Günter
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17.11.2009 16:38 |
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Günter
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17.11.2009 19:34 |
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Markus Kenn
Gast
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Ich hoffe, dass es Lafontaine bald wieder gut geht.
Und ich wünsche mir das natürlich - soweit möglich - für alle Menschen, die krank sind.
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18.11.2009 17:24 |
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Günter
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Wie in allen Parteien löst so eine Nachricht auch bei den Linken einen Nachfolgstreit aus! Ich weiß ja nicht, was Ramelow im Zusammenhang gesagt hat, aber so wie es die Medien wiedergeben, empfinde ich seine Äußerungen als unwürdig! Bodo Ramelow sollte mal erstmal darüber nachdenken, weshalb er nicht Ministerpräsident werden durfte und welche Schuld er daran trägt!
| Zitat: |
Krebserkrankung des Linkspartei-Chefs
Lafontaine löst Nachfolgestreit aus
Einen Tag vor seiner geplanten Krebsoperation hat Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine im saarländischen Landtag über alles gesprochen - nur nicht über seine Erkrankung. In seiner Partei dagegen löste Lafontaine mit der Nachricht über seine Krankheit einen Streit aus: Ein Streit, ob über mögliche Nachfolger diskutiert werden soll.
Für die Zeit nach Lafontaine planen
Es war der Thüringische Fraktionschef der Linkspartei, Bodo Ramelow, der einen Generationenwechsel ins Gespräch brachte. Seiner Ansicht nach muss die Partei bereits jetzt für die Zeit nach Lafontaine planen. "Das hat nichts mit seiner Krebsoperation zu tun." Bei einem Lebensalter von 66 jahren bei Lafontaine müsse sich die Partei auf den Wechsel vorbereiten, sagte Ramelow der "Leipziger Volkszeitung".
Ein "pietätloser" Vorschlag
Scharfe Kritik bekam Ramelow von der Bundesspitze sowie aus den Landesverbänden. "Pietätlos" sei der Vorschlag Ramelows, sagte Nordrhein-Westfalens Linkspartei-Landesvorsitzender Wolfgang Zimmermann in der "Rheinischen Post". "Oskar Lafontaine ist unverzichtbar und bleibt unser Parteivorsitzender. Diskussionen über einen Generationswechsel sind unsinnig", so Zimmermann.
Auch der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Gregor Gysi, wollte von einer Nachfolgediskussion nichts wissen. "Herr Ramelow kann ja über alles nachdenken", sagte Gysi. "Aber das ist eine Frage, die mich im Augenblick ehrlich gesagt nicht sonderlich bewegt", fügte der Linksfraktionschef hinzu.
http://www.tagesschau.de/inland/lafontaine244.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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18.11.2009 23:29 |
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Günter
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| Zitat: |
SPD und CDU senden Lafontaine Genesungswünsche
Am Donnerstagmorgen hat sich Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine in die Universitätskliniken Homburg/Saar um sich einer Prostata-Operation zu unterziehen. SPD und CDU ließen Lafontaine bereits ihre Genesungswünsche zukommen. Anfang kommenden Jahres will der Linken-Politiker abhängig von den Prognosen der Ärzte über seine künftige politische Arbeit entscheiden.
Zu seiner Krebsoperation am Donnerstag im Saarland hat Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine auch zahlreiche Genesungswünsche politischer Gegner erhalten. Unter anderen übermittelten die Frau von Exkanzler Gerhard Schröder, der ehemalige CSU-Chef Edmund Stoiber, SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und sein einstiger Rivale um den SPD-Vorsitz, Rudolf Scharping, entsprechende Botschaften. Der Thüringer Linken-Fraktionschef Bodo Ramelow, der am Vortag eine Nachfolgedebatte eröffnet hatte, betonte, er strebe „tagesaktuell“ nicht den Parteivorsitz an.
Nach einer Meldung des Onlineportals bild.de begab sich Lafontaine am frühen Donnerstagmorgen in die Universitätskliniken Homburg/Saar, wo er noch am Vormittag einer Prostata-Operation mit Hilfe eines Roboters unterzogen werden sollte. Der Chef der Linkspartei hatte Anfang der Woche angekündigt, er wolle Anfang kommenden Jahres unter Berücksichtigung seines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen über seine künftige politische Arbeit entscheiden.
...
„Du wirst noch gebraucht“
Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung schrieb Exkanzler Schröders Ehefrau Doris Schröder-Köpf Lafontaine eine E-Mail mit den Worten: „Lieber Oskar, die Zeit ist vergangen, die Wut auch. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Liebe Grüße.“ Lafontaine überwarf sich mit Schröder im März 1999 und legte seine Ämter als Bundesfinanzminister und SPD-Bundesvorsitzender nieder.
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Steinmeier, der damals im Kanzleramt Schröders engster Mitarbeiter war, wünschte Lafontaine ebenfalls „baldige Genesung und alles Gute“. Der frühere SPD-Vorsitzende Scharping, der 1995 auf dem Mannheimer Parteitag von Lafontaine gestürzt wurde, sagte dem Blatt, wenn es um die Gesundheit gehe, müsse man über politische Gräben hinwegsehen. „In diesem Sinne wünsche ich Oskar Lafontaine gute Besserung.“
http://www.focus.de/politik/weitere-meld...aid_455632.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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19.11.2009 16:55 |
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Günter
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| Zitat: |
Erkrankter Lafontaine
Gegner wünschen Genesung
Gute Wünsche über alle Lager hinweg: Die Krebserkrankung von Oskar Lafontaine rückt frühere politische Kämpfe in den Hintergrund. Die Wut sei vergangen, schrieb Altkanzler-Gattin Doris Schröder-Köpf dem Linke-Chef, der an diesem Donnerstag im Saarland operiert wird.
Berlin - Es schien ein Bruch für immer zu sein: Erst flüchtete Oskar Lafontaine 1999 im Streit mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder aus Finanzministerium und SPD-Vorsitz, dann machte er die Linkspartei auf Kosten der Sozialdemokratie und Schröders Kanzlerschaft stark. Doch die Krebserkrankung Lafontaines lässt nun die alten politischen Kämpfe in den Hintergrund rücken.
"Lieber Oskar, die Zeit ist vergangen, die Wut auch. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Liebe Grüße", zitiert die "Bild"-Zeitung eine Mail, die Altkanzler-Gattin Doris Schröder-Köpf an den Erkrankten schrieb. Auch Rudolf Scharping, den Lafontaine auf dem Mannheimer Parteitag 1995 aus dem SPD-Vorsitz drängte, äußerte sich: "Seine Politik ist rückwärtsgewandt und schädlich für Deutschland. Aber wenn es um die Gesundheit geht, muss man über politische Gräben hinwegsehen." In diesem Sinne wünsche er "gute Besserung".
Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber sagte, es mache ihn betroffen, "dass Oskar Lafontaine nach dem schweren Attentat erneut vor einer großen gesundheitlichen Herausforderung steht". Er wünschte dem Linke-Chef "Gottes Segen für eine rasche und volle Genesung". Auch der CSU-Politiker Peter Gauweiler, der mit Lafontaine befreundet ist und gemeinsam mit ihm gegen den Lissaboner EU-Vertrag klagte, nannte ihn "den herausragendsten Parlamentarier in ganz Deutschland" und sagte: "Du wirst noch gebraucht - unabhängig vom langweilig Parteipolitischen, das uns beiden sowieso immer egal war. Dein Herz schlägt links und auf dem rechten Fleck! Dein alter Freund Peter Gauweiler."
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SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte den Linken eine schwierige Zukunft für den Fall voraus, dass Lafontaine seine Ämter aufgeben müsse. "Dann wird diese Partei zerfallen in Radikale um Sahra Wagenknecht und einer ganzen Reihe von ostdeutschen PDSlern, die Regierungsverantwortung anstreben." Dies werde "eine Belastungsprobe erster Ordnung" für die Linke werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,662216,00.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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19.11.2009 17:00 |
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Markus Kenn
Gast
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Auch wenn ich selbst ein politischer Gegner von Oskar Lafontaine bin, so wünsche ich ihm aus ganzem Herzen eine rasche Genesung.
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20.11.2009 14:32 |
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Ella
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23.01.2010 16:50 |
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