Lui
Verstorben Mitte Juli 2015!
   
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17.05.2010 22:38 |
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Grubendol
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Wann hat sich Schröder geweigert?
Ort? Datum?
Kannst du das belegen oder haben dir das deine Stasi-Freunde erzählt?
Ich erinnere mich daran:
| Zitat: |
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht in der Debatte über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland "keinen konkreten Handlungsbedarf". Er wolle die Debatte aber auch nicht abschneiden, sagte der Kanzler am Dienstagabend dem MDR-Fernsehen. Man müsse auch darüber nachdenken, welche nationalen und internationalen Auswirkungen es habe, Mindestlöhne einzuführen.
(...)
Auch die baden-württembergische SPD-Vorsitzende Ute Vogt sprach sich vehement dafür aus, das Thema Mindestlöhne anzupacken. Die Bezahlung in vielen Branchen sei "skandalös", sagte sie dem Blatt.
Der CDU-Arbeitnehmerflügel hat indes den Vorschlag zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zurückgewiesen. Der Vorstoß von SPD-Chef Franz Müntefering sei ein "politischer Treppenwitz" und konterkariere die Arbeitsmarktreform, sagte der Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA), Hermann-Josef Arentz, der Chemnitzer "Freien Presse".
(...)
Rheinpfalz, 25.08.2004 |
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__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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18.05.2010 00:46 |
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Grubendol
Mitglied
   
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| Zitat: |
Original von Der Ostwestfale
Das brauche ich nicht belegen, das ist Allgemeinbildung.
Schröder hatte von 1998 - 2005 Zeit den Mindestlohn in Deutschland einzuführen.
Er hat es nicht gemacht, das sagt doch schon alles über den seeheimer Schröder aus. |
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Schröder war aber kein Seeheimer, abgesehen davon, dass mir Schröder egal ist, denn er ist ja nicht mehr politisch aktiv in der SPD.
Zu dumm aber auch, schon wieder falsch...
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18.05.2010 12:24 |
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Markus Kenn
Gast
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Die eingestellten Beiträge gehen meines Erachtens am Thema im Wesentlichen vorbei: Es geht ja darum, dass Bundeskanzlerin Merkel strikt dagegen ist, Mindestlöhne einzuführen. Auch ihr Vorgänger, Ex-Bundeskanzler Schröder hat dies unterlassen.
Dabei sind Mindestlöhne ein Akt ökonomischer Vernunft: Man kann sich doch ausrechnen, dass es unsinnig ist, wenn Menschen mit Vollzeitstellen selbst dann von ihrer Arbeit nicht leben können, wenn sie Singles sind und aufstocken müssen. Das heisst im Klartext: Die Gemeinschaft zahlt drauf. Und da ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann dieses System zusammenbricht.
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18.05.2010 13:24 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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Schröder ist Schnee von gestern, aktuelle Beschlusslage der Bundes-SPD ist, dass es keine Regierung unter SPD-Beteiligung ohne einen gesetzlichen Mindestlohn geben wird.
| Zitat: |
Durchsetzung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. Keine Abstriche beim Kündigungsschutz. Staatliche Zuschüsse für Geringverdiener in Form eines Kinderzuschlags in Verbindung mit dem Wohngeld, um erwerbstätige Eltern zu fördern.
Der Spiegel, 21.04.2009 |
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Dann bleibt aber doch die Frage, warum gewisse Leute strikt gegen einen gesetzlichen Mindestlohn sind, wenn es, wie Markus sagt, ökonomisch unvernünftig ist, keinen Mindestlohn einzuführen.
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 18.05.2010 13:39.
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18.05.2010 13:39 |
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Markus Kenn
Gast
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Schröder mag als Politiker Schnee von gestern sein, die Folgen seiner falschen Politik sind jedoch in Hartz IV und mit Ein-Euro-Jobs, die wirkliche Arbeitsplätze vernichten, noch spürbar.
Dass gewisse Leute wider aller ökonomischen Vernunft gegen Mindestlöhne sind, liegt daran, dass wir Manager haben, die nur in kurzfiristigen Erfolgen denken und Politiker, die mit einem falsch verstandenen Liberalismus meinen, der Markt regele sich stets von selbst. Beide haben aus der Geschichte der Ersten Industriellen Revolution nichts gelernt haben.
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18.05.2010 14:13 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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| Zitat: |
Original von Markus Kenn
Schröder mag als Politiker Schnee von gestern sein, die Folgen seiner falschen Politik sind jedoch in Hartz IV und mit Ein-Euro-Jobs, die wirkliche Arbeitsplätze vernichten, noch spürbar. |
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Beides ist definitiv nicht "Schröder", sondern Rot-Grün unter Beteiligung der Mehrheit der Bundesländer durch den Bundesrat, der zu dem Zeitpunkt von einer Unionsmehrheit bestimmt wurde.
Ob das falsch war oder nicht, ob Jobs geschaffen oder vernichtet wurden, ist doch absolut strittig und keinesfalls so ein Faktum, als dass du es darstellen willst.
| Zitat: |
Original von Markus Kenn
Dass gewisse Leute wider aller ökonomischen Vernunft gegen Mindestlöhne sind, liegt daran, dass wir Manager haben, die nur in kurzfiristigen Erfolgen denken und Politiker, die mit einem falsch verstandenen Liberalismus meinen, der Markt regele sich stets von selbst. Beide haben aus der Geschichte der Ersten Industriellen Revolution nichts gelernt haben. |
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Was Clinton jedoch verschweigt, ist die Tatsache, dass diese Deregulierung der Wirtschaft der USA kurzfristig sehr gut getan hat, so dass Clinton einen beinahe ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte. Die Briten machten es gerne nach und auch Schröder ist drauf reingefallen, wobei er nicht bedacht hatte, dass die USA keine neuen EU-Staaten mit einem erheblich niedrigeren Lohnniveau als Konkurrenten haben.
Dennoch blieb ihm kaum eine andere Wahl, um nicht gewaltige Kapitalabflüsse in die USA zu riskieren. Was willst du Clinton, Blair und Schröder vorwerfen? Sind doch alles keine Ökonomen.
Ach ja, und die Umverteilung von unten nach oben hatte schon unter Kohl begonnen. Der hätte es als "Historiker", der er ja angeblich ist, nach deiner "historischen" Betrachtungsweise unter Einbeziehung des 18. und 19. Jahrhunderts besser wissen müssen.
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 18.05.2010 14:49.
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18.05.2010 14:48 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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18.05.2010 15:42 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
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18.05.2010 15:43 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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Du kommst an den Fakten der parlamentarischen Politik nicht vorbei. Hartz-IV war ein Gemeinschaftsprodukt, wie ich es gesagt habe.
Deine Formulierung "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" ist Unsinn, ebenso könntest du fragen, ob denn Künast, Trittin oder Andere (wie die damaligen Ministerpräsidenten) keine "Verantwortung für HartzIV" tragen. Sie haben alle mitgemacht, sie haben es alle mitgetragen, denn sonst wäre es gar nicht gegangen.
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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18.05.2010 15:57 |
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| Zitat: |
Original von Grubendol
Schröder war aber kein Seeheimer, abgesehen davon, dass mir Schröder egal ist, denn er ist ja nicht mehr politisch aktiv in der SPD.
Zu dumm aber auch, schon wieder falsch... |
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Hättest Du besser nachgeforscht, wärst Du auch auf Deiner Lieblingsseite auf den Namen Gerhard Schröder war eine Zeitlang der Wortführer des antirevisionistischen Flügels der Seeheimer. Demnächst besser aufpassen.
| Zitat: |
Die Seeheimer in der SPD (Seeheimer Kreis) sind ein Zusammenschluss von SPD-Bundestagsabgeordneten. Sie sind neben der Parlamentarischen Linken und dem Netzwerk Berlin eine der drei politischen Strömungen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Die Seeheimer selbst nennen sich undogmatisch und pragmatisch, in der politischen Berichterstattung werden sie zumeist als rechter oder konservativer Flügel der SPD-Fraktion bezeichnet.
Im Zuge der „Linkswende“ der Jusos Ende der sechziger/Anfang der siebziger Jahre erstarkte die Linke innerhalb der SPD sowohl inhaltlich als auch personell. Es hatte sich ein reformsozialistischer Flügel gebildet, für den Johano Strasser, Karsten Voigt und Norbert Gansel standen, ein „antirevisionistischer“ Flügel, und der Stamokap-Flügel, der die sozialdemokratische Regierung als Agentin des Monopolkapitals sah. Gerhard Schröder war eine Zeitlang der Wortführer des antirevisionistischen Flügels. Dem wollten Abgeordnete wie Heinz Ruhnau und Hans-Jochen Vogel etwas entgegenstellen, das über den Ansatz der Kanalarbeiter hinausging. Zusammen mit prominenten Sozialdemokraten wie Helmut Schmidt und Georg Leber verstanden sie sich als „Godesberger Flügel“ der SPD.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seeheimer_Kreis
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__________________ Wer gegen soziale Gerechtigkeit ist, ist für Harz IV
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19.05.2010 01:07 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
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| Zitat: |
Original von Günter
| Zitat: |
Original von Grubendol
Du kommst an den Fakten der parlamentarischen Politik nicht vorbei. Hartz-IV war ein Gemeinschaftsprodukt, wie ich es gesagt habe.
Deine Formulierung "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" ist Unsinn, ebenso könntest du fragen, ob denn Künast, Trittin oder Andere (wie die damaligen Ministerpräsidenten) keine "Verantwortung für HartzIV" tragen. Sie haben alle mitgemacht, sie haben es alle mitgetragen, denn sonst wäre es gar nicht gegangen. |
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Trotzdem, die Hauptverantwortung für die Bundespolitik trägt immer der Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin! Jetzt ist das Angela Merkel, unter rot-grün war es Gerhard Schröder! Wer das bestreitet, leugnet ide Realität! |
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Ich hatte auf den Schwachsinns-Satz: "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" geantwortet, nicht auf: "der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik".
Die einzigen, die hier versuchen, ihre anti-Schröder-Hetzlügen aufzutischen, sind der Ostwestfale und du. Dazu noch mit solchen Peinlichkeiten, dass einem schlecht wird.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
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19.05.2010 10:22 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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| Zitat: |
Original von Grubendol
| Zitat: |
Original von Günter
| Zitat: |
Original von Grubendol
Du kommst an den Fakten der parlamentarischen Politik nicht vorbei. Hartz-IV war ein Gemeinschaftsprodukt, wie ich es gesagt habe.
Deine Formulierung "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" ist Unsinn, ebenso könntest du fragen, ob denn Künast, Trittin oder Andere (wie die damaligen Ministerpräsidenten) keine "Verantwortung für HartzIV" tragen. Sie haben alle mitgemacht, sie haben es alle mitgetragen, denn sonst wäre es gar nicht gegangen. |
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Peinlich ist es nur, wenn jemand versucht, zu bestreiten, dass Gerhard Schröder der Hauptverantwortliche für HartzIV ist.
Trotzdem, die Hauptverantwortung für die Bundespolitik trägt immer der Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin! Jetzt ist das Angela Merkel, unter rot-grün war es Gerhard Schröder! Wer das bestreitet, leugnet ide Realität! |
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Ich hatte auf den Schwachsinns-Satz: "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" geantwortet, nicht auf: "der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik".
Die einzigen, die hier versuchen, ihre anti-Schröder-Hetzlügen aufzutischen, sind der Ostwestfale und du. Dazu noch mit solchen Peinlichkeiten, dass einem schlecht wird. |
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Peinlich ist es nur, wenn jemand versucht, zu bestreiten, dass Gerhard Schröder der Hauptverantwortliche für HartzIV ist.
__________________ Liebe Grüße
Günter

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Günter am 19.05.2010 10:32.
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19.05.2010 10:27 |
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Markus Kenn
Gast
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| Zitat: |
Original von Grubendol
Du kommst an den Fakten der parlamentarischen Politik nicht vorbei. Hartz-IV war ein Gemeinschaftsprodukt, wie ich es gesagt habe.
Deine Formulierung "Schröder trägt also keine Verantwortung für HartzIV" ist Unsinn, ebenso könntest du fragen, ob denn Künast, Trittin oder Andere (wie die damaligen Ministerpräsidenten) keine "Verantwortung für HartzIV" tragen. Sie haben alle mitgemacht, sie haben es alle mitgetragen, denn sonst wäre es gar nicht gegangen. |
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Fakt ist, dass hartz IV auf das Betreiben von Gerhard Schröder hin auf den Weg gebracht wurde; er ist - neben seinem Duz- und Busenfreund Peter Hartz, dem Namensgeber dieser unsinnigen Gesetze - der Hauptverantwortliche für diesen Unsinn. Was die anderen Parlamentarier nicht von ihrer Mitschuld - so sie zugestimmt haben - freispricht.
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19.05.2010 14:01 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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| Zitat: |
Original von Niclas
| Zitat: |
Original von max1995
Er war mitverantwortlich,aber nicht der "Alleinschuldige"wie du das in deinem unsinnigen "Schröder-Haß"hier jeden weismachen willst. |
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aber sicherlich der, der die sache die angetrieben hat. das ist unbestreitbar! |
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auch eine Lüge...
| Zitat: |
8. Sept. 2004 ... Angela Merkel forderte in der Generaldebatte noch tiefere Einschnitte.
Google-Suche |
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| Zitat: |
Der Union warf der Kanzler vor, sie habe sich „in die Büsche geschlagen", als die neue Praxisgebühr Anfang des Jahres für Unmut gesorgt habe. Geradezu „makaber“ sei es, dass nun ausgerechnet die CDU-Ministerpräsidenten, die bei Hartz IV für Verschärfungen gesorgt hätten, Abmilderungen verlangten.
Focus I
Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sei jedoch „grundsätzlich richtig", sagte Merkel.
(...)
Der CSU-Chef sagte im ARD-„Morgenmagazin": „Wir glauben, dass wir die Anreize zur Arbeitsaufnahme verschärfen müssen.“
Focus II
Rüttgers sagte, die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe sei ein richtiger Schritt gewesen, doch könne Hartz IV nicht funktionieren. Der Staat gebe Milliarden mehr aus und trotzdem hielten alle Leute die Reform für ungerecht.
(...)
„Der Staat kann sich nicht leisten, Leute zu fördern, die selbst entscheiden können, wieviel sie arbeiten, und das Restaufkommen vom Staat beanspruchen", sagte der Ministerpräsident.
Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Ralf Brauksiepe (CDU), verlangte, die Kosten für Unterkunft und Wohnen zu überprüfen. Er verteidigte die geplante Verschärfung von Sanktionen gegen Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die angebotene Stellen ablehnen.
Focus III
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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19.05.2010 23:12 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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20.05.2010 00:12 |
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| Zitat: |
Tatsächliche Arbeitslosigkeit im April 2010: 4.618.569
Offizielle Arbeitslosigkeit 3.406.344
Nicht gezählte Arbeitslose 1.212.225
Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 1.472
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 294.760
Berufliche Weiterbildung 216.528
Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 1.350
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. Vermittlung durch Dritte): 254.995
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 41.445
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 3.434
Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 48.241
Quellen: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht April 2010, Seite 66. Die dort aufgeführte Altersteilzeit sowie Gründungszuschüsse und sonstige geförderte Selbstständigkeit haben wir in der Tabelle nicht berücksichtigt. Die dort ebenfalls aufgeführten älteren Arbeitslosen, die gemäß § 53a Abs. 2 SGB II nicht als arbeitslos zählen, sind enthalten in der ersten Gruppe der Tabelle (Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II). Diese große Gruppe der älteren ALG II-Bezieher, die nicht als arbeitslos gelten, ist nicht im Monatsbericht ausgewiesen, sondern in einer Sonderpublikation der Bundesagentur für Arbeit: Analyse der Grundsicherung für Arbeitsuchende Januar 2010, Seite 17. Die genaue Zahl für diese Gruppe wird jeweils mit viermonatiger Verzögerung publiziert. |
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Danken wir ihn für 4.618.569 Arbeitslose.
__________________ Wer gegen soziale Gerechtigkeit ist, ist für Harz IV
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20.05.2010 03:05 |
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Markus Kenn
Gast
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| Zitat: |
Original von Grubendol
| Zitat: |
Original von Markus Kenn
Fakt ist, dass hartz IV auf das Betreiben von Gerhard Schröder hin auf den Weg gebracht wurde. |
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Beweis?
Oder nur wieder eine leere Behauptung... |
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Langsam muss Dir Deine Polemik doch selber peinlich sein: Wer hat denn seinen Duzfreund Peter Hartz ins Boot geholt, damit dieser die besagten "Arbeitsmarktreformen" entwickelt? Sicher nicht der Weihnachtsmann! Es war besagter Altbundeskanzler Schröder, der dies in seinem blinden Aktionismus machte und niemand anders, auch wenn Du es nicht wahrhaben möchtest. Mach erst mal Deine Hausaufgaben im Fach Zeitgeschehen.
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20.05.2010 16:14 |
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Markus Kenn
Gast
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| Zitat: |
Original von max1995
| Zitat: |
Original von Grubendol
Schröder war eine Zeitlang der Wortführer des antirevisionistischen Flügels in der SPD, einer Gegengruppierung zu den Seeheimern... |
|
Es ist schon übel,dieser sinnlose "Schröder-Haß".
So langsam aber sicher kommt es mir vor das die Schröder -Hasser vor Hartz IV alles arbeitslose waren,aus welchen Gründen auch immer,schwarz gearbeitet haben,vom Staat fürs "Nichtstun" reichlich beschenkt wurden und somit in Deutschland "Paradisische-Verhälnisse"hatten.
Mit Hartz war natürlich plötzlich Schluß damit und daher wohl auch der Haß. |
|
Arbeitslosigkeit war niemals angenehm, auch nicht vor Schröder. Hartz IV zu kritisieren hat allerdings nichts mit Schröder-Hass oder irgendwelchen "paradiesischen Verhältnissen" vor der Hartzgesetzgebung zu tun, sondern etwas mit ökonomischer Vernunft. Niemandem ist gedient, wenn das Arbeitsamt nun zur Bundesagentur für Arbeit wird, wenn Ein-Euro-Jobs sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zerstören und Langzeitarbeitslose immer noch arbeitslos bleiben.
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20.05.2010 16:17 |
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Lui
Verstorben Mitte Juli 2015!
   
Dabei seit: 12.09.2007
Beiträge: 25064
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| Zitat: |
Original von Markus Kenn
| Zitat: |
Original von max1995
| Zitat: |
Original von Grubendol
Schröder war eine Zeitlang der Wortführer des antirevisionistischen Flügels in der SPD, einer Gegengruppierung zu den Seeheimern... |
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Es ist schon übel,dieser sinnlose "Schröder-Haß".
So langsam aber sicher kommt es mir vor das die Schröder -Hasser vor Hartz IV alles arbeitslose waren,aus welchen Gründen auch immer,schwarz gearbeitet haben,vom Staat fürs "Nichtstun" reichlich beschenkt wurden und somit in Deutschland "Paradisische-Verhälnisse"hatten.
Mit Hartz war natürlich plötzlich Schluß damit und daher wohl auch der Haß. |
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Arbeitslosigkeit war niemals angenehm, auch nicht vor Schröder. Hartz IV zu kritisieren hat allerdings nichts mit Schröder-Hass oder irgendwelchen "paradiesischen Verhältnissen" vor der Hartzgesetzgebung zu tun, sondern etwas mit ökonomischer Vernunft. Niemandem ist gedient, wenn das Arbeitsamt nun zur Bundesagentur für Arbeit wird, wenn Ein-Euro-Jobs sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zerstören und Langzeitarbeitslose immer noch arbeitslos bleiben. |
|
Paradiesische Verhältnisse für Arbeitslose vor Hartz IV willst du doch aber auch nicht ernsthaft abstreiten.
Ich wurde oft genug belächelt, unter Kohl-Regierung,von solchen saufaulen Leuten ,wenns um Festanstellung ging aber an 2-3 Tagen wöchentlich steuerfrei doppelt kassiert haben,wenn ich pflichtbewußt als Beamter meinen Dienst versehen habe.
__________________
Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.
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21.05.2010 05:22 |
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Markus Kenn
Gast
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| Zitat: |
Original von Grubendol
Doch, den Aktionären, sonst würden sie ja nicht Aktien von solchen Konzernen kaufen. |
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Nicht alle Aktionäre über einen Kamm scheren!
Sicher hat das Shareholder-Value und die Hedgefonds einen sehr grossen Schwachpunkt gemeinsam: Es geht einseitig um grösstmögliche Unternehmensgewinne, auch wenn dabei Mitarbeiter gefeuert werden und die Übrig gebliebenen malochen müssen bis zum Abwinken, während das Unternehmen ausgesaugt wird. Eine solche Politik aber - und das wissen auch viele Aktionäre - ist kurzfristig gedacht, denn man sägt damit am Ast, auf dem man sitzt.
Wenn die Kaukraft schwindet, wächst das Heer der Arbeitslose, die Kaufkraft schwindet weiter, und am Ende verlieren auch die Reichen und Superreichen.
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21.05.2010 15:14 |
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Markus Kenn
Gast
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| Zitat: |
Original von max1995
| Zitat: |
Original von Markus Kenn
| Zitat: |
Original von max1995
| Zitat: |
Original von Grubendol
Schröder war eine Zeitlang der Wortführer des antirevisionistischen Flügels in der SPD, einer Gegengruppierung zu den Seeheimern... |
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Es ist schon übel,dieser sinnlose "Schröder-Haß".
So langsam aber sicher kommt es mir vor das die Schröder -Hasser vor Hartz IV alles arbeitslose waren,aus welchen Gründen auch immer,schwarz gearbeitet haben,vom Staat fürs "Nichtstun" reichlich beschenkt wurden und somit in Deutschland "Paradisische-Verhälnisse"hatten.
Mit Hartz war natürlich plötzlich Schluß damit und daher wohl auch der Haß. |
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Arbeitslosigkeit war niemals angenehm, auch nicht vor Schröder. Hartz IV zu kritisieren hat allerdings nichts mit Schröder-Hass oder irgendwelchen "paradiesischen Verhältnissen" vor der Hartzgesetzgebung zu tun, sondern etwas mit ökonomischer Vernunft. Niemandem ist gedient, wenn das Arbeitsamt nun zur Bundesagentur für Arbeit wird, wenn Ein-Euro-Jobs sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zerstören und Langzeitarbeitslose immer noch arbeitslos bleiben. |
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Paradiesische Verhältnisse für Arbeitslose vor Hartz IV willst du doch aber auch nicht ernsthaft abstreiten.
Ich wurde oft genug belächelt, unter Kohl-Regierung,von solchen saufaulen Leuten ,wenns um Festanstellung ging aber an 2-3 Tagen wöchentlich steuerfrei doppelt kassiert haben,wenn ich pflichtbewußt als Beamter meinen Dienst versehen habe. |
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Warst Du jemals arbeitslos? Solche Sprüche kommen immer wieder herüber und auch der dumme Spruch - "Wer arbeiten will, kriegt auch welche!" hört man immer wieder. Nur was nicht gesagt wird: Seit der Ölkrise von 1973 / 1974 wächst die Sockelarbeitslosigkeit immer weiter. Ältere Arbeitnehmer - wozu schon solche ab vierzig gehören - haben kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Jedes zwote Unternehmen in Deutschland beschäftigt keine Mitarbeiter über fünfzig. Bewerbungsunterlagen - für Arbeitslose sehr teuer - werden in die Pütz geworfen anstatt sie zu beantworten. Auch wenn ein Hartz-IV-Empfänger 3 Euro für eine Bewerbung bekommt, so dekct dies die Kosten nicht: Eine Mappe, wenn sie billig ist, kostet mindesten 1,20 Euro, hinzu kommen noch mal mindestens 0,20 Euro für den Umschlag, mindestens 2 Euro für Kopien und das Anschreiben und 1,45 für das Porto Das sind 4,65 Minimum, also ein Verlust von 1,65 Euro, und dies bei einem ohnehin knappen Budget für Lebensunterhalt.
Seit den Bewerbertrainings, die ab den 1970iger Jahren angeboten werden, dürfen selbst erfahrene und gut ausgebildete Bewerber Praktika machen, also umsonst malochen, um dann am Ende des Praktikums einen Tritt zu bekommen.
Auf solche "paradiesischen Zustände" verzichten Bewerber nur allzu gerne!
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21.05.2010 15:21 |
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