist eine 30zone und da sollte es eigentlich auch für ältere bürger nicht zu schwer sein, die straße zu überwinden.
wenn jetzt was passieren sollte, dann kann ja die JU sagen, dass sie es ja gleich gesagt haben. dies will natürlich keiner... |
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hoffen wir es! halte diese ampel für ein sehr ernstes thema, was grundlegend diskutiert werden muss. wenn wir projekte wie barrierefreie stadt in angriff nehmen mit z.b. dem blindenstreifen, dann müssen wir es auch richtig machen.
speziell zum blindenstreifen möchte ich auch noch mal schreiben, dass viele einzelhändler ihre werbeschilder direkt darauf aufstellen. oder privatpersonen ihre fahrräder, parkende autos. aber es wurde auch von seiten der bauleitung gepennt: eine ampel wurde direkt auf den streifen installiert, was ja nun gar nicht sein darf..
ihr bemerkt: es ist nicht alles in ordnung und das muss man offen ansprechen, damit es zum guten geführt wird. |
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Vielleicht könntest Du mal schreiben, was der "Blindenstreifen" in Otterndorf bedeutet. So sagt es mir leider nicht viel.
Die Frage nach der verkehrsberuhigten Zone lässt sich glaube ich schnell erklären. In einer verkehrsberuhigten Zone sind alle Verkehrsteilnehmer (also Fußgänger und Autos) gleichberechtigt, auf diese Geschwindigkeitsbeschränkung (Schrittempo) wollte man die Marktstraße dann doch nicht runterregeln. 
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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war. Franklin D. Roosevelt
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18.03.2013 22:48 |
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