Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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Plan für weniger Staus auf Autobahnen
Tiefensee will Extra-Spur für Lkw
Langwierige Lkw-Überholmanöver auf vielbefahrenen Autobahnen - diesem Phänomen will Verkehrsminister Tiefensee einen Riegel vorschieben. Er schlug vor, auf solchen Strecken die Spuren für Pkw und Lkw zu trennen. Lkw sollten dort nur die rechte Fahrspur benutzen dürfen. [mehr] |
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[Weiter] - Quelle: tagesschau.de
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was denken Sie über die Pläne des Verkehrsministers. Ich meine, dass einiges davon durchaus Sinn macht.
Allerdings: Es war sicherlich ein Fehler, dass die Politik den Eisenbahngüterverkehr so stark vernachlässigt hat.
Nur noch 14,2 des gesammten Güterverkehrs in Deutschland geht noch über die Schiene, 12, 2 über die Binnenschifffahrt, 70 % dagegen über die Straße:
http://kuerzer.de/gueterverkehr
Das müßte nicht so sein, früher ging es anders! kommt man doch sehr ins Grübeln!
__________________ Liebe Grüße
Günter

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29.06.2008 11:11 |
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Sylvia
Gast
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Original von Grubendol
Güter auf die Bahn!
Ich bin gegen Extraspuren für LKW. |
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Ganz genau! die geht die Bahnpolitik wohl in eine andere Richtung!
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29.06.2008 15:12 |
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Willy
Gast
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Original von Grubendol
Güter auf die Bahn!
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Und wer soll das bezahlen?
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30.06.2008 23:46 |
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Der Westfale
Gast
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Original von Willy
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Original von Grubendol
Güter auf die Bahn!
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Und wer soll das bezahlen? |
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Eben, wer soll das bezahlen!
Der Güterverkehr ist sowieso ein Faß ohne Boden!
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30.06.2008 23:58 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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Original von RaBoe
Laut Minister Tiefensee kann die Bahn die geschätzten Steigerungen im Lieferverkehr nicht erbringen, da die Bahn ist eben nicht so flexibel ist als die Straße, da die Baukosten höher und Baumaßnamen zeitaufwendiger sind. |
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Ich bezweifle die Schätzungen über die Steigerung des Verkehrs.
| Zitat: |
Original von RaBoe
Gibt es Probleme auf der Straße können anderen genommen werden oder man wartet den Stau einfach ab. |
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Den "Stau" kann die Bahn auch abwarten, wenn eine Strecke gesperrt ist, und der "Umweg", den die LKWs nehmen, geht immer durch Dörfer oder Innenstädte, das kann es nicht sein.
| Zitat: |
Original von RaBoe
Bei der Bahn ist es nicht so einfach, wenn dort eine Strecke ausfällt gibt es kaum Alternativen. Gesehen jetzt bei dem ICE Unfall mit den Schafen. Bis nach Hamburg gab es Verzögerungen und Probleme im Lieferverkehr |
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Eine schlechte Organisation und überbezahlte Manager, denen außer Stellenkürzungen nichts zur Kostensenkung einfällt, besagt nichts über die tatsächliche Qualität des Systems, wenn es vernünftig benutzt würde.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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01.07.2008 12:37 |
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Markus Kenn
Gast
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Die Bahn hat auch das Logistikunternehmen Schenker gekauft, dass ihre Güter mit Lkw's über die Strasse fährt. Die Bahn - um börsenfähig zu werden, sprich: einen hohen Aktienkurs zu erzielen - hat viele Strecken still gelegt, auch Gleisanschlüsse an Unternehmen, die jetzt ihre Fracht über die Strasse abwickeln müssen, auch wenn sie es als gute, jahrelange Stammkunden anders geplant haben. Auch im Ruhrgebiet wurden einige Güterbahnhöfe geschlossen.
Diese Entwiclung sieht man schon seit langem: Konnte man noch Anfang der 1970iger Jahre Koffer, Fahrräder und Stückgut an den meisten Bahnhöfen aufgeben, ist dies jetzt schier unmöglich. Dabei gehören Güter auf die Bahn, schon aus ökologischen und aus ökomischen Gründen. Nur die Feinverteilung kann ökonomisch und ökologisch sinnvoll mit Lkw abgewickelt werden.
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21.07.2008 14:01 |
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