Günter
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Dabei seit: 14.11.2005
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Ihr Lieben,
der Skandal um das Atommüll-Lager Asse zeigt einmal mehr, wie rücksichtslos die Atom-Mafia seit Jahrzehnten agiert und wie verantwortungslos ihr die Politker unterwürfig dienern.
Alles Gejammere ist unglaubwürdig, wenn mann sich vergegenwätigt, dass Jürgen Trittin und auch Sigmar Gabriel in Niedersachsen die politische Verantwortung trugen, als die Voraussetzungen für die Schlampereien in Asse schon lange Gang und Gebe waren.
Es ist richtig, dass Frau Künast Strafantrag gestellt hat. Aber wollen wir wetten, dass man - wie so oft - wieder nur jemanden aus der unteren Reihe bestrafen wird.
Man fasst sich an den Kopf, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, wie leichtfertig hier mit einem so gefährlichen Material umgegeangen wurde. Die verantwortlichen Leiter des Lagers Asse müssten alle in den Knast!
Auch wenn Gabriel gerade eben sagte, das keinen der Mitarbeiter des Lagers Schuld träfe. Da kann sich niemand rausreden! Die Verantwortlichen haben versagt! Im Zweifelsfalle hätten sie ihr Amt aufgeben müssen und an die Öffentlichkeit treten müssen.
Aber gewissenhaftes Handeln ist in dieser Zeit offensichtlich nicht mehr gefragt!
Liebe Grüße
Günter
__________________ Liebe Grüße
Günter

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05.09.2008 12:01 |
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Quark
Mitglied
   
Dabei seit: 24.08.2007
Beiträge: 6042
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| Zitat: |
Original von Günter
Die Verantwortlichen haben versagt! Im Zweifelsfalle hätten sie ihr Amt aufgeben müssen und an die Öffentlichkeit treten müssen.
Aber gewissenhaftes Handeln ist in dieser Zeit offensichtlich nicht mehr gefragt!
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Ich stimme Dir hunderprozentig zu. Betroffen machte mich nur am Dienstag die Pressemeldung, dass die Mitarbeiter dort in einem offenen Brief an die Politik darauf hingewiesen haben, dass nicht alle Mitarbeiter schuldig an dem Murks waren.
Wenn man liest, dass die Mitarbeiter, die nicht in der Führungsebene sind, sogar schon auf der Straße oder beim Einkaufen angefeindet werden, kann einem nur das Grausen kommen. Bei aller Kritik, die jetzt laut wird, und es steht unzweifelhaft fest, dass die Überwachung und die Führung des "Endlagers" geändert werden muss, es darf nicht vergessen werden, dass auch dort Menschen gearbeitet haben, die nichts von den ganzen Sauerein gewusst oder geahnt haben.
Solange es Atomkraftwerke in Deutschland gibt, selbst wenn das letzte AKW abgeschaltet wird, solange müssen wir uns mit der Frage des Lagerns der Abfälle beschäftigen. Um so wichtiger ist es, dass hierzu die Kontrollen und auch das Verantwortungsbewusstsein der Verantwortlichen nicht von der Atomlobby, sondern von dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung bestimmt werden.
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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war. Franklin D. Roosevelt
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05.09.2008 12:30 |
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