Lui
Verstorben Mitte Juli 2015!
   
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03.06.2010 18:51 |
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Günter
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03.06.2010 19:53 |
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Niclas
abgemeldet
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lachhaft, armeslige spd!
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat das Vorgehen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Auswahl des Bundespräsidenten-Kandidaten kritisiert. Es habe keinen ernsthaften Versuch Merkels gegeben, einen Kandidaten lagerübergreifend zu finden, sagte er in der ARD. Von der Kanzlerin sei lediglich ein „Höflichkeitsanruf“ gekommen. Die SPD hätte auch jemanden mit einem CDU-Parteibuch akzeptiert, sagte Gabriel. „Aber jemand, der nur dazu dient, die innerparteilichen Machtkämpfe von Frau Merkel auszutragen, (...) das ist für eine so schwierige Lage, in der Deutschland gerade ist, wirklich zu wenig.“ Daher wollten SPD und Grüne nun Joachim Gauck als eigenen Kandidaten vorschlagen. Merkel habe auf eine parteipolitische Lösung gesetzt und diesen Machtkampf sogar noch verloren, sagte Gabriel. Schließlich habe die Kanzlerin eigentlich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen zur Bundespräsidentin machen wollen. Am Ende sei es nun Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff geworden.
quelle: dpa
und warum unterstüzt sie wulff dann nicht?
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03.06.2010 20:04 |
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Manuel
Gast
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Original von Niclas
| Zitat: |
Original von Conny
Nichts gegen Herrn Gauck, ich halte ihn für eine großartige und sehr mutige Persönlichkeit, die auch selbst unter der DDR-Diktatur sehr konkret gelitten hat.
Trotzdem bleibe ich bei meiner obigen Aussage. |
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konkretisiere doch mal deine aussage
ps: hast du meine mail schon gelesen? |
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Ist doch klar was er meint. Wenn eine Partei einen Kandidaten kühren will, dem mehrere Parteien zustimmen sollen, dann muß mann schon einen Kompromiß eingehen.
Gäbe es noch die große Koalition hätte Merkel ja auch nicht den Seehofer, den Stoiber oder den Clement vorgeschlagen. Ein bißchen Sensibilität muß man da schon haben. Aber der SPD wichtigste Sorge ist ja das Abgrenzen von der Linkspartei. Wichter noch als politische Ziele!
Aber auch ich stimme Konni zu, daß es sich bei Gauck um eine große und würdige Persönlichkeit handelt!
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Manuel am 03.06.2010 20:35.
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03.06.2010 20:33 |
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Lui
Verstorben Mitte Juli 2015!
   
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| Zitat: |
Original von Niclas
übereinstimmend wird nun christian wulff als neuer buprä gehandelt, heute abend soll es zur entscheidung kommen.
leute, wenn das klappt, gebe ich einen aus, freibier für alle
aber nicht, weil wir unseren hoch geschätzen herrn wulff verlieren, sondern weil unser landtagsabgeordneter
david mcallister
dann ministerpräsident von niedersachsen wird.
da würde dann echt ein lang gehegter wunsch von mir in erfüllung gehen. er ist dafür die beste wahl, ohne konkurrenz.
natürlich freut es mich auch für unseren wahlkreis. |
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Beide sind noch nicht in ihrem Amt bestätigt,also freu dich nicht zu früh.
Wenn das Volk bestimmen würde ,hätte Wulff gegen Gauck eh keine Chance.
Dazu:
http://www.focus.de/politik/deutschland/...n_void_378.html
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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.
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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.
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04.06.2010 05:52 |
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Günter
Administrator
      
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04.06.2010 14:20 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Original von Quark
Diese Eierei der SPD und die Aufstellung eines Gegenkandidaten Herrn Gauck schadet der SPD mehr, als es ihr nützt. Ein richtiges Signal wäre gewesen, sich ebenfalls hinter Christian Wulff zu stellen und so Geschlossenheit in dieser schwierigen Lage des Landes zu zeigen. |
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Die spinnen, die Ferengi...wie kannst du erwarten, dass die SPD die innerparteilichen Spielchen der Angela Merkel mitspielt, die damit erfolgreich den letzten Vertreter des "Andenpakts" (die innnerparteiliche Männermafia der CDU) abgesägt hat?
Der Präsi hat nichts mit der "schwierigen Lage des Landes" zu tun, er kann auch nichts dazu beitragen, die zu verbessern. Es ist ein Schwätzerjob, absolut überflüssig, der abgeschafft werden sollte. Wir müssen doch sparen, oder?
@ Günter
Jetzt wird derjenige Präsident, der in den Hartz-IV-Beratungen ganz persönlich alle die scharfen Regelungen gegen Arbeitslose erzwungen hat, die du so gerne Schröder anhängen willst.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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04.06.2010 15:31 |
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Quark
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| Zitat: |
Original von Grubendol
Die spinnen, die Ferengi...wie kannst du erwarten, dass die SPD die innerparteilichen Spielchen der Angela Merkel mitspielt, die damit erfolgreich den letzten Vertreter des "Andenpakts" (die innnerparteiliche Männermafia der CDU) abgesägt hat?
Der Präsi hat nichts mit der "schwierigen Lage des Landes" zu tun, er kann auch nichts dazu beitragen, die zu verbessern. Es ist ein Schwätzerjob, absolut überflüssig, der abgeschafft werden sollte. Wir müssen doch sparen, oder? |
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Jede Partei hat das Recht seinen Favoriten dieses Amtes zu stellen. Aber muss es denn wirklich ein 71-jähriger Kandidat sein?
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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war. Franklin D. Roosevelt
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05.06.2010 06:55 |
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Günter
Administrator
      
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05.06.2010 15:56 |
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Günter
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| Zitat: |
"Massive Verärgerung"
Auf Distanz zum von Union und FDP gemeinsam aufgestellten Kandidaten gingen der Zeitung zufolge auch die Freidemokraten in Sachsen-Anhalt. "Wir werden in der Fraktion darüber zu sprechen haben, ob wir trotz Bedenken mit Herrn Wulff leben können", sagte FDP-Fraktionschef Veit Wolpert. Er sprach von einer "massiven Verärgerung" darüber, dass die Länder von Parteichef Guido Westerwelle nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen worden seien.
Mit Rückenwind für seine Kandidatur kann der ehemalige DDR-Bürgerrechtler auch von einer ehemaligen Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten rechnen: Hildegard Hamm-Brücher. "Ich unterstütze Joachim Gauck, weil seine Kandidatur in unserer verunsicherten Demokratie in Ost und West auf jeden Fall ein Zeichen der Hoffnung gibt", sagte die frühere FDP-Politikerin der "Welt am Sonntag". Hamm-Brücher war 1994 für die FDP ins Rennen um das Bundespräsidentenamt gegangen und hatte gegen Roman Herzog verloren. Lob für Gauck kam auch vom früheren FDP-Chef Wolfgang Gerhardt. "Ich kenne und schätze seine Überzeugungen, und er leistet damit seinen Beitrag zu einer echten Wahl in der Bundesversammlung." Zuvor hatte bereits der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, Sympathien für Gauck erkennen lassen.
http://www.tagesschau.de/inland/koehlernachfolge126.html |
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Tja, Frau Merkel, selber Schuld! Wobei man sie ins offene Messer laufen ließ und sie das nicht mal gemerkt hat! 
__________________ Liebe Grüße
Günter

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05.06.2010 17:11 |
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Niclas
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06.06.2010 00:06 |
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Quark
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06.06.2010 10:15 |
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Grubendol
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| Zitat: |
Roland Koch, Christian Wulff, Friedbert Pflüger, Christoph Böhr, Matthias Wissmann, Günther Oettinger, Franz Josef Jung, Peter Jacoby, Volker Bouffier, Kurt Lauk, Elmar Brok, Hans-Gert Pöttering, Wulf Schönbohm, Jürgen Doetz, Bernd Huck, Helmut Aurenz, Heinrich Haasis, (...) Peter Müller, Friedrich Merz (...) führt der Spiegel-Artikel aus, dass Frauen im Andenpakt „nichts verloren“ hätten, von Ostdeutschen trenne die Mitglieder die andere politische Biografie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Andenpakt_%28CDU%29 |
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Da sind sie alle, die Volksbetrüger...
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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19.06.2010 13:35 |
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Niclas
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Heute in einer Woche ist es soweit – Die Bundespräsidentenwahl steht an.
Die Kandidaten:
Christian Wulff (Aufgestellt von der CDU und der FDP)
Joachim Gauck (Aufgestellt von der SPD und den GRÜNEN)
Lukrezia Jochimsen (Aufgestellt von den Linken)
Frank Rennicke (Aufgestellt von der DVU und der NPD)
Das Rechenspiel:
Frank Rennicke hat mit vier (von 1244 Stimmen) zu erwartenden Stimmen denkbar schlechte Aussichten auf das höchste Amt der Bundesrepublik Deutschland. Frau Jochimsen kann mit 124 Stimmen aus ihrer eigenen Fraktion rechnen. Gut so! Extremisten, egal ob von Rechts oder Links, sind grundsätzlich nicht wählbar. Jetzt wird es spannend: Christian Wulff verfügt rein rechnerisch über eine komfortable Mehrheit von 21 Stimmen. Allerdings haben schon sechs Wahlmänner der FDP öffentlich verlauten lassen, dass sie Gauck wählen werden. Wie viele werden es in der geheimen Abstimmung wirklich sein?
Das Nebensächliche:
SPD und GRÜNE sind zwar hoch erfreut angesichts der Schwierigkeiten, die sie mit der Nominierung Joachim Gaucks der bürgerlichen Koalition bereiten können. Hinter vorgehaltener Hand wird allerdings das ausgesprochen, was viele schon lange vermuten, dass ein anderer Kandidat nominiert worden wäre, hätte man selbst eine Mehrheit gehabt. Im Umlauf sind die Namen von Renate Schmidt und Matthias Platzeck. Gott bewahre uns vor allem vor dem letzteren – So einer ist nicht präsidiabel!
Die Wahlgänge:
In der Geschichte der Bundesrepublik sind bislang vier Präsidenten direkt im ersten Wahlgang in ihre erste Amtszeit gestartet: Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker und Horst Köhler. Theodor Heuss von der FDP setzte sich 1949 erst in der zweiten Runde gegen den SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher durch. Zehn Jahre später trat Heinrich Lübke für die CDU gegen Carlo Schmid von der SPD und Max Becker von der FDP an und erhielt erst im zweiten Wahlgang 50,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auch Johannes Rau benötigte 1999 zwei Wahlgänge, um sich gegen Dagmar Schipanski von der CDU durchzusetzen. Bei den Wahlen von Gustav Heinemann (1969) und Roman Herzog (1994) waren sogar drei Wahlgänge erforderlich.
Geschadet hat es bisher übrigens noch keinem – Auch Christian Wulff wird es ggf. nicht schaden, davon bin ich überzeugt!
Die Folgen:
Wir hätten mit Christian Wulff einen klasse Bundespräsidenten, der das Amt gut ausfüllen wird.
Und was passiert dann mit Niedersachsen?
Am nächsten Donnerstag hat der Landtag eine Sondersitzung einberufen. Dort soll mein Landtagsabgeordneter und Überflieger David McAllister zu seinem Nachfolger gewählt werden. Eine vorzügliche Entscheidung! Damit würde nicht nur ein fähiger Mann in dieses Amt gewählt werden, es wäre auch noch der zweite Ministerpräsident aus dem Cuxland. Ich werde mir die Wahl irgendwie im Fernsehen anschauen, diesen Glücksmoment möchte ich live miterleben.
Ich freue mich jetzt schon auf unsere diesjährige Landtagsfahrt. Was wollen wir beim Fraktionsvorsitzenden? Besuchen wir doch lieber den Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei persönlich (An die zu erwartenden zukünftigen Neumitglieder der JU erfreue ich mich natürlich auch besonders).
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24.06.2010 16:35 |
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Günter
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| Die beiden Alt-Bundespräsidenten Weizsäcker und Herzog plädieren für eine wirklich freie Wahl des St |
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| Zitat: |
25.06.2010
Bundespräsidentenwahl
Weizsäcker verlangt Aufhebung des Koalitionszwangs
MARCO-URBAN.DE
Alt-Bundespräsident Weizsäcker: "Die Wahl ist frei"
Dieser Appell dürfte bei der Kanzlerin nicht gut ankommen: Die beiden Alt-Bundespräsidenten Weizsäcker und Herzog plädieren für eine wirklich freie Wahl des Staatsoberhaupts. Die Delegierten in der Bundesversammlung sollten unabhängig von Partei- und Koalitionszwang abstimmen.
Berlin - Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bundespräsidentenwahl. Unionspolitiker wollen sie nicht als Schicksalsentscheidung für die schwarz-gelbe Koalition sehen, doch für viele Beobachter ist sie genau das. Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt auf die Mehrheit und den Zusammenhalt des bürgerlichen Lagers in der Bundesversammlung.
Umso ungelegener dürfte ihr der Appell von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker kommen. Er sprach sich gegen einen Koalitionszwang in der Bundesversammlung aus. Die Wahl gelte "einem ganz und gar selbständigen Amt, unabhängig von legitimen Zielen von Parteien und Koalitionen", sagte Weizsäcker der "Bild"-Zeitung laut Vorabmeldung.
Ähnlich hatte sich bereits CDU-Politiker Kurt Biedenkopf geäußert. Der frühere sächsische Ministerpräsident hatte Merkel aufgefordert, den von der CDU gestellten Wahlleuten freizustellen, ob sie für den Koalitionskandidaten Christian Wulff (CDU) stimmen oder für den von SPD und Grünen nominierten Joachim Gauck.
Dieser Ansatz sei richtig, sagte Weizsäcker. "Die Wahl ist frei." Auch Roman Herzog, der von 1994 bis 1999 Bundespräsident war, sagte im SWR, keine Partei könne sich erlauben, Wahlmänner und Wahlfrauen auf einen bestimmten Kandidaten einzuschwören. Die Parteien müssten die Abstimmung aber gar nicht erst freigeben, denn jedes Mitglied der Bundesversammlung sei bereits völlig frei in seiner Wahl, betonte er.
Der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Bernhard Vogel, betonte dagegen, die Wahl des Staatsoberhaupts finde nicht in einem "politisch luftleeren Raum" statt. Sie sei zwar keine Machtfrage, doch auch in der Vergangenheit seien die meisten Bundesversammlungen "in Bezug auf die jeweiligen parlamentarischen Konstellationen bewertet" worden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,702966,00.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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25.06.2010 23:58 |
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