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Geschrieben von Lui am 30.06.2011 um 01:34:

Fehlstart für den Freiwilligendienst

Zitat:
Das neue Angebot soll den „schmerzhaften Wegfall des Zivildienstes zumindest teilweise kompensieren". Das sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, als sie im Mai die Kampagne für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) vorstellte. Am Freitag können die ersten BFDler ihre Arbeit aufnehmen – theoretisch zumindest. Denn das Interesse an dem Dienst ist äußerst gering. Mangelhafte Informationspolitik und die unklare rechtliche Lage verunsichert Träger und Interessenten. Das ambitionierte Projekt droht zu scheitern.


http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/403478/Fehlstart-fuer-den-Freiwilligendienst.html

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von meine meinung am 30.06.2011 um 10:12:

Wieder einmal sollen Menschen aus der Bevölkerung Aufgaben übernehmen, die eigentlich Angelegenheit des Bundes sind. Abgespeist werden sie mit einem Taschengeld, das man kaum als "Aufwandsentschädigung" bezeichnen kann. Damit macht sich der Bund mal wieder zum Vorreiter von Dumping-Jobs. Aber das sind wir ja bereits hinlänglich von seiten des Staates gewöhnt. Wenn es um Abgaben geht, kann er nicht oft und hoch genug zulangen. Wie hoch ist denn die Rente eines "Freiwilligen", die bezahlt wird? Und die Rentenerhöhungen können doch auch mit "Hut unterm Teppich gehen", fangen sie doch nicht einmal die Inflation auf.

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Unter vielen schlimmen Dingen
ist das Schlimmste eine scharfe Zunge (Schiller)


Geschrieben von Günter am 30.06.2011 um 10:26:

Vor allem sieht man hier einmal wieder, was dabei herauskommt, wenn man sehr wesentliche Gesetze mit schenller Nadel strikt. Herr zu Guttenberg strikte im Schnelldurchgang- und fast alle stimmten kritiklos zu!

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Liebe Grüße winke
Günter



eFiliale - die Postfiliale im Internet



Geschrieben von meine meinung am 30.06.2011 um 11:05:

Zitat:
Original von Günter
Vor allem sieht man hier einmal wieder, was dabei herauskommt, wenn man sehr wesentliche Gesetze mit schenller Nadel strikt. Herr zu Guttenberg strikte im Schnelldurchgang- und fast alle stimmten kritiklos zu!



Dass alle kritiklos zustimmten, hatte m. E. weniger damit zu tun, daß große Teile der Bevölkerung die Bundeswehr lieber als Freiwilligenheer sahen, sondern dass hinsichtlich der explodierenden Kosten, die auch durch den Afghanistan-Einsatz entstanden, der Staat Einsparungen vornehmen wollte. Warum wird nicht ein Teil dieser eingesparten Kosten in bezahlungswürdige Jobs investiert. Wieder einmal soll die Bevölkerung bluten, wenn nicht als Soldat, dann als Kleinstverdiener.

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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.06.2011 um 17:19:

Bundesfreiwilligendienst

http://www.bundes-freiwilligendienst.de/verdienst-gehalt-taschengeld-entgelt.html

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Gegen Rassismus und Menschenverachtung


Geschrieben von meine meinung am 30.06.2011 um 18:43:

Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt in meinen Augen eine Unverschämtheit. Das können andere gern anders sehen und sich dann freiwillig ausnutzen lassen.

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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.06.2011 um 19:09:

Ich bin vollkommen deiner Meinung . happy2

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Geschrieben von meine meinung am 30.06.2011 um 19:25:

Zitat:
Original von Dreikatendeich
Ich bin vollkommen deiner Meinung . happy2


Jeder sozial denkende Mensch sollte unserer Meinung sein. pleased3 winke

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ist das Schlimmste eine scharfe Zunge (Schiller)


Geschrieben von Grubendol am 30.06.2011 um 21:49:

Zitat:
Original von meine meinung
Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt in meinen Augen eine Unverschämtheit.

Warum?

Ich fand meinen Zivildienst recht gut, die dort gemachten Erfahrungen möchte ich nicht missen.

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!


Geschrieben von RaBoe am 30.06.2011 um 21:57:

Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von meine meinung
Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt in meinen Augen eine Unverschämtheit.

Warum?

Ich fand meinen Zivildienst recht gut, die dort gemachten Erfahrungen möchte ich nicht missen.


Und deswegen bin ich für ein soziales Jahr für Mann und Frau und wer das nicht will, kann zu Bundeswehr. Gleich lang gleiche Bezahlung.

Die die nicht tauglich sind, oder nicht wollen müssen ein Jahr zu Schule, (8 std pro Tag) Ausbildung als Erstretter, Ernährungsberatung, Sport und Medizinberatung. Dazu kommt noch ein Führerschein, sprachliche und schriftliche Verbesserung der Leitungen. Dazu einen Kochkurs und Hauswirtschaftskurs.

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.


Geschrieben von Dreikatendeich am 30.06.2011 um 22:05:

Noch mehr Vorschriften ?
Wer nicht spurt kommt dann womöglich in einen neu geschaffenen Arbeitsdienst , oder was ? punk

Irgendwo habe ich so etwas doch schon mal gehört . mauer

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Geschrieben von meine meinung am 30.06.2011 um 22:09:

Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von meine meinung
Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt in meinen Augen eine Unverschämtheit.

Warum?

Ich fand meinen Zivildienst recht gut, die dort gemachten Erfahrungen möchte ich nicht missen.



Ich denke Zivildienst und Bundesfreiwilligendienst kann man nicht unbedingt vergleichen. Der Zivildienst wurde in der Regel abgeleistet, weil der Militärdienst abgelehnt wurde und der war bisher nicht freiwillig. Vielen geht es mit ihren Erfahrungen ähnlich wie Dir.

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Geschrieben von RaBoe am 30.06.2011 um 22:37:

Zitat:
Original von Dreikatendeich
Noch mehr Vorschriften ?
Wer nicht spurt kommt dann womöglich in einen neu geschaffenen Arbeitsdienst , oder was ? punk

Irgendwo habe ich so etwas doch schon mal gehört . mauer


Ach Du meinst den Arbeitsdienst bei Adolf

http://www.dailymotion.com/video/x3d1ke_walter-moers-der-bonker_fun
in englisch auch nicht schlecht.

http://www.dailymotion.com/video/xhih4_walter-moers-adolf-in-my-bunker_music

Nein so meine ich das nicht, meine Intention ist es die besser Versorgung von Verletzten oder Kranken. Ich möchte das die zukünftigen Eltern wissen, was sie eventuell im Elternhaus nicht gelernt haben. Ja ich kenn selbst Kinder von studierten die nicht wissen wie man einen Kühlschrank bestückt und was ungesund ist.

Ich selber habe viel vergessen, aber meine Fachschulzeit in der Hautpschule und Realschule war schon vernünftig. Augenzwinkern

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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.06.2011 um 22:40:

Alles gut und schön , aber bitte nicht auf Kosten der realen Arbeitnehmer , denn darauf wird es hiauslaufen . punk

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Geschrieben von RaBoe am 30.06.2011 um 22:57:

Zitat:
Original von Dreikatendeich
Alles gut und schön , aber bitte nicht auf Kosten der realen Arbeitnehmer , denn darauf wird es hiauslaufen . punk


Nein weil Du brauchst Lehrer, also erfahren Hauswirtschaftlerinnen, Handwerker oder Ausbilder für die erste Hilfe und vieles mehr.

Ich denke wenn man die Kosten aufrechnet, könnte es genau so klappten wie die neue Steueridee.

Außerdem uns fehlen Pflegekräfte ohne Ende, meine OP muss in den Herbst verschoben werden, weil zu wenig Personal da ist.

Und sie habe Zeit andere Dinge zu lernen, fürs Leben lernen und nicht für die Lehrer, ich bin fast ein Jahr länger an der Uni geblieben um noch etwas für mich zu lernen, Landwirtschaft in Hohenheim, Solartechnik, Duft und Schaumbadtechnik usw. Augenzwinkern

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Geschrieben von Lui am 01.07.2011 um 07:10:

Zitat:
Das Taschengeld soll maximal 330 Euro betragen. Hinzu kommen Unterkunft, Verpflegung und Dienstkleidung. Die jeweilige Höhe des Geldes kann jedoch von Träger zu Träger variieren und hängt auch vom Umfang der Tätigkeit des Freiwilligen ab. Das Geld, was der Freiwillige erhält, ist kein Gehalt im arbeitsrechtlichen Sinn.


Das is doch mehr als etliche junge arbeitslose(arbeitscheue) Leute heutzutage zur Vertfügung haben.

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Geschrieben von meine meinung am 01.07.2011 um 09:14:

Wenn Du "Arbeitsscheue" ansprechen willst, wirst Du es mit einem solchen Projekt auch nicht tun. Und um auf ein einigermaßen vernünftiges durchschnittliches Gehalt zu kommen, müsste man Unterkunft, Verpflegung und Dienstkleidung schon sehr hoch berechnen. Außerdem eignet sich das Ganze wohl nur für
Alleinstehende ohne Kinder, oder wird dann eine Dienstwohnung gestellt? Wohl kaum.

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Geschrieben von Grubendol am 01.07.2011 um 16:56:

Zitat:
Original von meine meinung
Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von meine meinung
Der Bundesfreiwilligendienst ist und bleibt in meinen Augen eine Unverschämtheit.

Warum?

Ich fand meinen Zivildienst recht gut, die dort gemachten Erfahrungen möchte ich nicht missen.

Ich denke Zivildienst und Bundesfreiwilligendienst kann man nicht unbedingt vergleichen. Der Zivildienst wurde in der Regel abgeleistet, weil der Militärdienst abgelehnt wurde und der war bisher nicht freiwillig. Vielen geht es mit ihren Erfahrungen ähnlich wie Dir.

Warum kann man sie nicht vergleichen?

In den letzten zehn Jahren war der Militärdienst mehr oder weniger freiwillig. Wer da noch zum Bund gegangen ist, wollte auch hin.

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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Geschrieben von RaBoe am 01.07.2011 um 17:28:

Schon aber es war ja zwang dabei, oder sie mussten ja was machen?

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Geschrieben von meine meinung am 01.07.2011 um 17:50:

Zitat:
Original von Grubendol

Warum kann man sie nicht vergleichen?

In den letzten zehn Jahren war der Militärdienst mehr oder weniger freiwillig. Wer da noch zum Bund gegangen ist, wollte auch hin.



Bundesfreiwilligendienst und Zivildienst kann man m. E. deshalb nicht miteinander vergleichen, weil es sich beim Zivildienst um freiwilligen Zwang handelte. Denn zum Militärdienst, ob man ihn leistete oder den Ersatzdienst vorzog, wurde jeder eingezogen.Befreit (dann aber auch vom Zivildienst) wurden nur jene, die dienstuntauglich waren. Das hatte was mit Regressansprüchen bei Militärdienstleistenden zu tun, diejenigen, die von vornherein sagten, das sie Zivildienst leisten wollten, konnten den "Kopf unterm Arm tragen". Da gab es nämlich die Klausel des Regresses nicht. Und wegen der unterschiedlichen Freiwilligkeit kann man eben nicht vergleichen, sonst hätten sie jetzt ja kein personelles Problem.

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