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--- 22.000 Millionen EURO für Griechenland (http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/threadid.php?threadid=4547)


Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 09:16:

22.000 Millionen EURO für Griechenland

22 Milliarden EURO für Griechenland, wenn Griechenland das Geld nicht zurückzahlen kann, ist das Geld weg!

22.000 Millionen EURO - das kann unsereiner kaum denken!!!

Gute eine Million im Lotto - das sind zwei Luxusvillen!

2 Millionen im Lotto - wer die clever anlegt braucht sein Leben lang nicht mehr zu arbeiten!

10 Millionen kann man vielleicht noch denken. Bei 100 Millionen hört unsere Phantasie aber wohl auf.

1.000 Millionen € - nicht mehr vorstellbar.

Hier aber geht es heute um sage und schreibe 22.000 Millionen EURO!!! Die möglicherweise weg sind und vom Steuerzahler getragen werden müssen!

Hätte Frau Merkel früher gehandelt und den Spekulanten durch zu langes Zuwarten Gelegenheit zu geben, die Zinsen hochzutreiben, wäre es wesentlich billiger geworden.

Mit dieser Auffassung stehe ich nicht alleine, Siegmar Gabriel (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne) sind exakt der gleichen Auffassung!

Im Bundestag läuft gerade die letzte Beratung vor der Absimmung. Auch Norbert Barthle (CDU) spricht in seiner Rede davon, dass es ein "Restrisiko" für die Rückzahlung dieser 22 Milliarden ( = 22.000 Millionen) € gibt!!!

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 09:28:

Joachim Poß (SPD) sagt sehr viel Richtiges! Die Hilfe muss damit einhergehen, das man die Casinos dichtmacht und die Schuldigen an der Krise (die Banken) an der Lösung beteiligt!

Das alles hätte schon vor der Griechenlandkrise passieren müssen! Leider hat die SPD das alles aber erst nach den Bundestagwahlen in der Opposition entdeckt. Es war die SPD, die die Hedgefonds zugelassen hat. Und in der großen Koalition war sie nicht in der Lage war, die Hedgefonds wieder zu verbieten.

Ich habe mich dazu schon explizit vor einem Dreivierteljahr geäußert und wurde hier dafür überwiegend scharf kritisiert. Vielleicht sollte der eine oder der andere da noch mal nachlesen und der Fairness halber heute schreiben: Ja, Günter, da hattest Du Recht! Das Casino hätte geschlossen bleiben müssen. Man hätte die Leerverkäufe und Leerspekulationen und Leerwetten längst europaweit verbieten müssen, wie es damals schon gefordert habe. Leider hat Frau Merkel das Gegenteil getan!!!

http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/thread.php?threadid=2421&sid=

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Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 10:27:

Warum will Frau Merkel nicht diejenigen an der Lösung der Krise beteiligen, die diese Krise verursacht haben: Das Stichwort lautet: Finanztransaktionssteuer

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Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 10:33:

Sigmar Gabriel (SPD) sagte eben sehr viel wahres im Parlament:

Es geht um die Wiedererlangung der demokatischen Kontrolle unserer Märkte! Und darum, dass die Märkte wieder dem Allgemeinwohl dienen!

(Dem Sinne nach zitiert.)

Wie Recht Gabriel damit hat!!! Leider hat die SPD das aber nicht gefordert, als sie noch an der Macht war.

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Geschrieben von Quark am 07.05.2010 um 15:12:

Hast Du da nicht auch die 400.000.000,00 € vergessen? Augenzwinkern

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 16:43:

Zitat:
Original von Quark
Hast Du da nicht auch die 400.000.000,00 € vergessen? Augenzwinkern


Och, fällt doch bei diesen Zahlen gar nicht mehr auf. Augenzwinkern

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Geschrieben von Günter am 07.05.2010 um 16:44:

Zitat:
Klage gegen deutsche Griechenland-Hilfe
"Wir werden regelrecht hinters Licht geführt"


Der Wirtschaftswissenschaftler Wilhelm Nölling hat gegen die Griechenland-Hilfe vor dem Verfassungsgericht Klage eingereicht, da sie gegen den Maastrichter Vertrag verstoße. Finanzminister Schäubles Darstellung, die Hilfe sei freiwillig und daher erlaubt, werde Deutschland in einen Abgrund stürzen. Im Interview mit tagesschau.de erklärt Nölling die Gründe für die Klage, die von den drei Ökonomen Nölling, Hankel und Starbatty, dem Staatsrechtler Schachtschneider und dem Manager Spethmann eingereicht wird.

tagesschau.de: Wenn Sie Ihre Klageschrift für Nicht-Juristen formulieren müssten - was würde drin stehen?

Prof. Wilhelm Nölling: Wir wollen vom Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung darüber, ob der Bruch des Maastrichter Vertrages folgenlos bleibt, also der Bruch aller Zusagen an das deutsche Volk über die Konsequenzen der Währungsunion. Erstens darf man anderen Ländern nicht helfen, die in der Klemme stecken. Zweitens ist die Europäische Zentralbank dabei, ihren Auftrag nicht mehr ernst zu nehmen, die Stabilität der Währungszone aufrecht zu erhalten. Wir möchten, dass sich das Bundesverfassungsgericht als Hüter der Währung dieses Landes damit befasst und eine Meinung dazu abgibt. Und nicht einfach sagt, es habe keine Verantwortung.

Weiter / Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenlandhilfe118.html

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Günter



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