| Dieter Thomas Heck wollte seine Frau umbringen |
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,Hilfe‘, kreischte sie, ,Hilfe!‘ Ihre Stimme wurde immer schriller. Mich ergriff Panik, ich musste sie zum Schweigen bringen. ,Sei still!‘ Und noch mal: ,Sei still, Edda!‘
Ich stürzte zu ihr hin und hielt ihr den Mund zu. Sie schlug wild um sich, traf mich an den Schultern und krallte ihre Hände in meine nackten Oberarme.
Ihre Schreie wurden zu einem Gurgeln. Sie wand sich unter mir, und meine Hände rutschten von ihrem Mund zu ihrem Hals hinab.
Ich sehe noch heute, wie meine Finger sich um Eddas Hals legten...
Alles lief wie in Zeitlupe ab: Wenn du zudrückst, ist sie still, sagte etwas in mir. Es war für einen Moment ein verführerischer Gedanke: Mit einem Reflex meiner Hände könnte ich meine Probleme lösen...
ICH ZÖGERTE.
Edda bäumte sich unter mir auf und schlug wild um sich. Sie warf ihren Kopf unkontrolliert hin und her. Dann gelang es ihr, sich zu befreien. Sie stürzte zur Tür, riss sie auf und taumelte aus dem Zimmer.“ |
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Quelle: Bild (Vorstellung seines Buches)
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