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Geschrieben von Lui am 02.07.2011 um 01:42:

McAllister fordert Vertriebenen-Gedenktag

Zitat:
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat beim Deutschlandtreffen der Schlesier einen Gedenktag für Vertreibung gefordert. Die Bestrebungen, den 5. August als einen solchen Tag einzurichten, müssten zügig vorangetrieben werden, sagte McAllister auf dem Treffen am Sonntag in Hannover. Ein solcher Tag sei „längst überfällig“. Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten am Ende des Zweiten Weltkriegs sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht gewesen, sagte McAllister weiter, „die Vertreibung war Unrecht“.


http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Niedersachsen/NWZ/Artikel/2634430/McAllister-fordert-Vertriebenen-Gedenktag.html

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Grubendol am 02.07.2011 um 06:23:

Revanchist, Nachwuchs-Rechter, geh nach Hause, Mac!!!

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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Geschrieben von Dreikatendeich am 02.07.2011 um 13:58:

Der sollte lieber schon mal über einen Unterelbe - und Unterwesergedenktag nachdenken . happy2

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Geschrieben von meine meinung am 02.07.2011 um 19:34:

RE: McAllister fordert Vertriebenen-Gedenktag

Zitat:
Original von max1995
Zitat:
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat beim Deutschlandtreffen der Schlesier einen Gedenktag für Vertreibung gefordert. Die Bestrebungen, den 5. August als einen solchen Tag einzurichten, müssten zügig vorangetrieben werden, sagte McAllister auf dem Treffen am Sonntag in Hannover. Ein solcher Tag sei „längst überfällig“. Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten am Ende des Zweiten Weltkriegs sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht gewesen, sagte McAllister weiter, „die Vertreibung war Unrecht“.


http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Niedersachsen/NWZ/Artikel/2634430/McAllister-fordert-Vertriebenen-Gedenktag.html



Das war jetzt kein Wirz, oder verspäteter Aprilscherz., oder?

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Geschrieben von Günter am 02.07.2011 um 21:20:

Zitat:
Original von Grubendol
Revanchist, Nachwuchs-Rechter, geh nach Hause, Mac!!!


Grubendol, Dein Ton ist schon wieder grenzwärtig! Man kann eine Meinung auch ohne Beleidigung vortragen!

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Geschrieben von Grubendol am 02.07.2011 um 21:22:

Wie soll ich meiner Meinung, dass Mac ein Revanchist und ein Nachwuchs-Rechter ist, Ausdruck verleihen, ohne diese Worte zu verwenden?

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Geschrieben von Günter am 02.07.2011 um 21:27:

Zitat:
Original von Grubendol
Wie soll ich meiner Meinung, dass Mac ein Revanchist und ein Nachwuchs-Rechter ist, Ausdruck verleihen, ohne diese Worte zu verwenden?


Wieso ist jemand, der zur Erinnerung an ein großes Unrecht einen Gedenktag fordert, ein Revanchist???

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Geschrieben von Dreikatendeich am 02.07.2011 um 21:36:

Wenn wir für jedes große Unrecht einen Gedenktag fordern und bekommen würden , würden wir das ganze Jahr gedenken .

Mal ganz klar ausgedrückt , wir haben damals die Schei . . angerührt , und wir haben das Resultat auch auszubaden , egal wie ungerecht es auch erscheinen mag . punk

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Geschrieben von Grubendol am 02.07.2011 um 21:40:

Weil es nur eine Minderheitenmeinung ist, dass die sogenannte Vertreibung Unrecht war.

Warum fordert Mac nicht einen Gedenktag für die in den KZs ermordeten Kommunisten, Sozialdemokraten, Sinti und Roma sowie Schwulen? Warum gibt es keinen "Holocaust"-Gedenktag?

Ein Vertriebenen-Gedenktag wäre doch lediglich eine Umdeutung der Geschichte; ein Versuch, aus den Tätern, den Deutschen, Opfer zu machen.

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Geschrieben von Günter am 02.07.2011 um 21:44:

Zitat:
Original von Dreikatendeich
Wenn wir für jedes große Unrecht einen Gedenktag fordern und bekommen würden , würden wir das ganze Jahr gedenken .

Mal ganz klar ausgedrückt , wir haben damals die Schei . . angerührt , und wir haben das Resultat auch auszubaden , egal wie ungerecht es auch erscheinen mag . punk


Selbstverständlich ist es in einer Demokratie jedermanns Recht, für was auch immer, einen Gedenktag zu fordern!

Ich persönlich würde heute nicht mehr einen Gedenktag für die völkerrechtswidrige Vertreibung fordern. Aber es ist jedermanns Recht, das zu tun. So ist es eben auch das Recht von David!

Meine Eltern und Großeltern haben "die Schei . ." nicht angerührt, mein Großvater hat sich bis zum Schluss geweigert, in die Partei einzutreten!

Totzdem wurde ihnen durch die Vertreibung alles genommen, was sie sich aufgebaut hatten!

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Geschrieben von Grubendol am 02.07.2011 um 21:46:

Und wurden großzügig durch den Lastenausgleich entschädigt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

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Geschrieben von Günter am 02.07.2011 um 22:14:

Zitat:
Original von Grubendol
Und wurden großzügig durch den Lastenausgleich entschädigt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz


Dazu werde ich mich später noch mal äußern.

(Ich packe vor meinen Klinik-Aufenthalt gerade noch die letzten bestellten Kartons meiner Pferdesalbe - kamen gestern und heute noch rein und müssen vor der OP noch raus. Augenzwinkern )

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Geschrieben von Dreikatendeich am 02.07.2011 um 22:28:

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Dreikatendeich
Wenn wir für jedes große Unrecht einen Gedenktag fordern und bekommen würden , würden wir das ganze Jahr gedenken .

Mal ganz klar ausgedrückt , wir haben damals die Schei . . angerührt , und wir haben das Resultat auch auszubaden , egal wie ungerecht es auch erscheinen mag . punk


Selbstverständlich ist es in einer Demokratie jedermanns Recht, für was auch immer, einen Gedenktag zu fordern!

Ich persönlich würde heute nicht mehr einen Gedenktag für die völkerrechtswidrige Vertreibung fordern. Aber es ist jedermanns Recht, das zu tun. So ist es eben auch das Recht von David!

Meine Eltern und Großeltern haben "die Schei . ." nicht angerührt, mein Großvater hat sich bis zum Schluss geweigert, in die Partei einzutreten!

Totzdem wurde ihnen durch die Vertreibung alles genommen, was sie sich aufgebaut hatten!


Der Verlierer zahlt immer drauf , und wir haben verloren .
Viele Unschuldige haben darunter gelitten , und leiden heute noch .
Rechtfertigt das einen Gedenktag ? Wo Deutschland doch den ganzen Zirkus angefangen hat .
Gedenken sollte man ganz anderen Kriegsgeschädigten .

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Geschrieben von meine meinung am 03.07.2011 um 14:29:

Es ist zwar richtig, dass in einer Demokratie Gedenktage von und für jedes gefordert werden können. Aber wenn ein Politiker es als Politiker tut, dann hat das schon einen anderen Stellenwert. Ich finde es schlimm, wenn Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, aber es ist ein Schicksal, das viele Menschen betroffen hat und noch heute betrifft. Man kann die Menschen aus dem Land vertreiben, aber man kann es nicht aus ihren Herzen reissen.

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Geschrieben von Günter am 03.07.2011 um 18:24:

Tja, es wird bei diesem Thema mit zweierlei Mass gemessen:

Wenn es die vertriebenen Deutschen nach dem 2. Weltkrieg betrifft, sagt man, dass das eben die Folge des Angriffskrieges Hitlers gegen Russland etc. ist, dass es Verlierer gibt, die vertrieben wurden. (Ist ja nicht so schlimm, wir habe neben alle den Krieg verlroen.)

Im parallel laufenden Thread über über den Israel-Gaza-Konflikt und die Seeblockade wird dagegen immer wieder behauptet, dass es völlig unerheblich ist, dass Israel das Opfer eine Angriffskrieges war, sich dagegen erfolgreich verteidigte und dann dabei Land eingenommen hat.

Seltsam, wie widersprüchlich man doch argumentieren kann.

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Geschrieben von meine meinung am 03.07.2011 um 18:42:

Zitat:
Original von Günter
Tja, es wird bei diesem Thema mit zweierlei Mass gemessen:

Wenn es die vertriebenen Deutschen nach dem 2. Weltkrieg betrifft, sagt man, dass das eben die Folge des Angriffskrieges Hitlers gegen Russland etc. ist, dass es Verlierer gibt, die vertrieben wurden. (Ist ja nicht so schlimm, wir habe neben alle den Krieg verlroen.)

Im parallel laufenden Thread über über den Israel-Gaza-Konflikt und die Seeblockade wird dagegen immer wieder behauptet, dass es völlig unerheblich ist, dass Israel das Opfer eine Angriffskrieges war, sich dagegen erfolgreich verteidigte und dann dabei Land eingenommen hat.

Seltsam, wie widersprüchlich man doch argumentieren kann.



Ich sehe das genauso wie Du Günter, aber ich sehe das auch bei Tausenden von Menschen, die überhaupt nichts dafür konnten, dass es einige wenige Grossgrundbesitzer gab, die die Seele von afrikanischen Völkern zum Überlaufen brachte.

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Geschrieben von Grubendol am 03.07.2011 um 19:15:

Zitat:
Original von Günter
Im parallel laufenden Thread über über den Israel-Gaza-Konflikt und die Seeblockade wird dagegen immer wieder behauptet, dass es völlig unerheblich ist, dass Israel das Opfer eine Angriffskrieges war, sich dagegen erfolgreich verteidigte und dann dabei Land eingenommen hat.

Israel war aber 1967 nicht das "Opfer eine Angriffskrieges", sondern hat einen Präventivkrieg geführt. Dazu war es absolut berechtigt.

Nicht aber berechtigt ist, im Kriegsfall erobertes Land einfach zu annektieren, seit es die Vereinten Nationen gibt. Es gibt da eben die UN-Resolution 242 vom 22. November 1967.

Wir haben ganz andere Zeiten und der 2. Weltkrieg und dessen Folgen lassen sich ganz sicher nicht mit dem Junikrieg von 1967 vergleichen. Das hat nichts mit zweierlei Maß zu tun.

Und hier die vertriebenen Deutschen mit den Israelis von 1967 gleich setzen zu wollen, das ist schon hart, wenn man die tatsächliche Geschichte des 2. Weltkrieges bedenkt. So kann man historisch nicht argumentieren. Das ist methodisch unsauber und sachlich absolut falsch.

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Geschrieben von Günter am 03.07.2011 um 23:26:

Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von Günter
Im parallel laufenden Thread über über den Israel-Gaza-Konflikt und die Seeblockade wird dagegen immer wieder behauptet, dass es völlig unerheblich ist, dass Israel das Opfer eine Angriffskrieges war, sich dagegen erfolgreich verteidigte und dann dabei Land eingenommen hat.

Israel war aber 1967 nicht das "Opfer eine Angriffskrieges", sondern hat einen Präventivkrieg geführt. Dazu war es absolut berechtigt.

Nicht aber berechtigt ist, im Kriegsfall erobertes Land einfach zu annektieren, seit es die Vereinten Nationen gibt. Es gibt da eben die UN-Resolution 242 vom 22. November 1967.

Wir haben ganz andere Zeiten und der 2. Weltkrieg und dessen Folgen lassen sich ganz sicher nicht mit dem Junikrieg von 1967 vergleichen. Das hat nichts mit zweierlei Maß zu tun.

Und hier die vertriebenen Deutschen mit den Israelis von 1967 gleich setzen zu wollen, das ist schon hart, wenn man die tatsächliche Geschichte des 2. Weltkrieges bedenkt. So kann man historisch nicht argumentieren. Das ist methodisch unsauber und sachlich absolut falsch.


Sehe ich anders. Aber was soll´s?

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