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Linke wollen ALLE Drogen erlauben!
Zitat:
Die Linke setzt sich langfristig für eine Legalisierung aller Drogen ein. Der Parteitag in Erfurt stimmte am Samstag einem entsprechenden Antrag für eine Formulierung im künftigen Parteiprogramm zu. Darin heißt es: „Wir treten für eine rationale und humane Drogenpolitik ein.“ Dies beinhalte eine „Entkriminalisierung des Drogenkonsums“ und „langfristig eine Legalisierung aller Drogen“.
http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/-entkriminalisierung--linke-wollen-alle-drogen-erlauben-,5066858,11044958.html
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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.
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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.
Tja, so kann man auch Probleme "lösen".
Was kommt als nächstes? Vielleicht die Abschaffung des Tempolimits in Ortschaften, damit man die Raser nicht mehr kriminalisiert?
Zitat:
Beim Themenkomplex Drogenpolitik stimmte der Parteitag im Gegensatz dazu für einen deutlich weiter reichenden Beschluss als den des Vorstands. Der hatte langfristig die Legalisierung weicher Drogen gefordert. Jetzt setzt sich die Linke für eine Legalisierung aller Drogen ein - ein Beschluss mit großem Missverständnispotential.
Fraktionschef Gregor Gysi rückte ihn deshalb gerade. Ein Arzt müsse bei wirklich Süchtigen auch entsprechend verordnen dürfen, damit keine Abhängigkeit von den Dealern entstehe. Aber klar sei: "Die Dealer haben uns zu fürchten. Selbstverständlich müssen die bestraft werden, da kann es doch gar keinen Zweifel geben."
Am Abend relativierte der Parteitag den Beschluss und hielt in einem ergänzenden Halbsatz fest, dass die Drogen an Abhängige kontrolliert abgegeben werden sollen.
http://www.tagesschau.de/inland/linkspartei334.html
Zitat:
Der drogenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Frank Tempel, sieht das genauso. Der frühere Kriminalpolizist arbeitete an dem Antrag mit, der auf dem Linken-Parteitag beschlossen wurde. Drogen seien auch mit Verboten aus der Gesellschaft nicht wegzukriegen. Doch die Verbote verhinderten eine wirksame Prävention und eine Gesundheitsvorsorge für die Konsumenten, an die man oft nicht herankomme. "Ich will nicht mehr Konsum, ich will nicht leichteren Konsum, ich will eine andere Art und Weise der Bekämpfung von Drogenmissbrauch", sagte der 42-Jährige Thüringer.
Tempel hält den Kampf gegen den illegale Drogenhandel für gescheitert. Und die gesundheitlichen Schäden beispielsweise durch Streckmittel seien vielfach höher als durch den Konsum der eigentlichen Drogen. Dies könne sich bei einer Legalisierung ändern. "Das würde ja nicht heißen, dass es Kokain bei Aldi und Heroin bei Lidl gibt", sagte Tempel. Wer solche Substanzen verkaufe, müsse bestimmte Qualifikationen besitzen - denkbar sei etwa der Verkauf in Apotheken. Dann könne man auch über Vorsorge für die Konsumenten nachdenken, zum Beispiel über eine Beratungspflicht beim Hausarzt.
Auch die Grünen sind dafür, die Therapie- und Hilfsangebote für Abhängige zu verbessern. "Die Politik der Kriminalisierung von Konsumentinnen und Konsumenten führt in die Sackgasse." Die Grünen plädieren für eine medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin. "Bei weichen Drogen wie Cannabis wollen wir unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabeform über lizenzierte Fachgeschäfte ermöglichen", schreiben die Grünen auf ihrer Internetseite.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:erfurter-parteitag-linke-fordert-legalisierung-aller-drogen/60119492.html
Zitat:
Die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten löse doch nicht deren Problem. Deshalb will die Partei die Wende hin zur akzeptierenden Drogenarbeit vollziehen und langfristig etwa das Apothekenmodell einführen, bei dem Erwachsene ihre Drogen in Apotheken legal kaufen können. "Die Substanzen müssen legal erhältlich sein, Verbote schrecken nicht ab", sagt Tempel.
"Keine Sorge", sagt der Kriminalist, der jahrelang in einer Rauschgiftbekämpfungsgruppe gearbeitet hat, "der Dreck, der da auf der Straße verkauft wird, wird nicht legalisiert." Die Linke wolle nicht zur Dealerpartei werden, sondern im Gegenteil der Drogenmafia die Geschäftsgrundlage entziehen.
http://taz.de/Drogenpolitik-der-Linkspartei/!80435/
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Die Partei strebt einen "radikalen Systemwechsel zum demokratischen Sozialismus" an, wie es in der Präambel heißt. Und an anderer Stelle: "Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte." Außerdem will "Die Linke" alle Drogen legalisieren, auch Heroin und Kokain. Nach dieser Forderung hat die Linke scharfe Kritik von CDU und SPD geerntet. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sagte laut der Deutschen Presseagentur am Samstag in Berlin: "Nichts ist so schwach wie eine Idee, deren Zeit abgelaufen ist. Das wird auch mit Koks und Heroin nicht besser." Die Linke beschließe "unverantwortlichen Unsinn in allen Bereichen" und könne nicht mehr ernst genommen werden. Auch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe kritisierte den Beschluss: "Für Drogenbekämpfung und Suchtprävention ist der Beschluss ein fatales Signal."
http://www.pro-medienmagazin.de/?id=politik&news[action]=detail&news[id]=4580
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Sicherlich ist es sinnvoll, die Drogen zu entkriminalisieren! Für die Dealer wäre das geschäft dann sofort uninteressant und es gäbe überwiegend nur noch "sauberen" Stoff!
Es ist doch eines der Hauptptobleme beim Rauschgift, dass sich die Dealer wegen der grßen Gewinnspannen sogar auf Schulhöfe drängen und den Kindern dort kleine Häppchen schenklen und sie so systematisch süchtig zu machen!
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von Günter
Es ist doch eines der Hauptptobleme beim Rauschgift, dass sich die Dealer wegen der grßen Gewinnspannen sogar auf Schulhöfe drängen und den Kindern dort kleine Häppchen schenklen und sie so systematisch süchtig zu machen!
das halte ich für sehr realitätsfern.
dealer mit großen gewinnspannen wirst du aufm schulhof nicht antreffen. und geschenkt wird einem auch nichts. das gab es zu meiner damaligen schulzeit nicht und gibt es heute während meiner schulzeit in berlin auch nicht.
das läuft anders ab.
Du bist auch schon zu alt zum"Anfüttern".
Das wird bei den 12-14 jährigen noch leicht verführbaren versucht.
Und das ist schon ein riesengroßes Problem.
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Zitat:
Original von max1995
Du bist auch schon zu alt zum"Anfüttern".
Das wird bei den 12-14 jährigen noch leicht verführbaren versucht.
Und das ist schon ein riesengroßes Problem.
und warum wurde ich als 12-14jähriger, genauso wie mein kompletter, wirklich mein kompletter, freundeskreis nicht angefüttert?
zumindest für den lk cuxhaven trifft euer szenario absolut nicht zu!
Kleinstädte sind auch nicht potenzial genug für solche Unterfangen.
Das läuft in Großstädten trotz vielfacher Konkurrenz wesentlich besser.
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Zitat:
Original von Günter
Sicherlich ist es sinnvoll, die Drogen zu entkriminalisieren! Für die Dealer wäre das geschäft dann sofort uninteressant und es gäbe überwiegend nur noch "sauberen" Stoff!
Es ist doch eines der Hauptptobleme beim Rauschgift, dass sich die Dealer wegen der grßen Gewinnspannen sogar auf Schulhöfe drängen und den Kindern dort kleine Häppchen schenklen und sie so systematisch süchtig zu machen!
Geschenkt wird eher selten , meistens läuft es nach dem Motto : " Hab ich gerade nicht da , aber probier dieses doch mal , ist sogar besser ."
Die Entkriminalisierung ist wichtig , ein Entzug bei Süchtigen auch , leider wird die Langzeitnachsorge grob vernachlässigt , sie ist immens teuer .
Nur alles zusammen würde greifen .
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Gegen Rassismus und Menschenverachtung
Eine Legalisierung von Drogen wird zu höheren Konsum derselben folgen und somit auch zur Erhöhung von Drogentoten beitragen.
Kann sowas das Ziel sein?
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Zitat:
Original von max1995
Eine Legalisierung von Drogen wird zu höheren Konsum derselben folgen und somit auch zur Erhöhung von Drogentoten beitragen.
Kann sowas das Ziel sein?
Andererseits ging doch das Alkoholverbot, dass es in den 20er Jahren in den USA gab, doch voll daneben und förderte geradezu kriminelle Energie.
Schwieriges Thema, denn egal, wie man entscheidet, es ist verkehrt.
Zitat:
Original von RF-Musiker
Andererseits ging doch das Alkoholverbot, dass es in den 20er Jahren in den USA gab, doch voll daneben und förderte geradezu kriminelle Energie.
Schwieriges Thema, denn egal, wie man entscheidet, es ist verkehrt.
Womit du allemal Recht hast.
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Zitat:
Original von max1995
Zitat:
Original von RF-Musiker
Andererseits ging doch das Alkoholverbot, dass es in den 20er Jahren in den USA gab, doch voll daneben und förderte geradezu kriminelle Energie.
Schwieriges Thema, denn egal, wie man entscheidet, es ist verkehrt.
Womit du allemal Recht hast.
Zumindest würde eine Legalisierung das ganze kriminelle Dealerwesen von einem zum anderen Tag auflösen, weil es sich nicht mehr lohnen würde.
Allerdings: Auf der anderen Seite würden auch die harten Drogen vermutlich wesentlich billiger werden. Was wären die konsequenzen? Ich weiß es nicht.
Ich habe nur gehört, dass in den Ländern, in denen man an Alkohol eher schlecht rankommt, besonders viel gesoffen wird.
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von Günter
Allerdings: Auf der anderen Seite würden auch die harten Drogen vermutlich wesentlich billiger werden. Was wären die konsequenzen? Ich weiß es nicht.
Ein nicht unwesentlicher Anstieg der Drogentoten.
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Zitat:
Original von max1995
Zitat:
Original von Günter
Allerdings: Auf der anderen Seite würden auch die harten Drogen vermutlich wesentlich billiger werden. Was wären die konsequenzen? Ich weiß es nicht.
Ein nicht unwesentlicher Anstieg der Drogentoten.
Dem muß ich widersprechen ,die meisten Drogentoten sind das Resultat von gepanschten und in der Stärke variierender Drogen .
Im Fachhandel abgegebene Drogen würden einer Norm unterliegen .
Es kursiert da eine Geschichte vom morphinsüchtigen Arzt , der uralt wurde .
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Gegen Rassismus und Menschenverachtung
Es wird auch mit Sicherheit nach eventueller Legalisierung weiterhin gepanscht und gestreckt werden,vom Zwischenhandel welcher sich aufbauen wird.
Die Überdosen haben auch einen nicht geringen Anteil bei Drogentoten(Goldener Schuß).
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