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Niederelbe-Forum » Allgemeine Themen » Glauben + Religion » Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Grubendol Grubendol ist männlich
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Dabei seit: 06.05.2007
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Ansonsten: Ob wir das Kruzifix im Klassenzimmer lassen oder wegholen, ist vor allem eine Frage nach den Werten, nach denen wir uns ausrichten wollen. Es gibt keinen wertneutralen Staat, zumindest dann nicht, wenn er existenzfähig bleiben will.

Das ist völlig aus der Luft gegriffen.

"Ob wir das Kruzifix im Klassenzimmer lassen oder wegholen ist vor allem eine Frage", ob wir unsere Kinder mit oder ohne religiöse Indoktrination erziehen wollen. Da Grundgesetz gibt darauf eindeutige Antworten:

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Artikel 3

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

__________________
"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 17.11.2009 15:26.

17.11.2009 15:26 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
Gast


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Nun denn: Wer Eva Herrmann in die Ecke Eva Brauns bringt, ist wohl kaum in der Lage zu beurteilen, was aus der Luft gegriffen ist oder nicht.

Abgesehen davon ist das Kreuz im Klassenzimmer alles andere als ein Angriff auf die Glaubensfreiheit und hat nichts mit religiöser Indoktrination zu tun. Das Kruzifix im Klassenzimmer ist prinzipiell durch den von Dir zitierten Verfassungsartikel abgedeckt.

17.11.2009 16:37
toffil
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Dabei seit: 10.08.2009
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Ansonsten: Ob wir das Kruzifix im Klassenzimmer lassen oder wegholen, ist vor allem eine Frage nach den Werten, nach denen wir uns ausrichten wollen. Es gibt keinen wertneutralen Staat, zumindest dann nicht, wenn er existenzfähig bleiben will.

Stimmt nicht ganz: Natürlich gibt es keinen wertneutralen Staat, aber einen religionsneutralen.

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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!

17.11.2009 16:37 toffil ist offline Beiträge von toffil suchen Nehmen Sie toffil in Ihre Freundesliste auf
toffil
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Zitat:
Original von Grubendol
"Ob wir das Kruzifix im Klassenzimmer lassen oder wegholen ist vor allem eine Frage", ob wir unsere Kinder mit oder ohne religiöse Indoktrination erziehen wollen. Da Grundgesetz gibt darauf eindeutige Antworten:

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Artikel 3

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Allerdings wäre es interessant herauszufinden, was geschehen würde, wenn ich vor Gericht behauptete, das Kruzifix im Klassenraum wäre ein unverzichtbarer Bestandteil meiner freien Religionsausübung ...

Im Übrigen, eines wird bei der ganzen Diskussion immer völlig vergessen bzw. bewußt übergangen: Die Kinder werden von diesen Dingen tatsächlich keinen Meter beeinflußt! Da könnte wer weiß was hängen.

Deshalb ist die Argumentation gegen das Kruzifix nichts als eine totale Heuchelei, vor allem wenn man sieht, womit Kinder ansonsten "indoktriniert" werden. Mein Kleiner geht seit drei Monaten in den Kindergarten, und wir müssen dem fast jeden Tag sagen, welche Worte man nicht benutzen soll!

Aber aus Gründen der religiösen Gleichstellung bin ich auch dafür, sie abzuhängen.

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17.11.2009 16:42 toffil ist offline Beiträge von toffil suchen Nehmen Sie toffil in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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Beiträge: 19256

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Mich würde doch mal interessieren, ob es Grubendol auch stören würde, wenn in Klassenräumen Klinsis Buddha-Figuren aufgehängt oder aufgestellt werden würden. großes Grinsen

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Liebe Grüße winke
Günter



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17.11.2009 16:45 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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Zitat:
Original von toffil
Allerdings wäre es interessant herauszufinden, was geschehen würde, wenn ich vor Gericht behauptete, das Kruzifix im Klassenraum wäre ein unverzichtbarer Bestandteil meiner freien Religionsausübung ...

Du kannst es ja als Kette um den Hals tragen.

Zitat:
Original von toffil
Im Übrigen, eines wird bei der ganzen Diskussion immer völlig vergessen bzw. bewußt übergangen: Die Kinder werden von diesen Dingen tatsächlich keinen Meter beeinflußt! Da könnte wer weiß was hängen.

Schätze ich auch mal, aber der Aufstand, der darum gemacht wird, reizt einfach zum Widerspruch.

Zitat:
Original von toffil
Deshalb ist die Argumentation gegen das Kruzifix nichts als eine totale Heuchelei, vor allem wenn man sieht, womit Kinder ansonsten "indoktriniert" werden. Mein Kleiner geht seit drei Monaten in den Kindergarten, und wir müssen dem fast jeden Tag sagen, welche Worte man nicht benutzen soll!

"womit Kinder ansonsten "indoktriniert" werden" - völlig richtig, eine Kritik, die ich teile. Wenn ich mir vorstelle, meine Tochter wacht nachts mal mit Bauchschmerzen auf und schaltet aus Versehen den Fernseher an, wird mir ganz schlecht...

Zitat:
Original von toffil
Aber aus Gründen der religiösen Gleichstellung bin ich auch dafür, sie abzuhängen.

Eben, ehe noch ganz andere Leute auf komische Ideen kommen, die wir bestimmt nicht wollen.

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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17.11.2009 17:14 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
toffil
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Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von toffil
Allerdings wäre es interessant herauszufinden, was geschehen würde, wenn ich vor Gericht behauptete, das Kruzifix im Klassenraum wäre ein unverzichtbarer Bestandteil meiner freien Religionsausübung ...

Du kannst es ja als Kette um den Hals tragen.

Zitat:
Original von toffil
Im Übrigen, eines wird bei der ganzen Diskussion immer völlig vergessen bzw. bewußt übergangen: Die Kinder werden von diesen Dingen tatsächlich keinen Meter beeinflußt! Da könnte wer weiß was hängen.

Schätze ich auch mal, aber der Aufstand, der darum gemacht wird, reizt einfach zum Widerspruch.

Zitat:
Original von toffil
Deshalb ist die Argumentation gegen das Kruzifix nichts als eine totale Heuchelei, vor allem wenn man sieht, womit Kinder ansonsten "indoktriniert" werden. Mein Kleiner geht seit drei Monaten in den Kindergarten, und wir müssen dem fast jeden Tag sagen, welche Worte man nicht benutzen soll!

"womit Kinder ansonsten "indoktriniert" werden" - völlig richtig, eine Kritik, die ich teile. Wenn ich mir vorstelle, meine Tochter wacht nachts mal mit Bauchschmerzen auf und schaltet aus Versehen den Fernseher an, wird mir ganz schlecht...

Zitat:
Original von toffil
Aber aus Gründen der religiösen Gleichstellung bin ich auch dafür, sie abzuhängen.

Eben, ehe noch ganz andere Leute auf komische Ideen kommen, die wir bestimmt nicht wollen.

Übereinstimmung in drei von vier Fällen, sensationell ....

Und Punkt vier ist auch noch außer Konkurrenz, denn Kreuz um den Hals finde ich persönlich albern.

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17.11.2009 17:25 toffil ist offline Beiträge von toffil suchen Nehmen Sie toffil in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
Mitglied




Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985

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Frau Özkan ist ja recht schnell "zu Kreuze gekrochen". Tja, wenn's ums Geld geht...

Die CDU/CSU aber steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes und sollte vom Verfassungsschutz überwacht werden.

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27.04.2010 10:52 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
Kumiko
Gast


RE: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit
Straßburg - Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler. Sie nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar. Zu diesem Urteil kam der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einstimmig am Dienstag in Straßburg.
(...)
Die Schüler könnten das Kreuz leicht als religiöses Zeichen interpretieren. Für Schüler anderer Religionen oder für bekenntnislose Kinder könne dies störend sein. Die Freiheit, keiner Religion anzugehören, brauche jedoch besonderen Schutz. Es sei nicht zu erkennen, wie das Zeigen eines "Symbols, das vernünftigerweise mit dem Katholizismus verbunden werden kann", dem für eine demokratische Gesellschaft wesentlichen Bildungspluralismus dienen könne.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wisse...,659041,00.html

Die Reaktion in Italien:

Zitat:
Kreuzzug gegen Europa
Abwegig, gravierend, skandalös: Italienische Politiker wettern gegen den EU-Gerichtshof für Menschenrechte. Nach dem Urteil gegen Kruzifixe im Klassenzimmer verbünden sich Staat und Kirche - und starten zum Kampf ums Kreuz.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...,659474,00.html




Ich habe einige Jahre an einer bayerischen Schule mit Kruzifix im Klassenzimmer unterrichtet. Weder Schüler noch Lehrer haben sich daran gestört. Von zwei drei Eltern weiß ich, dass sie das Kruzifix nicht wollten.

Mir persönlich war es ein wichtiges Symbol (bin nicht katholisch). Es erinnert mich immer wieder an denjenigen, der bei mir ist.

Jetzt unterrichte ich an einer Schule in NRW. Hier gibt es keine christlichen Symbole. Unsere Schülerinnen tragen Kopftücher, die muslimischen Schüler behandeln uns Frauen wie den letzen Dreck. Sie dürfen uns beschimpfen und bedrohen. Das wird mit der anderen Kultur erklärt.

Mir fehlt das Kreuz. Ich sehe das nicht so, dass andere Symbole zugelassen werden müssen. Ich bin in einem christlichen Abendland groß geworden, im GG sind christliche Werte verankert. Unser Verständnis von Moral und Ethik basiert auf christlichen Grundsätzen.

Den Ruf nach Gleichschaltung kann ich verstehen, sehe aber nicht ein, dass wir in unserem Land einen Wert nach dem anderen aufgeben. In anderen Ländern gibt es auch Orientierung, egal ob in Asien oder Afrika. Nur bei uns wird ein Kuddelmuddel draus gemacht.
Alles wird in einen Topf geworfen und heraus kommt - nichts.

Die Politik will etwas anderes als die Menschen.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Kumiko am 28.04.2010 07:14.

28.04.2010 07:12
RaBoe RaBoe ist männlich
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RE: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kumiko
D
Jetzt unterrichte ich an einer Schule in NRW. Hier gibt es keine christlichen Symbole. Unsere Schülerinnen tragen Kopftücher, die muslimischen Schüler behandeln uns Frauen wie den letzen Dreck. Sie dürfen uns beschimpfen und bedrohen. Das wird mit der anderen Kultur erklärt.

Mir fehlt das Kreuz. Ich sehe das nicht so, dass andere Symbole zugelassen werden müssen. Ich bin in einem christlichen Abendland groß geworden, im GG sind christliche Werte verankert. Unser Verständnis von Moral und Ethik basiert auf christlichen Grundsätzen.

Den Ruf nach Gleichschaltung kann ich verstehen, sehe aber nicht ein, dass wir in unserem Land einen Wert nach dem anderen aufgeben. In anderen Ländern gibt es auch Orientierung, egal ob in Asien oder Afrika. Nur bei uns wird ein Kuddelmuddel draus gemacht.
Alles wird in einen Topf geworfen und heraus kommt - nichts.


Es ist der Verfall oder das Fehlen der Werte wie wir sie kennen, Erziehung macht eine Menge aus, egal ob nun mit der Hand oder mit langen Erklärungen, sie versagt bei immer mehr jungen Leuten. Egal ob nun mit Kreuz und Kopftuch oder ohne.

Ich erlebe junge Männer mit Migrationshintergrund (Italiener, Ukrainer usw.) , wenn sie mit 20 -25 aufwachen, weil sie mit ihre Freundin eine Familie gründen müssen und sie erfahren wie viel eine Familie kostet. Dann ist es zu spät und ich kann nicht mehr viel machen, außer den Familie immateriell zu helfen.

Leider ist die kat. Kirche in Deutschland auch keine große Hilfe.

Für mich stellt sich einfach die Frage, wie erreiche ich die Eltern bevor der Junge in den Brunnen gefallen ist.

Ich hätte hier gerade ein Beispiel, ein schwelenden Fall, aber ich denke das würde zu weit führe, wichtig ist die Verankerung der Kinder schon im KIGA. Aber ein schwerer Weg, wenn die Eltern kaum eine Ausbildung genossen haben und den ganzen Tag schwer arbeiten müssen. (Ich als Sesselhocker habe es etwas leichter)

__________________
Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von RaBoe am 28.04.2010 08:10.

28.04.2010 08:07 RaBoe ist offline Email an RaBoe senden Beiträge von RaBoe suchen Nehmen Sie RaBoe in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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RE: Kruzifix im Klassenzimmer verletzt Religionsfreiheit Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kumiko
Ich habe einige Jahre an einer bayerischen Schule mit Kruzifix im Klassenzimmer unterrichtet. Weder Schüler noch Lehrer haben sich daran gestört. Von zwei drei Eltern weiß ich, dass sie das Kruzifix nicht wollten.

Dann hätten diese Eltern es im Einzelfall abschaffen können, so ist die Gesetzeslage.

Zitat:
Original von Kumiko
Mir persönlich war es ein wichtiges Symbol (bin nicht katholisch). Es erinnert mich immer wieder an denjenigen, der bei mir ist.

Dann solltest du das Kreuz beim Fahrradfahren aber abnehmen, zu zweit auf dem Rad ist verboten.

Zitat:
Original von Kumiko
Jetzt unterrichte ich an einer Schule in NRW. Hier gibt es keine christlichen Symbole. Unsere Schülerinnen tragen Kopftücher, die muslimischen Schüler behandeln uns Frauen wie den letzen Dreck. Sie dürfen uns beschimpfen und bedrohen. Das wird mit der anderen Kultur erklärt.

Zum Kopftuch hier ein guter Artikel:
http://diepresse.com/home/spectrum/zeich...533281/index.do

Glaubst du, ein Kreuz an der Wand würde Einfluss auf das Verhalten der Migrantenkinder haben, das du zu recht beklagst?

Wenn du dich von diesen jungen Djangos mit den Rasierklingen unter den Achseln (ich kenn' die aus dem Taxi) wie der letzte Dreck behandeln oder beschimpfen und bedrohen lässt, solltest du entsprechend reagieren. Du musst alles protokollieren, knall ihnen die Schulakte mit Verweisen voll, traktiere die Eltern mit Post und schmeiss sie einfach aus dem Unterricht, wenn sie stören. Zeig ihnen die Bedeutung von "wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus". So lernen sie fürs Leben...

Sie dürfen dich nicht beschimpfen und bedrohen und niemand erlaubt ihnen das aus "kulturellen Gründen", das ist Quatsch. Wir erlauben weder, dass sich die muslimischen Mädchen vor dem Sportunterricht drücken noch sonstige Dinge (wie Zwangsverheiratungen), die die Rechte der Mädchen einschränken.

Ihr seid diejenigen, die in dieser Frage "an der Front stehen", ihr müsst diesen coolen Jungs klarmachen, dass sie sich mit ihrer Einstellung und ihrem Verhalten ins Abseits manövrieren und ihr Leben in diesem Land vor die Wand fahren. Das ist euer Job als Lehrer, nicht nur die pure Wissensvermittlung.

Zitat:
Original von Kumiko
Mir fehlt das Kreuz. Ich sehe das nicht so, dass andere Symbole zugelassen werden müssen. Ich bin in einem christlichen Abendland groß geworden, im GG sind christliche Werte verankert. Unser Verständnis von Moral und Ethik basiert auf christlichen Grundsätzen.

Ich halte die Formulierung "in einem christlichen Abendland groß geworden" für inhaltlich falsch. Du bist "im christlichen Abendland" groß geworden, nicht in "in einem christlichen Abendland":

Zitat:
Als Abendland (auch: Christliches Abendland oder Okzident) wird ursprünglich der westliche Teil Europas bezeichnet, besonders Deutschland, Österreich, England, Frankreich, Italien und die Iberische Halbinsel.[1] Heute schließt der Begriff die gesamte durch gemeinsame Werte (griechische Philosophie, römisches Recht, Judentum und Christentum) verbundene westliche Welt ein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abendland

Unsere Ethik und Moral beruhen ebenso auf griechischer Philosophie und Römischem Recht. Hinzu kommen die Erkenntnisse und Folgerungen der Aufklärung in Europa, die weit über das christliche Erbe hinausgehen. Dass unser "Verständnis von Moral und Ethik" alleine auf"christlichen Grundsätzen" basiert, ist einfach falsch.

Nicht einmal das "Gott" in der Präambel des GG ist heutzutage noch auf den christlichen Gott beschränkt, wie die Vereidigung von Frau Özkan zeigt (siehe weiter unten).

Zitat:
Original von Kumiko
Den Ruf nach Gleichschaltung kann ich verstehen, sehe aber nicht ein, dass wir in unserem Land einen Wert nach dem anderen aufgeben.

Es gibt keinen Ruf nach "Gleichschaltung", es gibt nur das Grundgesetz, das hier ganz eindeutig ist:

Zitat:
Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Das gilt selbstverständlich für alle Religionen, oder kannst du aus dieser Formulierung eine Bevorzugung des Christentums erkennen?

Weiterhin glaube ich nicht, dass hier "Werte" aufgegeben werden. Pluralismus hat nichts damit zu tun, Werte aufzugeben, sondern damit, ein größeres Spektrum an Werten zuzulassen, seine Werte einer sich verändernden Welt anzupassen.

Zitat:
Original von Kumiko
In anderen Ländern gibt es auch Orientierung, egal ob in Asien oder Afrika. Nur bei uns wird ein Kuddelmuddel draus gemacht.
Alles wird in einen Topf geworfen und heraus kommt - nichts.

Die Politik will etwas anderes als die Menschen.

Und?

Möchtest du in einem dieser Länder wie Saudi-Arabien, Singapur oder Uganda leben? Ich nicht, deshalb bin ich froh, dass wir hier eine strikte Trennung von Staat und Kirche haben. Artikel 2 GG geht von einer säkularen Vorstellung von Religion aus, für die Nichtgläubigen und das Gesetz ist eine Religion so viel wert wie die andere (oder auch nichts wert, wenn man denn so will).

Ein Kuddelmuddel haben die Religionen durch ihre Sektiererei zuerst einmal selber geschaffen. Jede behauptet, die alleinige Wahrheit zu besitzen und den einzig gangbaren Weg zur Seligkeit zu haben.

Frau Özkan hat bei ihrer Vereidigung immerhin den Dreh zu Lessings Ringparabel gefunden, der einzige Ausweg aus dem Kuddelmuddel:

Zitat:
Wie die drei anderen neuen Minister der Landesregierung von Christian Wulff (CDU) sprach auch die 38-jährige Muslimin Aygül Özkan die religiöse Formel "So wahr mir Gott helfe". In einer Erklärung des Ministeriums hieß es, Özkan berufe sich als gläubige Muslimin "ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott", der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei. Sie habe sich bewusst für die CDU als politische Heimat entschieden, deren Werten sie sich verpflichtet fühle.

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,691568,00.html

Was dabei herauskommt?

Die Anerkennung hoffentlich, dass es keinen für alle verbindlichen Lebensstil gibt, sondern dass es verschiedene Lebensentwürfe gibt und dass jeder Mensch individuelle Rechte besitzt. Schlecht für gewisse religiös-fundamentalistische Vorstellungen, aber damit muss man eben leben, wenn man hier leben will.

ps egal, was Herr Wulff sagt, in Niedersachsen hängen keine Kreuze in den Klassenzimmern öffentlicher Schulen. Wenn da welche hängen, dann hängen sie da schon sehr lange und es hat sich im Einzelfall noch keiner dran gestört.

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28.04.2010 13:38 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Ich kann Kumiko beipflichten: Auch für mich war und ist das Kreuz ein wichtiges Symbol, wenn sicherlich auch aus anderen Gründen und aus einem anderen Erfahrungshintergrund: Das Kreuz im Klassenzimmer gab mir immer neue Kraft - z. B. bei ungerechter Behandlung - und neuen Mut.

Tatsache ist auch, dass wir im christlichen Abendland leben und unser Grundgesetz - wie auch viele andere Gesetze - auf christlichen Moralvorstellungen basieren. Alles in einen Topf zu werfen, bringt auch nichts.

Vergessen dürfen wir auch nicht, dass es in islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt: Wir tun gut daran, vom Islam einzufordern, dass jeder, der den Islam verlassen will, dies auch tun kann ohne mit dem Tode bestraft zu werden. Das hat nichts mit Islamphobie zu tun, wie es Grubendol mir sicherlich wieder vorzuwerfen versuchen wird, sondern mit einem guten Stück an REalismus.

Es ist Unsinn zu behaupten, das Kruzifix im Klassenzimmer verletze die Religionsfreiheit; niemand wird gezwungen, an die dahinter stehende Botschaft zu glauben.

Grubendols Einwand "Dann solltest du das Akreuz beim Fahrradfahren aber abnehmen, zu zweit auf dem Rad ist verboten" ist einfach nur lächerlich. Kumikos Formulierung "in einem christlichen Abendland" ist genauso richtig vom Inhalt und der Grammatik wie "im christlichen Abendland".

Fakt ist auch, dass bei uns ein Wert nach dem anderen aufgegebeen wird.

28.04.2010 15:22
Niclas Niclas ist männlich
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Zitat:
Original von Grubendol
Frau Özkan ist ja recht schnell "zu Kreuze gekrochen". Tja, wenn's ums Geld geht...

Die CDU/CSU aber steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes und sollte vom Verfassungsschutz überwacht werden.


lächerlich!

28.04.2010 16:25 Niclas ist offline Email an Niclas senden Beiträge von Niclas suchen Nehmen Sie Niclas in Ihre Freundesliste auf
Lui Lui ist männlich
Verstorben Mitte Juli 2015!




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Zitat:
Original von Niclas
Zitat:
Original von Grubendol
Frau Özkan ist ja recht schnell "zu Kreuze gekrochen". Tja, wenn's ums Geld geht...

Die CDU/CSU aber steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes und sollte vom Verfassungsschutz überwacht werden.


lächerlich!


Was,Absatz 1 oder 2 oder beide?

__________________

Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.

28.04.2010 16:35 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Tatsache ist auch, dass wir im christlichen Abendland leben und unser Grundgesetz - wie auch viele andere Gesetze - auf christlichen Moralvorstellungen basieren.

Das ist Unsinn. Das Grundgesetz besagt eindeutig, dass dieser Staat säkular ist.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Vergessen dürfen wir auch nicht, dass es in islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt: Wir tun gut daran, vom Islam einzufordern, dass jeder, der den Islam verlassen will, dies auch tun kann ohne mit dem Tode bestraft zu werden. Das hat nichts mit Islamphobie zu tun, wie es Grubendol mir sicherlich wieder vorzuwerfen versuchen wird, sondern mit einem guten Stück an REalismus.

Das hat rein gar nichts mit dem Kruzifix in Klassenzimmern zu tun und ist an dieser Stelle einfach nur schlicht daneben.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Es ist Unsinn zu behaupten, das Kruzifix im Klassenzimmer verletze die Religionsfreiheit; niemand wird gezwungen, an die dahinter stehende Botschaft zu glauben.

Es geht auch nicht darum, dass das Kreuz die Religionsfreiheit der Nichtchristen verletzt, sondern darum, dass es die religiöse Neutralität des Staates verletzt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Grubendols Einwand "Dann solltest du das Akreuz beim Fahrradfahren aber abnehmen, zu zweit auf dem Rad ist verboten" ist einfach nur lächerlich.

Nein, das ist ein alter Witz über einen Pastor auf dem Fahrrad.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Kumikos Formulierung "in einem christlichen Abendland" ist genauso richtig vom Inhalt und der Grammatik wie "im christlichen Abendland".

Falsch, der Satz impliziert so, wie er da steht, dass es entweder

a) auch ein "unchristliches Abendland gegeben hat, was zwar absolut richtig ist, sich aber in der Begrifflichkeit nicht ausdrückt. Niemand spricht vom "unchristlichen Abendland", wenn er von Kreuzzügen, Konquista, Inquisition, Reformation oder Mission spricht, oder

b) dass es verschiedene oder mehrere "christliche Abendländer" gibt. So, im Plural, wird der Begriff aber nicht gebraucht.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Fakt ist auch, dass bei uns ein Wert nach dem anderen aufgegebeen wird.

Fakt ist, dass du nicht einen einzigen sogenannten "Wert" benennen kannst.

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28.04.2010 17:23 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Auch wenn Du es nicht wahr haben willst, so ist unser Grundgesetz wie auch andere Gesetze auf den Werten des Christentums aufgebaut. Das Grundgesetz hat z. B. den Schutz der Familie festgeschrieben und meint damit die traditionelle Familie, so, wie es christlicher Ethik entspricht. Auch die Sozialgesetzgebung mit der Fürsorge für Bedürftige entspricht biblischer Ethik.

Meine Argumentation, dass es in den islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt, ist durchaus richtig und stichhaltig: Daneben finden es nur diejenigen, die mit einer sachlichen Argumentation überfordert sind. Es kann nicht angehen, dass zwar Kruzifixe aus den Klassenzimmernm und aus den öffentlichen Gebäuden verschwinden, während man - wie in Düsseldorf - Waschbecken für die rituelle Reinigung, die im Islam vorgeschrieben ist, aufstellt.

Das Kreuz verletzt keineswegs die Neutralität des Staates: Eine solche "Argumentation" ist schlicht und ergreifend Quatsch. Ein Lehrer, der sich auf das Kreuz besinnt, wird Schüler nicht wegen ihres Glaubens bevorzugen oder benachteiligen, genausowenig ein Beamter oder Richter, sondern die Berufsgruppen werden sich durch das Kreuz eher in der Verantwortung sehen, das Richtige zu tun.

Der Spruch mit dem Fahrrad ist nicht nur ein alter, sondern auch in diesem zusammenhang ein misslungener Witz.

Kumikos Äusserung über das christliche Abendland bleibt immer noch richtig, auch wenn Du diesen Tatsachen nicht ins Gesicht sehen möchtest: Die Kultur des Abendlandes wird seit 2000 Jahren stark vom Christentum beeinflusst.

Fakt ist, dass ich die Werte benennen kann und bereits benannt habe: Christliche Werte sind z. B. Barmherzigkeit, Nüchternheit, Ehrlichkeit usw. Lass einfach Deine Polemik; Du bist derjenige, der nicht in der Lage fist, sachlich zu argumentieren.

29.04.2010 18:31
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch wenn Du es nicht wahr haben willst, so ist unser Grundgesetz wie auch andere Gesetze auf den Werten des Christentums aufgebaut. Das Grundgesetz hat z. B. den Schutz der Familie festgeschrieben und meint damit die traditionelle Familie, so, wie es christlicher Ethik entspricht. Auch die Sozialgesetzgebung mit der Fürsorge für Bedürftige entspricht biblischer Ethik.

Reines Wunschdenken deinerseits, durch nichts zu belegen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Meine Argumentation, dass es in den islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt, ist durchaus richtig und stichhaltig: Daneben finden es nur diejenigen, die mit einer sachlichen Argumentation überfordert sind. Es kann nicht angehen, dass zwar Kruzifixe aus den Klassenzimmernm und aus den öffentlichen Gebäuden verschwinden, während man - wie in Düsseldorf - Waschbecken für die rituelle Reinigung, die im Islam vorgeschrieben ist, aufstellt.

An dieser Argumentation ist nichts dran außer Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und Fundamentalismus.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Das Kreuz verletzt keineswegs die Neutralität des Staates: Eine solche "Argumentation" ist schlicht und ergreifend Quatsch. Ein Lehrer, der sich auf das Kreuz besinnt, wird Schüler nicht wegen ihres Glaubens bevorzugen oder benachteiligen, genausowenig ein Beamter oder Richter, sondern die Berufsgruppen werden sich durch das Kreuz eher in der Verantwortung sehen, das Richtige zu tun.

Du begreifst es einfach nicht, so wie du die Biologie auch nicht begreifst. Das hat doch nichts mit Bevorzugung oder Benachteiligung zu tun, abgesehen davon, dass dein Argument sowieso Unsinn, denn die Tatsache, ein Christ zu sein, hat noch nie jemanden davon abgehalten, sich wie das größte Schwein zu verhalten.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Der Spruch mit dem Fahrrad ist nicht nur ein alter, sondern auch in diesem zusammenhang ein misslungener Witz.

Das Leben ist ein Heidenspaß, für Christen ist das nichts.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Kumikos Äusserung über das christliche Abendland bleibt immer noch richtig, auch wenn Du diesen Tatsachen nicht ins Gesicht sehen möchtest: Die Kultur des Abendlandes wird seit 2000 Jahren stark vom Christentum beeinflusst.

Und vom Judentum, von der griechischen Philosophie, vom Römischen Recht, von der arabischen Mathematik und von der atheistischen Aufklärung.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Fakt ist, dass ich die Werte benennen kann und bereits benannt habe: Christliche Werte sind z. B. Barmherzigkeit, Nüchternheit, Ehrlichkeit usw.

Das sind keine genuin christlichen Werte, sondern werden ebenso von den anderen Weltreligionen vertreten.

Du kannst keine christlichen Werte benennen.

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
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Original von Grubendol
Zitat:
Original von Markus Kenn
Meine Argumentation, dass es in den islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt, ist durchaus richtig und stichhaltig: Daneben finden es nur diejenigen, die mit einer sachlichen Argumentation überfordert sind. Es kann nicht angehen, dass zwar Kruzifixe aus den Klassenzimmernm und aus den öffentlichen Gebäuden verschwinden, während man - wie in Düsseldorf - Waschbecken für die rituelle Reinigung, die im Islam vorgeschrieben ist, aufstellt.

An dieser Argumentation ist nichts dran außer Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und Fundamentalismus.


Nu man sinnig, Grubendol. Was ist denn an Markus´Ausführungen "Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und Fundamentalismus" ?

Diskutiere bitte sachlich oder lasse es bleiben, aber beleidige nicht Deine Mitdiskutanten, nur weil Dir ihre Meinung nicht passt!

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Ich beleidige niemanden, das macht Markus schon selber. Er diskriminiert ständig Andersgläubige und Minderheiten.

Wer die Kreuzfrage mit den Fußwaschbecken verknüpft, der zeigt, dass es ihm gar nicht um das Miteinander der verschiedenen Religionen geht, sondern um die Bevorzugung seiner eigenen Sekte. Wer so argumentiert, hat einfach nur seine Islamophobie im Kopf und ist nichts weiter als ein intoleranter, rassistischer Tropf.

Und wenn du das auch so siehst, bist du auch nicht besser, Günter, und hast definitiv in der Linkspartei nichts zu suchen, da wählst du jetzt genauso falsch wie du jahrzehntelang aus den falschen Gründen SPD gewählt hast. Die haben nämlich mit religiöser Intoleranz gar nichts am Hut. Für die gilt: Religion ist Opium fürs Volk.

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30.04.2010 16:38 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Grubendol,

Du merkst anscheinend nicht mehr, wie billig Deine Polemik ist: Wer z. B. "Nazischeisse" oder "Eva Hermann" als "Eva Braun" bezeichnet, ist beleidigend und - mit Verlaub - auch recht primitiv.

Ich diskriminiere keine Andersgläubigen oder Minderheiten, nur weil ich andere Meinungen vertrete als diese. Weil Du wiedergeborene Christen in die Ecke von Sektierern stellst, zeigst Du doch, dass Du Andersdenkende diskriminierst. Wer also von uns beiden ist intolerant?`Du doch selbst!

Und weil Du Andersdenkenden immer irgendwelche Phobien unterstellst statt vernünftig zu argumentieren, zeigst Du, dass Du derjenige bist, der intolerant ist. Auch Deine ständige Wiederholung, ich hätte eine Islamphobie, wird dadurch nicht wahr: Vielmehr ist es Fakt, dass Du eine Phobie vor der Meinung und der Argumentaiton Andersdenkender hast, weil Du einer Diskussion mit ihnen nicht gewachsen bist; sonst bräuchtest Du eine solche Polemik nicht.

02.05.2010 14:25
Markus Kenn
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Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von Markus Kenn
Meine Argumentation, dass es in den islamischen Ländern keine Religionsfreiheit gibt, ist durchaus richtig und stichhaltig: Daneben finden es nur diejenigen, die mit einer sachlichen Argumentation überfordert sind. Es kann nicht angehen, dass zwar Kruzifixe aus den Klassenzimmernm und aus den öffentlichen Gebäuden verschwinden, während man - wie in Düsseldorf - Waschbecken für die rituelle Reinigung, die im Islam vorgeschrieben ist, aufstellt.

An dieser Argumentation ist nichts dran außer Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und Fundamentalismus.


Nu man sinnig, Grubendol. Was ist denn an Markus´Ausführungen "Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und Fundamentalismus" ?

Diskutiere bitte sachlich oder lasse es bleiben, aber beleidige nicht Deine Mitdiskutanten, nur weil Dir ihre Meinung nicht passt!


Günter:

Von Grubendol ist nichts Anderes zu erwarten. Er merkt nicht, dass ich gegen einen Islamismus bin, der jede Religionsfreiheit unterdrückt wie in den islamistischen Ländern es gang und gäbe ist. Was meinen "Rassismus" angeht, darüber lachen meine Freunde mit afrikanischen Wurzeln genauso wie jene mit asiatischen Wurzeln. Grubendols Vorwurf - genauso wie seine anderen Vorwürfe - nehme ich längst nicht mehr ernst, und dies dürfte wohl den meisten Anderen genauso gehen: Wer Christen nur Fundamentalismus und Sektiererei vorwefen kann, zeigt, dass er selbst intolerant ist. Grubendol vergisst, dass sein Atheismus selbst fundamentalistische Züge angenommen hat. Warum also über ihn aufregen?

02.05.2010 14:30
Markus Kenn
Gast


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Grubendol,

bevor Du mir Wunschdenken unterstellst, so vergleiche einmal die Bibel und unser Grundgesetz. Im Grundgesetz ist die traditionelle Familie geschützt, deren Begriff mit der biblischen Sexualethik übereinstimmt. Die Festschreibung der sozialen Marktwirtschaft ist mit dem biblischen Schutz des Eigentums (Du sollst nicht begehren, was Deinem Nächsten ist) und der Sozialverbindlichkeit desselben verknüpft, denn in den mosaischen Gesetzen erfahren wir, dass z. B. die Nachlese bei Ernten verboten war, damit Bedürftige sich davon ernähren konnten, dass Hiob die Armen unterstützte usw. (Grundgesetz: Eigentum verpflichtet).

Auch die Sozialgesetzgebung (Kranken- und Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung für Alte, Unfallversicherung für Invalide und Grundsicherung) entspringt diesem Gedanken; Jesus selbst sagt, dass wir Nackte bekleiden, Kranke besuchen, Dürstende tränken usw. sollen. Die Armenfürsorge des Staates und freier Wohlfahrtsträger entspringen diesem Gedanken. Das zum Thema Wunschdenken.

Bevor Du mir Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und sonst irgend etwas unterstellst, so werfe einmal einen flüchtigen Blick nach Saudi Arabien, nach Kuwait, nach den Taliban in Afghanistan: Das allein schon zeigt die Stichhaltigkeit meiner Argumentation, die Du bedauerlicherweise nicht nachvollziehen kannst.

Ich habe Dir schon einmal gesagt, dass Du die Bewertung meines Kenntnisstandes lieber meinen Lehrern überlässt: Diese können ihn besser beurteilen als Du, denn im Gegensatz zu Dir haben sie Ahnung davon, wie man Menschen bewertet. Abgesehen davon verfüge ich über eine gesunde Allgemeinbildung, bin sehr belesen und beschäftige mich mit der ganzen Bandbreite von biologischen und sonstigen Argumentationen. Sicher kann ein Christ sich auch daneben benehmen, doch er geht anders damit um; das weiss ich aus Erfahrung. Bei christlichen Lehrern habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie den Menschen als Individuum sahen und jeden Schüler so gut als möglich förderten.

Ich bezweifle zudem, dass für Dich Leben ein Heidenspass ist, sonst wärst Du in Deiner Polemik nicht so hart. Mir jedenfalls macht das Leben sehr viel Spass. Warum auch nicht: Ich habe gute Freunde, ich freue mich an der Schönheit der Natur. Und den meisten anderen Christen geht es genauso, selbst wenn ihre Lebensumstände beschwerlich sein sollten.

Dass das Abendland auch vom Judentum, vom römischen Recht, griechischer Philosophie, arabischer Mathematik und atheistischer Aufklärung geprägt ist, ändert nichts an der Tatsache, dass seine wesentlichste Prägung durch das Christentum kommt. Der Musiker Bach und der Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll waren beides Christen, nur um zwei Beispiele zu nennen.

Christliche Werte habe ich Dir benannt, auch wenn Deine Ignoranz und Intoleranz es nicht zu begreifen vermögen. Barmherzigkeit z. B. ist eine christliche Tugend, auch wenn man sie in anderen Weltreligionen teilweise wiederfindet. Allerdings muss man hier auch sehen, dass im Hinduismus die Unberührbaren keine Möglichkeit haben, an ihrem Dasein etwas zu ändern, weil das hinduistische Kastensystem hier einen Riegel vorschiebt. Und der Buddhismus sieht im Leiden nur eine Art Einbildung bzw. als verdientes Karma.

02.05.2010 14:51
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Im Grundgesetz ist die traditionelle Familie geschützt, deren Begriff mit der biblischen Sexualethik übereinstimmt.

Im Grundgesetz steht "Ehe und Familie", wobei zum ersten die Ehe nicht auf die Ehe zwischen Mann und Frau beschränkt ist, jedenfalls sagt das Grundgesetz dies nicht.

Zweitens gibt es zwei Möglichkeiten, dieses "Ehe und Familie" zu verstehen. Der entscheidende Punkt ist, wie man das "und" versteht und interpretiert, entweder so, dass das Grundgesetz beide Instanzen, die "Ehe" und die "Familie" schützt, egal, wie diese aussehen, oder aber, dass man darunter den traditionellen Begriff versteht, dass zu einer "Familie" eine "Ehe" unbedingt dazugehört.

Wir haben heutzutage diesen überholten Begriff der Vorschrift überwunden und verstehen die Vorschrift so, dass auch Patchworkfamilien unter den grundgesetzlichen Schutz fallen, deren Partner nicht verheiratet sind, so wie gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Die Festschreibung der sozialen Marktwirtschaft ist mit dem biblischen Schutz des Eigentums (Du sollst nicht begehren, was Deinem Nächsten ist)

Das ist Unsinn, die soziale Marktwirtschaft ist eine Erfindung der Nachkriegszeit. Das Christentum hat in seiner Geschichte nie Probleme gehabt, sich mit jedem politischen System zu arrangieren, um seinen Vorteil zu erzielen, es hat die Sklavenhaltergesellschaft und den Feudalismus ebenso hofiert wie heute die Markwirtschaft.

Zitat:
Original von Markus Kenn
und der Sozialverbindlichkeit desselben verknüpft, denn in den mosaischen Gesetzen erfahren wir, dass z. B. die Nachlese bei Ernten verboten war, damit Bedürftige sich davon ernähren konnten, dass Hiob die Armen unterstützte usw. (Grundgesetz: Eigentum verpflichtet). Auch die Sozialgesetzgebung (Kranken- und Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung für Alte, Unfallversicherung für Invalide und Grundsicherung) entspringt diesem Gedanken; Jesus selbst sagt, dass wir Nackte bekleiden, Kranke besuchen, Dürstende tränken usw. sollen. Die Armenfürsorge des Staates und freier Wohlfahrtsträger entspringen diesem Gedanken. Das zum Thema Wunschdenken.

Das sind grundverschiedene Dinge. Das Alte Testament gilt doch überhaupt nicht für Christen, und Sozialgesetzgebung ist eine Erfindung der Neuzeit.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Bevor Du mir Islamophobie, Rassismus, Intoleranz und sonst irgend etwas unterstellst, so werfe einmal einen flüchtigen Blick nach Saudi Arabien, nach Kuwait, nach den Taliban in Afghanistan: Das allein schon zeigt die Stichhaltigkeit meiner Argumentation, die Du bedauerlicherweise nicht nachvollziehen kannst.

Ob in Saudi-Arabien die Kreuze auf dem Klo hängen und die Fußwaschbecken im Gerichtssaal stehen, interessiert mich überhaupt nicht. Ich richte meine Vorstellungen von Toleranz und der Trennung von Staat und Kirche nicht daran aus, wie es anderswo zugeht. Nur, weil die im Mittelalter leben, muss ich dahin ja nicht auch zurück wollen, nur unter christlichen Vorzeichen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Ich habe Dir schon einmal gesagt, dass Du die Bewertung meines Kenntnisstandes lieber meinen Lehrern überlässt: Diese können ihn besser beurteilen als Du, denn im Gegensatz zu Dir haben sie Ahnung davon, wie man Menschen bewertet. Abgesehen davon verfüge ich über eine gesunde Allgemeinbildung, bin sehr belesen und beschäftige mich mit der ganzen Bandbreite von biologischen und sonstigen Argumentationen. Sicher kann ein Christ sich auch daneben benehmen, doch er geht anders damit um; das weiss ich aus Erfahrung. Bei christlichen Lehrern habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie den Menschen als Individuum sahen und jeden Schüler so gut als möglich förderten.

Nur leider haben sie bei dir in Biologie versagt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Ich bezweifle zudem, dass für Dich Leben ein Heidenspass ist, sonst wärst Du in Deiner Polemik nicht so hart. Mir jedenfalls macht das Leben sehr viel Spass. Warum auch nicht: Ich habe gute Freunde, ich freue mich an der Schönheit der Natur. Und den meisten anderen Christen geht es genauso, selbst wenn ihre Lebensumstände beschwerlich sein sollten.

Ich bin doch nicht hart in meiner Polemik, ich halte mich doch sehr zurück und im übrigen gilt: die Polemik, der sich der Leser ausgesetzt sieht, liegt in den Tatsachen begründet.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Dass das Abendland auch vom Judentum, vom römischen Recht, griechischer Philosophie, arabischer Mathematik und atheistischer Aufklärung geprägt ist, ändert nichts an der Tatsache, dass seine wesentlichste Prägung durch das Christentum kommt. Der Musiker Bach und der Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll waren beides Christen, nur um zwei Beispiele zu nennen.

Selten eine blödere Argumentation gelesen, als Bach und Böll auftraten, war der Begriff "Abendland" längst fertig, die beiden hatten nichts damit zu tun, ihn zu prägen. Wenn du wenigstens Johannes Hirschberger genannt hättest, hätte ich das ja noch nachvollziehen können.

Was also soll das Namedropping, wie viele nichtchristliche Namen, griechische Philosophen und römische Dichter, die uns viel entscheidender geprägt haben, möchtest du jetzt von mir hören?

Zitat:
Original von Markus Kenn
Christliche Werte habe ich Dir benannt, auch wenn Deine Ignoranz und Intoleranz es nicht zu begreifen vermögen. Barmherzigkeit z. B. ist eine christliche Tugend, auch wenn man sie in anderen Weltreligionen teilweise wiederfindet. Allerdings muss man hier auch sehen, dass im Hinduismus die Unberührbaren keine Möglichkeit haben, an ihrem Dasein etwas zu ändern, weil das hinduistische Kastensystem hier einen Riegel vorschiebt. Und der Buddhismus sieht im Leiden nur eine Art Einbildung bzw. als verdientes Karma.

Mit dem Hinduismus habe ich nichts am Hut, das indische Pantheon ist zwar ganz nett, aber die Hindus sind mir, so wie auch sagst, zu rigide in ihren Vorstellungen. Ein Buddhist würde nie denken, dass ihn etwas von dem Unberührbaren unterscheidet. Er weiß, dass er in Wirklichkeit eins mit ihm ist.

Der Buddhist sieht die gesamte Existenz als eine Art Schleier an ("Maya"), für ihn ist unsere Wahrnehmung der Dinge lediglich ein kleiner Ausschnitt aus einer größeren Wirklichkeit, die wir nicht wahrnehmen können, was ja auch grundsätzlich mit den naturgesetzlichen Gegebenheiten übereinstimmt: wir nehmen nur einen Bruchteil der Dinge wahr, die es wirklich gibt. Wir sehen weder ultraviolettes Licht noch hören wir Ultraschall.

Die Sache mit dem Karma und den ewigen Wiedergeburten ist etwas komplexer als von dir dargestellt. Der unter dem Bodhi-Baum schlafende Buddha hatte es sich angewöhnt, sich im Schlaf nicht zu bewegen, um nicht durch eine Bewegung im Schlaf eventuell eine Ameise zu zerdrücken; das ist zum einen das unendliche buddhistische Mitleid mit allen Geschöpfen, zum anderen aber auch Selbstschutz, um bloß kein neues Karma anzuhäufen, denn Sinn und Zweck der "Buddhawerdung" ist ja, sich vom unendlichen Kreislauf der Wiedergeburten ("Samsara") zu befreien.

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Zitat:
In aller Freundschaft
(...)
Dem Laizismus schien das Bundesverfassungsgericht zwar zu entsprechen, als es 1995 entschied, die Anbringung eines Kruzifixes in den Unterrichtsräumen staatlicher Schulen sei mit dem Neutralitätsprinzip des Staates unvereinbar. Doch in Bayern zum Beispiel änderte man einfach die Volksschulordnung, so dass Kruzifixe in einem Klassenzimmer nur dann abgenommen werden müssen, wenn es "ernsthafte" Beschwerden dagegen gibt - und die kamen in der Praxis bislang eher selten vor. Das hat nichts mit bajuwarischer Glaubensfolklore zu tun, sondern ist in Deutschland ganz allgemein so üblich, oder etwas vornehmer: gehört zu unserem abendländisch-christlichen Traditionsbestand. Und der wird nicht einfach beschworen, sondern in einem komplexen Vertragswerk gesichert.
(...)
Frankfurter Rundschau

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03.05.2010 12:01 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Hier zeigst Du Deine mangelnde Geschichtskenntnis: Für die Väter des Grundgesetzes war es klar, dass die dort beschriebene Ehe eine zwischen einem Mann und einer Frau ist; vergessen darf man hierbei nicht, dass der § 175 in den Anfangsjahren der BRD Homosexualität verboten hat. Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates war und bleibt somit die tradionelle zwischen Mann und Frau. Der Begriff Ehe und Familie ist längst nicht überholt, auch wenn es sich so manche wünschen. Patchworkfamilien sind hierbei auch keine Lösung; sie zeigen nur die Beziehungsunfähigkeit und den Egoismus, wie er sich heute immer weiter verbreitet, weil man nicht mehr miteinander durch Krisenzeiten geht. Für die Entwicklung der Kinder sind solche Familien schädlich, weil sie keine festen Bezugspersonen haben und ihnen Orientierung fehlt. Dies weiter auszzuführen, würde hier den Rahmen sprengen.

In Geschichte wieder gefehlt: Die Marktwirtschaft ist keinesfalls eine Erfindung der Nachkriegszeit: Die moderne Marktwirtschaft haben wir schon seit der ersten industriellen Revolution. Auch während des Mittelalters und schon vorher gab es Marktwirtschaft: Bereits in der Antike gab es Handwerker und Händler, die ihre Waren und Dienstleistungen anboten und sich Konkurrenz. Die Marktwirtschaft gibt es also schon seit Jahrtausenden.

Deine Kombinierfähigkeit und Deine Kenntnisse über das, was für Christen verbindlich ist, lassen ebenfalls sehr zu wünschen übrig: Die Zehn Gebote, der Schutz der Witwen und Waisen, der Respekt vor dem Alter usw. - Gebote, die wir im Alten Testament finden - sind für Christen absolut verbindlich. Zudem findet sich im Alten Testament bereits eine Form der Sozialgesetzgebung. Ebenso war es für Könige und Kaiser, für Fürsten, Herzöge und Ritter selbstverständlich, für die Bedürftigen in ihrem Herrschaftsbereich zu schützen. Es war ein Ehrentitel, Beschützer der Witwen, Waisen und Schwachen zu sein, ein Vater der Waisen. Viele christliche Herrscher stifteten Armenhäuser, Krankenanstalten und liessen es sich nicht nehmen, für die Armen zu sorgen. Auch hier gab es eine Sozialgesetzgebung, wenn auch nicht in der heutigen Form, doch Armenversorgung gehörte immer dazu.

Niemand will ins Mittelalter zurück: Mein Hinweis zeigt, wie intolerant und gefährlich der Islam ist, wenn er so ausgelebt wird, wie es im Koran vorgeschrieben wird. Das hat nichts mit einer Phobie, sondern mit Realitätssinn zu tun.

Dein Versagen auf meine Lehrer zu projizieren, zeigt, dass Du Dich nur im Kreise drehen kannst. In Biologie - wie auch anderswo - kenne ich mich jedenfalls besser aus als Du: Ich habe es halt gelernt, Beweise, Argumente und Indizien auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Lesen ist nicht nur eine Aneinaderreihung von Buchstaben, Worten und Abschnitten, sondern auch eine objektive Bewertung der Texte.

Du bist hart in Deiner Polemik, die nichts mit den Tatsachen zu tun hast. Ausser "Nazischeisse", "Fundamentalismus", "Rassismus", "Spinner" hast Du nichts anzubieten. Du kannst bei den Diskussionen sachlich nicht mithalten.

Der Begriff des Abendlandes wird auch von Bach und Böll mitgeprägt und deren Beiträgen zur Kultur. Du musst eine Argumentation nicht als "blöde" bezeichnen, nur wieil Deine intellektuellen Fähigkeiten offensichtilich nicht ausreichen, diesen nachzuvollziehen. Ob Du etwas nachvollziehen kannst, ist nach Deinen bisherigen Ausführungen jedenfalls äusserst zweifelhaft.

Mein Hinweis auf den Hinduismus wie auf den Buddhismus sollten zeigen, dass dort Werte wie Barmherzigkeit sehr relaitivert werden; dort ist jedes Unglück nur das Ergebnis eines schlechten Karmas. Sicher habe ich es einfach ausgedrückt, doch schlussendlich bleibt es dabei, dass Menschen, die in Not sind, in der buddhistischen und hinduistischen Lehre selbst daran schuld sind, ihr Karma durchleiden müssen und ihnen nicht geholfen wird, was den Wert der Barmherzigkeit dort sehr vermissen lässt.

03.05.2010 13:41
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Hier zeigst Du Deine mangelnde Geschichtskenntnis: Für die Väter des Grundgesetzes war es klar, dass die dort beschriebene Ehe eine zwischen einem Mann und einer Frau ist; vergessen darf man hierbei nicht, dass der § 175 in den Anfangsjahren der BRD Homosexualität verboten hat. Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz des Staates war und bleibt somit die tradionelle zwischen Mann und Frau. Der Begriff Ehe und Familie ist längst nicht überholt, auch wenn es sich so manche wünschen. Patchworkfamilien sind hierbei auch keine Lösung; sie zeigen nur die Beziehungsunfähigkeit und den Egoismus, wie er sich heute immer weiter verbreitet, weil man nicht mehr miteinander durch Krisenzeiten geht. Für die Entwicklung der Kinder sind solche Familien schädlich, weil sie keine festen Bezugspersonen haben und ihnen Orientierung fehlt. Dies weiter auszzuführen, würde hier den Rahmen sprengen.

Dass die "Väter des Grundgesetzes" (was für eine beschissene patriarchalische Bezeichnung übrigens) von der traditionellen Ehe ausgegangen sind, ist logisch. Damals war aber auch die Scheidung die absolute Ausnahme, Ehefrauen durften nur mit Zustimmung des Ehemannnes arbeiten usw und es galt das Verschuldensprinzip bei der Scheidung. Das ist heute alles anders, das Grundgesetz wurde in vielen Punkten verändert. Wie du zu recht festgestellt hast, gilt auch der § 175 nicht mehr. Es wäre an der Zeit, dass auch du in der Gegenwart ankommst.

Zitat:
Original von Markus Kenn
In Geschichte wieder gefehlt: Die Marktwirtschaft ist keinesfalls eine Erfindung der Nachkriegszeit: Die moderne Marktwirtschaft haben wir schon seit der ersten industriellen Revolution. Auch während des Mittelalters und schon vorher gab es Marktwirtschaft: Bereits in der Antike gab es Handwerker und Händler, die ihre Waren und Dienstleistungen anboten und sich Konkurrenz. Die Marktwirtschaft gibt es also schon seit Jahrtausenden.

Entweder kannst oder willst du nicht lesen und vergisst, was du selber geschrieben hast. Wir sprachen von der "sozialen Marktwirtschaft" (die du erwähnt hast, nicht ich), nicht vom liberalen Marktmodell.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Deine Kombinierfähigkeit und Deine Kenntnisse über das, was für Christen verbindlich ist, lassen ebenfalls sehr zu wünschen übrig: Die Zehn Gebote, der Schutz der Witwen und Waisen, der Respekt vor dem Alter usw. - Gebote, die wir im Alten Testament finden - sind für Christen absolut verbindlich. Zudem findet sich im Alten Testament bereits eine Form der Sozialgesetzgebung. Ebenso war es für Könige und Kaiser, für Fürsten, Herzöge und Ritter selbstverständlich, für die Bedürftigen in ihrem Herrschaftsbereich zu schützen. Es war ein Ehrentitel, Beschützer der Witwen, Waisen und Schwachen zu sein, ein Vater der Waisen. Viele christliche Herrscher stifteten Armenhäuser, Krankenanstalten und liessen es sich nicht nehmen, für die Armen zu sorgen. Auch hier gab es eine Sozialgesetzgebung, wenn auch nicht in der heutigen Form, doch Armenversorgung gehörte immer dazu.

Dennoch gab es Sklaverei und Leibeigenschaft, womit die Kirche kein Problem hatte. Die freiwillige mittelalterliche Armenfürsorge ist wohl kaum mit unseren Sozialsystemen zu vergleichen, die es lediglich aufgrund des Auftretens der Sozialdemokratie gibt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Niemand will ins Mittelalter zurück: Mein Hinweis zeigt, wie intolerant und gefährlich der Islam ist, wenn er so ausgelebt wird, wie es im Koran vorgeschrieben wird. Das hat nichts mit einer Phobie, sondern mit Realitätssinn zu tun.

Hat aber nichts mit unserer religiösen Toleranz und der weltanschaulichen Neutralität des Staates zu tun, die grundgesetzlich vorgeschrieben ist.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Dein Versagen auf meine Lehrer zu projizieren, zeigt, dass Du Dich nur im Kreise drehen kannst. In Biologie - wie auch anderswo - kenne ich mich jedenfalls besser aus als Du: Ich habe es halt gelernt, Beweise, Argumente und Indizien auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Lesen ist nicht nur eine Aneinaderreihung von Buchstaben, Worten und Abschnitten, sondern auch eine objektive Bewertung der Texte.

Nein, tust du nicht, du stellst absolut unmögliche Fragen, die zeigen, dass dir die absoluten Grundlagen in Biologie fehlen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Du bist hart in Deiner Polemik, die nichts mit den Tatsachen zu tun hast. Ausser "Nazischeisse", "Fundamentalismus", "Rassismus", "Spinner" hast Du nichts anzubieten. Du kannst bei den Diskussionen sachlich nicht mithalten.

Wie soll man mit jemandem "sachlich" diskutieren, dessen Meinung lediglich auf mittelalterlichen Vorurteilen und religiösen Fundamentalismus basiert.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Der Begriff des Abendlandes wird auch von Bach und Böll mitgeprägt und deren Beiträgen zur Kultur. Du musst eine Argumentation nicht als "blöde" bezeichnen, nur wieil Deine intellektuellen Fähigkeiten offensichtilich nicht ausreichen, diesen nachzuvollziehen. Ob Du etwas nachvollziehen kannst, ist nach Deinen bisherigen Ausführungen jedenfalls äusserst zweifelhaft.

Der Begriff des Abendlandes war schon lange geprägt, als beide aufgetreten sind. Dummargumente, die sich nur auf namedropping zurückziehen, aber ohne Inhalt sind, kann niemand nachvollziehen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Mein Hinweis auf den Hinduismus wie auf den Buddhismus sollten zeigen, dass dort Werte wie Barmherzigkeit sehr relaitivert werden; dort ist jedes Unglück nur das Ergebnis eines schlechten Karmas. Sicher habe ich es einfach ausgedrückt, doch schlussendlich bleibt es dabei, dass Menschen, die in Not sind, in der buddhistischen und hinduistischen Lehre selbst daran schuld sind, ihr Karma durchleiden müssen und ihnen nicht geholfen wird, was den Wert der Barmherzigkeit dort sehr vermissen lässt.

Du hast den Buddhismus nicht verstanden.

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!

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Markus Kenn
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Es wäre mal Zeit, dass Du in der Realität ankommst: Fakt ist, dass die Väter des Grundgesetzes vom christlichen Bild der Ehe und Familie ausgegangen sind und diese gemeint haben; die Veränderungen in Teilen des Grundgesetzes ändert an dieser Tatsache nichts. Was das Lebenspartnerschaftsgesetz angeht, so ist dies eine Aushöhlung des Familienschutzes. Das aber wäre einen eigenen Thread wert. Nur so viel: Ob ein Gesetz gut ist oder nicht, entscheiden Realitäten, nicht aber, ob es neu oder alt ist.

Du bist derjenige, der weder lesen kann noch lesen will: Fakt ist, dass die Marktwirtschaft lange vor dem Zweiten Weltkrieg erfunden worden ist. Aus der Erfahrung des nationalsozialistischen Extremismus und aus der Furcht, dass sich die Menschen dem Kommunismus zuwenden, nannte man unsere Form der Marktwirtschaft "sozial". Allerdings ist die von Dir faovourisierte Sozialdemokratie längst nicht mehr sozial, sondern folgt jenen neoliberalen Ideen, die bereits in der Ersten Industriellen Revolution gescheitert sind.

Auch das Aufkommen der Arbeiterbewegung ändert nichts an der Tatsache, dass es für Christen selbstverständlich ist, sich um Ausgegrenzte, Verstossene, Kranke und Alte - also Bedürftigem allgemein - zu kümmern.

Sklaverei und Leibeigenschaft waren vor allem in der kath. u. in der orthodoxen Kirche Russlands verbreitet; sie verliessen damit jedoch christliche Werte, auch wenn sie versucht haben und versuchen, darüber ein christliches Deckmäntelchen zu legen Das ändert aber nichts, dass Sklaverei dem christlichen Prinzip widerspricht.

Deine Endlosschleife, mir würden wesentliche Grundlagen der Biologie fehlen, zeigt, dass Du keine wirklicehn Argumente hast. Ich glaube nur nicht alles, was man mir vorsetzt und als denkender Mensch stelle ich Fragen. Ich verhalte mich so, wie es Ernst Barlach mit seiner Statue "Der Buchleser" darstellen will: Kritisches Lesen, Argumente, Indizien und Beweise prüfen und hinterfragen, offen sein auch für andere Erklärungen usw. Bedauerlicherweise fehlt Dir diese grundlegende Fähigkeit.

Sachlich diskutieren kann man mit mir sehr wohl: Es ist vielmehr Deine Intoleranz, und es sind Deine Vorurteile, die eben diese sachliche Diskussion unmöglich machen. Du unterstellst mir Vorurteile wie religiösen Fundamentalismus und kannst die Dinge selbst nur durch eine atheistische Brille sehen. Meine Vorstellungen als mittelalterlich zu bezeichnen, ist schlichtweg hirnrissig und zeigt, dass Du keine wirklichen Argumente hast. Eine mittelalterliche Tradition jedoch halte ich für gut, nämlich die Walz, die von den mittelalterlichen Zünften eingeführt worden ist: Ein Handwerker zog für drei Jahre und einen Tag durch die Lande und durfte sich seinem Heimatort auf nicht weniger als fünfzig Kilometer nähern, eine damals grosse Entfernung: Jedoch gewannen die Handwerker durch ihre Wanderschaft viele neue berufliche Erkenntnisse, womit sie eine grosse Qualität ihrer Leistungen gewähren konnten. Schön, dass diese Tradition wieder auflebt, doch das nur am Rande. Hexenverbrennungen, die Welt als Scheibe anzusehen usw. waren hingegen schlechte Traditionen.

Wer hier den Buddhismus nicht versteht, das bist Du, doch in puncto religiöser Fragen hast Du Dich ja - wie auch in anderen Bereichen - durch Deine billige, primitive Polemik bereits selbst disqualifiziert.

04.05.2010 15:16
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Es wäre mal Zeit, dass Du in der Realität ankommst: Fakt ist, dass die Väter des Grundgesetzes vom christlichen Bild der Ehe und Familie ausgegangen sind und diese gemeint haben; die Veränderungen in Teilen des Grundgesetzes ändert an dieser Tatsache nichts. Was das Lebenspartnerschaftsgesetz angeht, so ist dies eine Aushöhlung des Familienschutzes. Das aber wäre einen eigenen Thread wert. Nur so viel: Ob ein Gesetz gut ist oder nicht, entscheiden Realitäten, nicht aber, ob es neu oder alt ist.

Fakt ist, das davon nichts im Grundgesetz steht. Solltest du dir vielleicht mal vorlesen lassen.

Es ist völlig richtig, dass die Realitäten entschieden, deswegen haben Kreuze in unseren säkularen Gerichtssälen nichts zu suchen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Du bist derjenige, der weder lesen kann noch lesen will: Fakt ist, dass die Marktwirtschaft lange vor dem Zweiten Weltkrieg erfunden worden ist. Aus der Erfahrung des nationalsozialistischen Extremismus und aus der Furcht, dass sich die Menschen dem Kommunismus zuwenden, nannte man unsere Form der Marktwirtschaft "sozial". Allerdings ist die von Dir faovourisierte Sozialdemokratie längst nicht mehr sozial, sondern folgt jenen neoliberalen Ideen, die bereits in der Ersten Industriellen Revolution gescheitert sind.

Du bringst sämtliche Begriffe durcheinander. Du wiederholst dich, als würde die Wiederholung von Unsinn diesen zu Sinn verwandeln wie Wasser zu Wein. Na ja, wer an solchen Quatsch glaubt, glaubt eben auch andere Märchen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch das Aufkommen der Arbeiterbewegung ändert nichts an der Tatsache, dass es für Christen selbstverständlich ist, sich um Ausgegrenzte, Verstossene, Kranke und Alte - also Bedürftigem allgemein - zu kümmern.

Das hat nichts damit zu tun, dass unser moderner, nichtchristlicher Sozialstaat nur zu einem Teil christliche Wurzeln hat, zu Teil eben auch auf vernünftigen atheistischen Ideen aus der Aufklärung beruht.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Sklaverei und Leibeigenschaft waren vor allem in der kath. u. in der orthodoxen Kirche Russlands verbreitet; sie verliessen damit jedoch christliche Werte, auch wenn sie versucht haben und versuchen, darüber ein christliches Deckmäntelchen zu legen Das ändert aber nichts, dass Sklaverei dem christlichen Prinzip widerspricht.

Falsch, sie waren überall dort verbreitet, wo Christen lebten, zum Teil in der Dritten Welt, damals noch Kolonien genannt, zu einem großen Teil aber auch hier. In Deutschland wurde die Leibeigenschaft erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts angeschafft, also 19. Jahrhunderte, in denen das Christentum die Religion der Herren war, die Sklaven hatten.

Die anglikanischen Briten hatten lange Zeit gar kein Problem mit Sklaverei, die puritanischen Amerikaner noch weniger, bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts, auch wenn die Sklaverei nominell hundert Jahre zuvor dort abgeschafft worden war, ließen die "guten" amerikanischen Christen ihre ehemaligen Sklaven noch hundert Jahre lang im Dreck sitzen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Deine Endlosschleife, mir würden wesentliche Grundlagen der Biologie fehlen, zeigt, dass Du keine wirklicehn Argumente hast. Ich glaube nur nicht alles, was man mir vorsetzt und als denkender Mensch stelle ich Fragen. Ich verhalte mich so, wie es Ernst Barlach mit seiner Statue "Der Buchleser" darstellen will: Kritisches Lesen, Argumente, Indizien und Beweise prüfen und hinterfragen, offen sein auch für andere Erklärungen usw. Bedauerlicherweise fehlt Dir diese grundlegende Fähigkeit.

Diese "Endlosschleife" ist aber wichtig, denn sie beweist deine Ungebildetheit, deine Anmaßung und deine Hybris.

Wer allen Ernstes fragt, und dies als Argument gegen Darwin gebraucht, warum sich Wölfe und Hunde paaren können, Menschen und Affen aber nicht, und der, obwohl man es ihm diverse Male erklärt hat, immer noch nicht begreift, was für eine entsetzliche dumme Frage dies ist, sollte sich lieber zu solchen Fragen gar nicht äußern.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Wer hier den Buddhismus nicht versteht, das bist Du, doch in puncto religiöser Fragen hast Du Dich ja - wie auch in anderen Bereichen - durch Deine billige, primitive Polemik bereits selbst disqualifiziert.

Schon wieder so ein argumentativer Dreck, so eine Anmaßung. Du hast selber keine Ahnung, diskriminierst aber andere, die besser als du Bescheid wissen.

Du bist kein Christ.

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05.05.2010 10:22 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Grubendol,

schön, dass Du wenigstens bemerkt hast, dass die Realitäten entscheiden. Das GG allerdings kenne ich und muss es mir nicht vorlesen lassen, doch es wäre angebracht, wenn Du Dir das GG in seinem Kontext erklären liessest. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben; vielleicht kapierst Du doch noch was.

Ob das Kreuz in öffentlichen Gebäuden hängt oder nicht, ist zudem eine Entscheidung, nach welchen Werten wir leben wollen. Die Ausrichtung nach christlichen Werten ist die beste Richtung, die wir einschlagen können.

Wer hier alles durcheinander bringt, bist Du, und Du bist derjenige, der sich stets wiederholt und mit billigster Polemik um sich schmeisst und Quatsch von sich gibt. Wer z. B. wiedergeborene Christen als "Spinner" und "Fundamentalisten" beschimpft, wer jede andere Meinung als Lüge bezeichnet usw. und mir hier wieder einmal vorwirft, Märchen zu erzählen, weil er meinen sachlichen Argumenten wirklich nichts entgegen zu setzen hat, zeigt. dass er selbst jeden Realitätssinn und jede Sachlichkeit schon längst verloren hat. Fakt ist, dass die Sozialdemokraten sich spätestens seit Schröder von sozialdemokratischen Werten entfernt haben und neoliberal geworden ist. Diese Thesen - das zeigt die Geschichte - sind schon in der Ersten Industriellen Revolution gescheitert, auch wenn es einige Ignoranten nicht wahr haben wollen.

Unsere Sozialgesetzgebung hat in der Soziallehre der Bibel abgeschrieben; auch "atheistische Aufklärung" hat hier abgepinnt. Neue Ideen - vor allem auf moralisch-ethischer Ebene - hat der Atheismus jedenfalls nicht hervorgebracht.

Auch Deine permanenten Angriffe gegen das Christentum ändern nichts an der Tatsache, dass Christentum für Befreiung steht und nicht für Sklaverei. Deine "Argumentation" ist hier Geschichtsknitterung pur. Gegen die Rassendiskriminierung, die Du hier aufführsts, kämpfte der wiedergeborene Christ und Bürgerrechtler Martin Luther King; in seiner Gefolgschaft gab es auch viele puritanische Amerikaner der Südstaaten.

Was Dein Vorwurf der Ungebildetheit anbetrifft, so solltest Du nicht ständig von Dir auf Andere schliessen; so etwas wie Dich habe ich schon mit 12 in die Tasche gesteckt. Das Beispiel mit Wölfen und Hunden beweist nämlich, dass Darwin nicht Recht haben kann. Ich empfehle Dir das Buch von Michael Behe, einem Biochemiker, der kein Kreationist ist, aber aufgrund seiner Forschungen von einem intelligenten Designer ausgeht und den Darwinismus in Zweifel zieht.

Was den argumentativen Dreck anbelangt: Schau mal auf Deine Polemik und mache Dich sauber. Ahnung jedenfalls hast Du von Fragen der Biologie genausowenig wie von Religion oder Geschichte. Wenn Du besser Bescheid wüsstest, könntest Du auch besser argumentieren und müsste bei Wolfgang Bueb "Lob der Disziplin" nicht mit "Nazischeisse" und bei Eva Hermann nicht mit "Eva Braun" kommen, um nur zwei Beispiele von Sprüchen Deinerseits zu nennen, die an Dummheit nicht zu überbieten sind.

05.05.2010 17:14
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Zitat:
Original von Markus Kenn
schön, dass Du wenigstens bemerkt hast, dass die Realitäten entscheiden. Das GG allerdings kenne ich und muss es mir nicht vorlesen lassen, doch es wäre angebracht, wenn Du Dir das GG in seinem Kontext erklären liessest. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben; vielleicht kapierst Du doch noch was.

Du kapierst gewiss nichts mehr.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Ob das Kreuz in öffentlichen Gebäuden hängt oder nicht, ist zudem eine Entscheidung, nach welchen Werten wir leben wollen.

Nein, ist es ist nicht. Es hat dort nichts zu suchen. Der Staat muss neutral sein.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Die Ausrichtung nach christlichen Werten ist die beste Richtung, die wir einschlagen können.

Ja, und der Taliban sagt, der Islam ist die beste.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Wer hier alles durcheinander bringt, bist Du, und Du bist derjenige, der sich stets wiederholt und mit billigster Polemik um sich schmeisst und Quatsch von sich gibt. Wer z. B. wiedergeborene Christen als "Spinner" und "Fundamentalisten" beschimpft, wer jede andere Meinung als Lüge bezeichnet usw. und mir hier wieder einmal vorwirft, Märchen zu erzählen, weil er meinen sachlichen Argumenten wirklich nichts entgegen zu setzen hat, zeigt. dass er selbst jeden Realitätssinn und jede Sachlichkeit schon längst verloren hat. Fakt ist, dass die Sozialdemokraten sich spätestens seit Schröder von sozialdemokratischen Werten entfernt haben und neoliberal geworden ist. Diese Thesen - das zeigt die Geschichte - sind schon in der Ersten Industriellen Revolution gescheitert, auch wenn es einige Ignoranten nicht wahr haben wollen.

Wie kommst du jetzt von den christlichen Taliban (wie George W. Bush) zu Schröder?

Zitat:
Original von Markus Kenn
Unsere Sozialgesetzgebung hat in der Soziallehre der Bibel abgeschrieben;

Ach, und deswegen war das Christentum fast 2000 Jahre so asozial und hat jeden Andersgläubigen umgebracht?

Zitat:
Original von Markus Kenn
auch "atheistische Aufklärung" hat hier abgepinnt. Neue Ideen - vor allem auf moralisch-ethischer Ebene - hat der Atheismus jedenfalls nicht hervorgebracht.

Was ist da "abgepinnt", jetzt bitte konkret. Von welchem Atheismus sprichst du denn? Hier wären ein paar Namen denn doch mal angebracht.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch Deine permanenten Angriffe gegen das Christentum ändern nichts an der Tatsache, dass Christentum für Befreiung steht und nicht für Sklaverei.

Das ist lediglich eine Frage der Perspektive. Wenn du Schwarzafrikaner oder Indio bist, sieht du das vielleicht anders.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Deine "Argumentation" ist hier Geschichtsknitterung pur. Gegen die Rassendiskriminierung, die Du hier aufführsts, kämpfte der wiedergeborene Christ und Bürgerrechtler Martin Luther King; in seiner Gefolgschaft gab es auch viele puritanische Amerikaner der Südstaaten.

Sicher, aber der Islam war bei den amerikanischen Schwarzen ebenso populär. Aber sicherlich sagen dir Namen wie Malcolm X oder Elijah Muhammad nicht viel. Wer sich nur mit der bürgerlichen Geschichtsschreibung befasst und sich darauf verlässt, hat eben von dem, was wirklich abläuft, wenig Ahnung.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Was Dein Vorwurf der Ungebildetheit anbetrifft, so solltest Du nicht ständig von Dir auf Andere schliessen; so etwas wie Dich habe ich schon mit 12 in die Tasche gesteckt. Das Beispiel mit Wölfen und Hunden beweist nämlich, dass Darwin nicht Recht haben kann.

Nein, aber was das Beispiel in Bezug auf dich beweist, darf ich hier nicht schreiben, weil mir das ein gelbe Karte einhandeln würde. Und genau deswegen dürfen Leute wie du nicht das Sagen darüber, was in unseren Schulen gelehrt wird, wegen Leuten wie dir gehören die Kreuze schleunigst abgehängt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Ich empfehle Dir das Buch von Michael Behe, einem Biochemiker, der kein Kreationist ist, aber aufgrund seiner Forschungen von einem intelligenten Designer ausgeht und den Darwinismus in Zweifel zieht.

Und der definitiv deine Frage nach Wolf/Hund und Affe/Mensch als dumm bezeichnen würde, denn er erkennt "sowohl die gemeinsame Abstammung der Arten einschließlich des Menschen, als auch die allgemein vertretene wissenschaftliche Auffassung über das Alter der Erde und des Weltalls" an: Michael Behe.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Was den argumentativen Dreck anbelangt: Schau mal auf Deine Polemik und mache Dich sauber. Ahnung jedenfalls hast Du von Fragen der Biologie genausowenig wie von Religion oder Geschichte. Wenn Du besser Bescheid wüsstest, könntest Du auch besser argumentieren und müsste bei Wolfgang Bueb "Lob der Disziplin" nicht mit "Nazischeisse" und bei Eva Hermann nicht mit "Eva Braun" kommen, um nur zwei Beispiele von Sprüchen Deinerseits zu nennen, die an Dummheit nicht zu überbieten sind.

Ist aber beides genau das.
Zitat:
So fordert Bueb im Kampf gegen Drogenkonsum die verdachtsunabhängige Urinkontrolle für alle Jugendlichen. Kinder sollten ab dem dritten Lebensmonat tagsüber im Rahmen einer verpflichtenden Gemeinschaftserziehung ihren „überbetreuenden Müttern entzogen werden, die es viel zu gut meinen und die Kinder zu lauter Egoisten erziehen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Bueb

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06.05.2010 16:53 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Ach Grubendol, projezierst Du wieder die eigene Unfähigkeit auf andere? Du hast den historischen Rahmen, in dem das Grundgesetz entstand, nicht kapiert. Wäre auch das erste Mal gewesen, dass Du etwas verstehst.

Das Kreuz in öffentlichen Gebäuden gefährdet die Neutralität des Staates in keinster Weise: Richter, Lehrer und Beamte werden in Dienst gestellt ohne nach ihrer Weltanschauung gefragt zu werden, es sei denn, diese ist eine extremistische Anschauung; die Frage aber, ob sie Christen, Juden, Hindus, Atheisten, Sozialdemokraten, Konservative oder sonst was ist, hat nie interessiert, ganz gleich, ob das Kreuz hängt oder nicht. Es erinnert an Werte, die darüber entscheiden, ob in der Gesellschaft auch Schwache ihren Platz haben. Aus meinem Bekanntenkreis weiss ich, dass selbst Nichtchristen das Kreuz stets als Trost oder Orientierung empfunden haben, weil Werte wie Barmherzigkeit und Gerechtigkeit mit diesem Symbol verbunden werden.

Und Kommunisten sagen, der Kommunismus sei der beste Weg, und Nationalisten sagen, ihr Weg sei der Beste: Allerdings sagt der Satz "An den Früchten sollt ihr sie erkennen!" alles. Mit ein paar vorurteilslosen Blicken zeigt sich, dass Deine Ausführung ein Scheinargument ist.

Was George W. Bush angeht, so ist längst nicht jeder, der sich als Christ bezeichnet, auch einer. Jesus selbst sagte einmal: "Nicht alle, die zu mir 'Herr, Her' sagen, kommen in das Himmelreich, sondern diejenigen, die den Willen meines Vaters tun." George W. Bush tat dies nicht. Und die neoliberale Politik Deines Idols Schröder (Genosse der Bosse) ist nicht tragfähig. Es geht hier also darum, was tragfähig ist.

Du verwechseltst hier die Inquisition der röm.-kath. Kirche und ihrer Diktatur mit dem Christentum an sich: Christ wird man nur freiwillig und nicht zwangsweise; deshalb sind Kindstaufen auch nicht im Sinne der Bibel, das wiederum ist ein anderes Thema. Christentum im eigentlichen Sinne, das sind z. B. die Wärmestuben der Heilsarmee, die Kinderspeisung von Siegelkow, die Sabine-Ball-Stiftung in Dresden. Etwas mehr Info würde Dir gut tun.

Du kennst Dich in Deiner eigenen Anschauung nicht aus: Der Humanismus z. B. möchte eine menschliche Gesellschaft, Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten möchten, dass die Armen und Bedürftigen von der Gemeinschaft getragen werden; hier haben sie bei den biblischen Werten abgekupfert, zumindest unbewusst.

Auch das Beispiel mit dem Indio und dem Schwarzafrikaner führt in die Irre: Martin Luther King war selbst Afro-Amerikaner und Christ. Verwechsel hier nicht wieder das Christentum mit Leuten, die es missbraucht haben.

Malcom X. und Elijah Mohammad sind mir sehr wohl Begriffe; beurteile meinen Kenntnisstand nicht: Du dürftest doch selbst mittlerweile bemerkt haben, dass Du diesem nicht gewachsen bist.

Gelbe Karten handelst Du Dir wegen Deiner billigen und dummen Polemik ein. Vielmehr ist es auch gut, dass solche Polemiker und Schwätzer wie Du nicht das Sagen haben. Seichtgebiete haben wir schon genug. Wie der Zustand an unseren Schulen derzeit ist, zeigt sich in der Tatsache, dass Studenten Stützkurse erhalten, um sich jenes Wissen anzueignen, dass damals in der Mittleren Reife als gesichert galt, um studieren zu können. Das Kreuz und Leute wie ich haben diese Misere nicht geschaffen.

Dass Behe über das Alter der Erde die Mehrheitsmeinung vertritt, geht aus seinen Publikationen hervor, doch wenn Du sein Buch über die biochemischen Einwände gegen die Evolutionstheorie liest, so erkennst Du, dass er Darwin und der evolution gegenüber kritisch eingestellt ist und von einem "Intelligent Design" spricht, dass von Evolutionisten ja bestritten wird.

Dass Du Deine Nazivorwürfe gegen "Lob der Disziplin" und gegen Eva Hermann wiederholst, zeigt, auf welch primitiven Level Du Dich befindest. Du greifst Andersdenkende auf eine Weise an, die Du Christen vorwirfst. Ich stimme mit Bueb und Eva Hermann auch nicht in allem überein, denn kein Mensch ist unfehlbar, aber ich kann im Gegensatz zu Dir auch dort sachlich diskutieren und muss nicht so einen Stuss zusammenspinnen wie Du.

07.05.2010 13:11
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Ach Grubendol, projezierst Du wieder die eigene Unfähigkeit auf andere? Du hast den historischen Rahmen, in dem das Grundgesetz entstand, nicht kapiert. Wäre auch das erste Mal gewesen, dass Du etwas verstehst.

Welcher "historische Rahmen"? Die Weimarer Republik? Das 3. Reich" Das habe ich alles sehr gut verstanden, aber in der Präambel des GG steht nur ganz lapidar "Gott", keine Spezifizierung, keinerlei Festlegung auf einen bestimmten Gott.
Du kannst hier so viel rumspinnen, wie du willst, aber deswegen wird aus dem GG dennoch kein Evangelium.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Das Kreuz in öffentlichen Gebäuden gefährdet die Neutralität des Staates in keinster Weise: Richter, Lehrer und Beamte werden in Dienst gestellt ohne nach ihrer Weltanschauung gefragt zu werden, es sei denn, diese ist eine extremistische Anschauung; die Frage aber, ob sie Christen, Juden, Hindus, Atheisten, Sozialdemokraten, Konservative oder sonst was ist, hat nie interessiert, ganz gleich, ob das Kreuz hängt oder nicht. Es erinnert an Werte, die darüber entscheiden, ob in der Gesellschaft auch Schwache ihren Platz haben. Aus meinem Bekanntenkreis weiss ich, dass selbst Nichtchristen das Kreuz stets als Trost oder Orientierung empfunden haben, weil Werte wie Barmherzigkeit und Gerechtigkeit mit diesem Symbol verbunden werden.

Es gibt eine eindeutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass das Kreuz in öffentlichen Gebäuden nicht mit der Neutralität des Staates in Einklang zu bringen ist.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Was George W. Bush angeht, so ist längst nicht jeder, der sich als Christ bezeichnet, auch einer. Jesus selbst sagte einmal: "Nicht alle, die zu mir 'Herr, Her' sagen, kommen in das Himmelreich, sondern diejenigen, die den Willen meines Vaters tun." George W. Bush tat dies nicht.

Und di bist der Pharisäer,,der darüber befinden darf, wer Christ ist oder nicht? Was für eine beschissene Arroganz.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Und die neoliberale Politik Deines Idols Schröder (Genosse der Bosse) ist nicht tragfähig. Es geht hier also darum, was tragfähig ist.

Schröder ist nicht mein Idol, da kann man mal wieder sehen, wie wenig du begreifst. Ich habe ihn Stoiber bzw. Merkel vorgezogen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Du verwechseltst hier die Inquisition der röm.-kath. Kirche und ihrer Diktatur mit dem Christentum an sich: Christ wird man nur freiwillig und nicht zwangsweise; deshalb sind Kindstaufen auch nicht im Sinne der Bibel, das wiederum ist ein anderes Thema. Christentum im eigentlichen Sinne, das sind z. B. die Wärmestuben der Heilsarmee, die Kinderspeisung von Siegelkow, die Sabine-Ball-Stiftung in Dresden. Etwas mehr Info würde Dir gut tun.

Ich verwechsle gar nichts, aber deine "Kinderspeisung" und der ganze Sozialkram ist nichts Speck, mit dem man Mäuse zu fangen versucht. Als Sozialverband ist die Hamas auch mal angefangen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Du kennst Dich in Deiner eigenen Anschauung nicht aus: Der Humanismus z. B. möchte eine menschliche Gesellschaft, Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten möchten, dass die Armen und Bedürftigen von der Gemeinschaft getragen werden; hier haben sie bei den biblischen Werten abgekupfert, zumindest unbewusst.

Humbug, und du wirfst schon wieder Begriffe durcheinander, kannst aber auf mein Argument in keiner Weise eingehen.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch das Beispiel mit dem Indio und dem Schwarzafrikaner führt in die Irre: Martin Luther King war selbst Afro-Amerikaner und Christ. Verwechsel hier nicht wieder das Christentum mit Leuten, die es missbraucht haben.

Schließ du nicht alles aus, was dir in dein enges Weltbild und deine minderbemittelte Vorstellung vom Christentum nicht passt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Malcom X. und Elijah Mohammad sind mir sehr wohl Begriffe; beurteile meinen Kenntnisstand nicht: Du dürftest doch selbst mittlerweile bemerkt haben, dass Du diesem nicht gewachsen bist.

Warum hast du dann nicht genannt, warum hast du nur den christlichen Vertreter der amerikanischen Schwarzen genannt?

Dein Kenntnisstand ist unterirdisch.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Gelbe Karten handelst Du Dir wegen Deiner billigen und dummen Polemik ein. Vielmehr ist es auch gut, dass solche Polemiker und Schwätzer wie Du nicht das Sagen haben. Seichtgebiete haben wir schon genug. Wie der Zustand an unseren Schulen derzeit ist, zeigt sich in der Tatsache, dass Studenten Stützkurse erhalten, um sich jenes Wissen anzueignen, dass damals in der Mittleren Reife als gesichert galt, um studieren zu können. Das Kreuz und Leute wie ich haben diese Misere nicht geschaffen.

Das hat nun rein gar nichts mit dem Thema zu tun. Du musst nicht so egozentrisch sein. Niemand hat dir unterstellt, dass du jemals etwas "geschaffen" hättest, was es auch sei.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Dass Behe über das Alter der Erde die Mehrheitsmeinung vertritt, geht aus seinen Publikationen hervor, doch wenn Du sein Buch über die biochemischen Einwände gegen die Evolutionstheorie liest, so erkennst Du, dass er Darwin und der evolution gegenüber kritisch eingestellt ist und von einem "Intelligent Design" spricht, dass von Evolutionisten ja bestritten wird.

Eine Einzelmeinung ohne Beweise.

Und trotzdem würde er mir Recht geben, dass deine Frage einfach nur blöd ist.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Dass Du Deine Nazivorwürfe gegen "Lob der Disziplin" und gegen Eva Hermann wiederholst, zeigt, auf welch primitiven Level Du Dich befindest. Du greifst Andersdenkende auf eine Weise an, die Du Christen vorwirfst. Ich stimme mit Bueb und Eva Hermann auch nicht in allem überein, denn kein Mensch ist unfehlbar, aber ich kann im Gegensatz zu Dir auch dort sachlich diskutieren und muss nicht so einen Stuss zusammenspinnen wie Du.

NDT

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Ausser Polemik wieder nichts zu bieten?

Die Väter des Grundgesetzes der Bundesrepublik haben sich auf die christlichen Wurzeln besonnen. Schau erst mal in die Geschichtsbücher, bevor Du zu labern beginnst.

Das Kruzifix verlässt - trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes - nicht die Neutralität des Staates: Hier geht es um die Werte, an denen wir uns orientieren wollen, auch wenn dies Deinen Horizont übersteigt und Richter hier ein falsches Signal gesetzt haben.

Deine Beschimpfung, ich sei ein Pharisäer, passt mal in Dein übliches polemisches Genöle. Was ein Christ ist und was nicht, entscheidet der Umstand, inwieweit sich jemand nach den christlichen Geboten auszurichten bereit ist. Tatsache ist, dass viele Lehren der kath. Kirche im Widerspruch zur Bibel stehen wie der Marienkult, das Zölibat usw.

Der Vorwurf, dass das soziale Engagement nur der Speck sei, mit dem man Mäuse zu fangen versucht, den glaubst Du Dir doch selbst nicht. Niemand wird zu etwas gezwungen, und im Gegensatz zur Hamas schicken Christen keine kleinen Kinder vor, die Steine werfen. Erst mal auf die Fakten gucken, auch wenn es für Dich ungewohnt ist.

Wer von uns beiden etwas nicht begreift, bist Du: Schröder verteidigst Du ja, und Merkel und Stoiber sind mit ihrem Neoliberalismus auch nicht besser: SPD und CDU tun sich da nichts ausser ein paar Alibigefechten.

Fakt ist, dass Du keine Argumente lieferst, auf die man eingehen könnte.

Auch Dein Vorwurf "unterirdisch" und "minderbemittelt" mir gegenüber zeigen, dass Du nicht in der Lage bist, eine sachliche Diskussion zu führen, sondern nur billige Polemik liefern kannst.

Machen wir es kurz: Jeder, der eine andere Meinung vertritt, wird von Dir polemisch angegriffen; Fakten nennst Du nie. Gelbe Karten handelst Du Dir nur ein, weil Du unfähig bist, eine sachliche Diskussion zu führen. Nicht mein christliches, sondern Dein atheistisches Weltbild ist sehr eng gefasst, und Du bist derjenige, der ein verfehltes und verzerrtes Verhältnis zur Demokratie und zur Toleranz hast, sonst könntest Du ertragen, dass es ausser Deinem Atheismus noch etwas Anderes gibt.

Mach Dich erst mal klug, bevor Du Unsinn quatschst. Und lerne erst einmal Benimm!

08.05.2010 18:12
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Ausser Polemik wieder nichts zu bieten?

Die Väter des Grundgesetzes der Bundesrepublik haben sich auf die christlichen Wurzeln besonnen. Schau erst mal in die Geschichtsbücher, bevor Du zu labern beginnst.

Schau ins Grundgesetz.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Das Kruzifix verlässt - trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes - nicht die Neutralität des Staates: Hier geht es um die Werte, an denen wir uns orientieren wollen, auch wenn dies Deinen Horizont übersteigt und Richter hier ein falsches Signal gesetzt haben.

Siehst du, du stehst gar nicht auf dem Boden des Grundgesetzes.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Deine Beschimpfung, ich sei ein Pharisäer, passt mal in Dein übliches polemisches Genöle. Was ein Christ ist und was nicht, entscheidet der Umstand, inwieweit sich jemand nach den christlichen Geboten auszurichten bereit ist. Tatsache ist, dass viele Lehren der kath. Kirche im Widerspruch zur Bibel stehen wie der Marienkult, das Zölibat usw.

Ja, genau, deswegen war das auch 1000 Jahre die vorherrschende Richtung im Christentum, weil das alles keine Christen waren...

Zitat:
Original von Markus Kenn
Der Vorwurf, dass das soziale Engagement nur der Speck sei, mit dem man Mäuse zu fangen versucht, den glaubst Du Dir doch selbst nicht. Niemand wird zu etwas gezwungen, und im Gegensatz zur Hamas schicken Christen keine kleinen Kinder vor, die Steine werfen. Erst mal auf die Fakten gucken, auch wenn es für Dich ungewohnt ist.

Nein, Christen versklaven die "Heiden" lieber, rauben ihr Land, ihre Rohstoffe, [räusper; - Quark] ihre Frauen usw.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Wer von uns beiden etwas nicht begreift, bist Du: Schröder verteidigst Du ja, und Merkel und Stoiber sind mit ihrem Neoliberalismus auch nicht besser: SPD und CDU tun sich da nichts ausser ein paar Alibigefechten.

Weil ich differenzieren kann.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Fakt ist, dass Du keine Argumente lieferst, auf die man eingehen könnte.

Sicher, eine Grundsatzentscheidung des obersten Gerichtes ist kein Argument.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch Dein Vorwurf "unterirdisch" und "minderbemittelt" mir gegenüber zeigen, dass Du nicht in der Lage bist, eine sachliche Diskussion zu führen, sondern nur billige Polemik liefern kannst.

Sorry, aber bei soviel Verstocktheit muss man irgendwann die Wahrheit auch aussprechen und kann sie nicht mehr hinter schönen Worten verstecken.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Machen wir es kurz: Jeder, der eine andere Meinung vertritt, wird von Dir polemisch angegriffen;

Lüge.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Fakten nennst Du nie.

Lüge, das Urteil des BVerfG zum Kruzifix in den Schulen ist ein Faktum.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Gelbe Karten handelst Du Dir nur ein, weil Du unfähig bist, eine sachliche Diskussion zu führen.

Im Fußball ist für einen Verteidiger eine gelbe Karte so eine Art "Arbeitsnachweis". Da ich hier den gesunden Menschenverstand gegen einen Fundamentalismus verteidige, kann ich mit einer Karte gut leben.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Nicht mein christliches, sondern Dein atheistisches Weltbild ist sehr eng gefasst, und Du bist derjenige, der ein verfehltes und verzerrtes Verhältnis zur Demokratie und zur Toleranz hast, sonst könntest Du ertragen, dass es ausser Deinem Atheismus noch etwas Anderes gibt.

Oh, es gibt neben dem Atheismus sicherlich noch vieles, was anders ist, den Islam, den Buddhismus, das Judentum, das fliegende Spaghettimonster und so manchen anderen Aberglauben.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Mach Dich erst mal klug, bevor Du Unsinn quatschst. Und lerne erst einmal Benimm!

So etwas sollte ein intoleranter Fundamentalist nicht sagen, das ist lächerlich.

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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09.05.2010 06:17 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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In einem Regensburger Klassenzimmer wird die christlich-abendländische Kultur verteidigt Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
In einem Regensburger Klassenzimmer wird die christlich-abendländische Kultur verteidigt

von Florian Rötzer 17.11.2010
(...)
Ein konfessionsloser Physikprofessor, der an der Uni Regensburg lehrt, hat in Regenburg das humanistische Albertus-Magnus-Gymnasium aufgefordert, im Klassenzimmer seines Sohnes das Kruzifix abzuhängen, weil es die schulischen Leistungen von diesem beeinträchtigen könne.
(...)
Die Klassenleiterin ist dem nachgekommen, allerdings ohne zuvor Kollegium und Eltern zu befragen. Aufgeregt hatte sich der Brite, dass zu Beginn des Unterrichts immer gebetet worden sei. Als er bat, dies einzustellen, war die Aufforderung, auch gleich das Kreuz abzunehmen, gewissermaßen nur ein Nebenprodukt.
(...)
Allerdings gab es auch in Bayern und auch in derselben Schule schon Fälle, wo ohne große Aufregung das Kreuz abgehängt wurde, weil es das Neutralitätsgebot so verlangt, wie auch der Schuldirektor sagt. Der wollte auch ein "Kesseltreiben" gegen den Schüler verhindern und hatte zur "Deeskalation" die Identität des Vaters geheim halten wollen. Nachdem aber durch die Mittelbayerische Zeitung verbreitet wurde, um welche Klasse es sich handelt und dass der Vater britischer Physiker ist, hat sich auch dessen Identität herumgesprochen. Offenbar wird er nun beschimpft und bedroht, soweit zur schönen christlich-abendländischen Kultur.
(...)
Telepolis

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17.11.2010 16:11 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Die Briten tun sich immer gern hervor,ebenso wie die Amis.
Und wir dummen Deutschen leisten deren Absurditäten immer noch Folge. mauer mauer

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.

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Das ist Gesetz in Deutschland, auch in Bayern.

Wenn also irgendwelche Eltern irgendwo das Abhängen eines Kreuzes verlangen, hat das stattzufinden.

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17.11.2010 22:40 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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Ein Unsinniges.wie so einige andere auch.

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17.11.2010 22:52 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von max1995
Ein Unsinniges.wie so einige andere auch.


Genau , ein wenig Besinnung vor dem Untericht und ein Kreuz an der Wand haben noch niemandem geschadet .

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18.11.2010 12:46 Dreikatendeich ist offline Beiträge von Dreikatendeich suchen Nehmen Sie Dreikatendeich in Ihre Freundesliste auf
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Doch, haben sie.

Denn wer nicht mitmacht, wird mancherorts ausgegrenzt und diskriminiert. Es geht aber um öffentliche Schulen, die christlichen, moslemischen und allen anderen Kindern offenstehen.

Außerdem macht die Trennung von Staat und Kirche, die das Grundgesetz vornimmt, auch im christlich-religiösen Kontext Sinn, schließlich ist die Trennung von Staat und Kirche eine logische Folgerung aus den Worten von Jesus: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist..." - und bei uns sind deshalb die Schulen eben keine religiösen Schule wie die moslemischen Madrassas (da, wo die Selbstmordbomber ausgebildet werden, ihr erinnert euch), sondern staatliche Schulen, die religiöse Toleranz lehren sollen und nicht eine Richtung bevorzugen dürfen.

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18.11.2010 17:08 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
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