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Geschrieben von Günter am 09.01.2010 um 13:45:

Leiharbeit - Leihweiser Missbrauch

Ihr Lieben,

einen interessanten Artikel zum Thema "Leiharbeit" schrieb Thilo Schmidt in der Zeitschrift "VER.DI Publik", Ausgabe 08 - 09 / August - September 2009.

Zitat:
Leihweiser Missbrauch

Die Leiharbeit in Deutschland treibt bizarre Blüten – selbst Auszubildende werden jetzt schon als Leiharbeitnehmer/innen beschäftigt. Gewerkschafter und Betriebsräte fordern die Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Ein Report aus der Praxis

von Thilo Schmidt

Gerald Meyer* weiß, dass es ihn jederzeit treffen kann. Er ist Drucker bei der Braunschweiger Zeitung. Augenscheinlich. Denn auf dem Papier ist er Angestellter der „Druck- und Verlags- ServiceGmbH“, kurz DVS. Die eigens für die Arbeitnehmerüberlassung im Verlagswesen gegründete Firma schafft regionale Tochtergesellschaften dort, wo Zeitungen oder Verlage Arbeitskräfte auslagern wollen. Gerald Meyer ist also Leiharbeitnehmer und einer von sechs Druckern, die bei der DVS in Braunschweig angestellt sind. Deren einziger Kunde: die Braunschweiger Zeitung .

In der Praxis sieht das dann so aus: Der Lohnunterschied zu den regulär angestellten Kolleg/innen macht je nach Zuschlägen monatlich 1000 bis 1500 Euro brutto. Dazu weniger Urlaub und weniger Zuschläge. Und die Freischicht ab dem 40. Lebensjahr entfällt. Selbst im Arbeitsalltag macht sich die Zweiklassengesellschaft bemerkbar: „Wenn es bei Auftragsspitzen darum geht, wer früher gehen darf und wer noch zwei Stunden länger bleibt“, sagt Gerald Meyer, „dann ziehen wir Leiharbeiter den Kürzeren.“

Mit Leiharbeit verband man lange Zeit die Metallindustrie, vor allem die Automobilindustrie mit ihren schwankenden Auftragslagen. Mit Leiharbeit sollten ursprünglich Auftragsspitzen aufgefangen und Mutterschaftsurlaube kompensiert werden. Das ist lange her, heute werden per Leiharbeit diverse Berufsstände verramscht – möglich gemacht, zum Ärger vieler Gewerkschafter, ausgerechnet durch die rot-grüne Bundesregierung, die 2004 die maximale Beschäftigungsdauer von zwei Jahren in der Leiharbeit abschaffte. Ein Unternehmen, empört sich Volker Stehr, Betriebsrat bei der Braunschweiger Zeitung, „nutzt doch nur die Möglichkeiten, die man ihm bietet. Was mir stinkt, ist, dass die Regierung Schröder den Unternehmen diese Tür geöffnet hat.“ Stehr fordert, die Lockerungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) rückgängig zu machen. Mit dieser Forderung ist er unter Gewerkschaftern nicht allein.

* NAME GEÄNDERT

09.01.2010 http://www.thiloschmidt.de/vp_080909.pdf

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Liebe Grüße winke
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Geschrieben von Günter am 11.01.2010 um 15:24:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8010268,00.html

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Geschrieben von Lui am 11.01.2010 um 17:28:

Und wer sind die Verantwortlichen?
Schröder und Co?

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Quark am 11.01.2010 um 17:55:

Zitat:
Original von max1995
Und wer sind die Verantwortlichen?
Schröder und Co?

Natürlich ist Schröder für alles verantwortlich. Er ist zwar jetzt schon die zweite Regierungsperiode nicht mehr an der Macht - aber es ist ja viel zu umständlich, sich neue Feindbilder zu suchen.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Lui am 11.01.2010 um 18:05:

Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von max1995
Und wer sind die Verantwortlichen?
Schröder und Co?

Natürlich ist Schröder für alles verantwortlich. Er ist zwar jetzt schon die zweite Regierungsperiode nicht mehr an der Macht - aber es ist ja viel zu umständlich, sich neue Feindbilder zu suchen.


Recht hast du. großes Grinsen

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Günter am 11.01.2010 um 18:12:

Lest Euch doch einfach einmal den Bericht von Thilo Schmidt durch. smile

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Geschrieben von toffil am 11.01.2010 um 18:57:

Zitat:
Original von Quark
Natürlich ist Schröder für alles verantwortlich. Er ist zwar jetzt schon die zweite Regierungsperiode nicht mehr an der Macht - aber es ist ja viel zu umständlich, sich neue Feindbilder zu suchen.

Richtig. Langsam reicht es. Das ist langsam die reinste Erbsünde, die Schröder unterstellt wird. Die Oderflut hat er vermutlich auch selbst herbeigeführt.

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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!


Geschrieben von Günter am 11.01.2010 um 19:16:

Zitat:
Original von toffil
Zitat:
Original von Quark
Natürlich ist Schröder für alles verantwortlich. Er ist zwar jetzt schon die zweite Regierungsperiode nicht mehr an der Macht - aber es ist ja viel zu umständlich, sich neue Feindbilder zu suchen.

Richtig. Langsam reicht es. Das ist langsam die reinste Erbsünde, die Schröder unterstellt wird. Die Oderflut hat er vermutlich auch selbst herbeigeführt.


Stimmt, Ihr habt Recht: Zwar regierte 2004, als die die maximale Beschäftigungsdauer von zwei Jahren in der Leiharbeit abschafft wurde rot-grün, aber Schuld daran waren nicht die SPD und die Grünen, sondern die CDU, die FDP und die PDS!

Ich habe verstanden! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von toffil am 11.01.2010 um 19:21:

Zitat:
Original von Günter
Stimmt, Ihr habt Recht: Zwar regierte 2004, als die die maximale Beschäftigungsdauer von zwei Jahren in der Leiharbeit abschafft wurde rot-grün, aber Schuld daran waren nicht die SPD und die Grünen, sondern die CDU, die FDP und die PDS!

Ich habe verstanden! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Geh einfach davon aus, dass rot und gelb schon immer die Genossen der Bosse waren und Schröder derjenige war, der diesen Ball als erster aus der SPD so konsequent wie keiner vor ihm ebenfalls aufgenommen hat. Sie sind sich mittlerweile alle einig, nur die Linke schert aus, weil sie sich die daraus resultierende Unzufriedenheit des kleinen Mannes zunutze gemacht hat.

Jörges schreibt von der "Geburtsstunde der Linken", als Hartz IV eingeführt wurde.

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Geschrieben von Quark am 11.01.2010 um 19:43:

Zitat:
Original von Günter

Stimmt, Ihr habt Recht: Zwar regierte 2004, als die die maximale Beschäftigungsdauer von zwei Jahren in der Leiharbeit abschafft wurde rot-grün, aber Schuld daran waren nicht die SPD und die Grünen, sondern die CDU, die FDP und die PDS!

Ich habe verstanden! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Du prangerst aktuelle Zustände an und suchst die Beseitigung dieser Ursachen bei den vorangegangenen Regierungen. Unsere Politik ist scheinbar damit einverstanden, sonst hätte sie diese Missstände geändert. Und die Wähler haben dieser Regierung ihre Stimme gegeben.

Zitat:
Original von toffil
Jörges schreibt von der "Geburtsstunde der Linken", als Hartz IV eingeführt wurde.

Völliger Quatsch, DIE LINKE wurde niemals als Protestbewegung zu Hartz-IV gegründet.

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Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Günter am 11.01.2010 um 21:42:

Zitat:
Original von Quark
Du prangerst aktuelle Zustände an und suchst die Beseitigung dieser Ursachen bei den vorangegangenen Regierungen. Unsere Politik ist scheinbar damit einverstanden, sonst hätte sie diese Missstände geändert. Und die Wähler haben dieser Regierung ihre Stimme gegeben.


Naja, dass man diese menschenunwürdige Ausbeutungspraxis in der CDU und in der FDP gut findet, überrascht micht weniger! Dass diese Regelung aber von einen sozialdemokratischen Bundeskanzler eingeführt wurde, der dazu noch vor einigen Jahrhunderten Juso-Chef war, dann finde ich das besonders schlimm!

Und auch, wenn die Firma Schlecker jetzt angeblich einlenkt, die Aufregung unserer Politiker hierzu aus Reihen von SPD, Grünen, CDU/CSU und FDP war absolute Heuchelei. Wenn diese Praxis die Damen und Herren in Berlin wirklich stört, dann müssen sie eben diese von der Regierung Schröder eingeführten Gesetze wieder entsprechend ändern!

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Geschrieben von Grubendol am 12.01.2010 um 11:46:

Zitat:
Original von toffil
Die Oderflut hat er vermutlich auch selbst herbeigeführt.

Wer denn sonst?

Wahrscheinlich hat er auch Bush zum Irakkrieg überredet, damit er sich medienwirksam davon distanzieren konnte.

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

- Der Dieb von Bagdad
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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!


Geschrieben von RaBoe am 12.01.2010 um 13:13:

Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von toffil
Die Oderflut hat er vermutlich auch selbst herbeigeführt.

Wer denn sonst?

Wahrscheinlich hat er auch Bush zum Irakkrieg überredet, damit er sich medienwirksam davon distanzieren konnte.



Mensch, da bringst Du mich auf eine Idee, ob er auch die Russen überredet hat in Afghanistan zu gehen, damit er später auch mal da rein kann, ach nee, das geht nicht. großes Grinsen großes Grinsen

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.


Geschrieben von RaBoe am 12.01.2010 um 13:20:

Zitat:
Original von toffil
Zitat:
Original von Günter
Stimmt, Ihr habt Recht: Zwar regierte 2004, als die die maximale Beschäftigungsdauer von zwei Jahren in der Leiharbeit abschafft wurde rot-grün, aber Schuld daran waren nicht die SPD und die Grünen, sondern die CDU, die FDP und die PDS!

Ich habe verstanden! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Geh einfach davon aus, dass rot und gelb schon immer die Genossen der Bosse waren und Schröder derjenige war, der diesen Ball als erster aus der SPD so konsequent wie keiner vor ihm ebenfalls aufgenommen hat. Sie sind sich mittlerweile alle einig, nur die Linke schert aus, weil sie sich die daraus resultierende Unzufriedenheit des kleinen Mannes zunutze gemacht hat.

Jörges schreibt von der "Geburtsstunde der Linken", als Hartz IV eingeführt wurde.


Es ist schon toll, was rot grün in nur 6 Jahren alles gemacht haben, Kohl und Merkel brauche dafür 16 bis na sage mal 12 Jahre.
großes Grinsen großes Grinsen

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Geschrieben von Grubendol am 12.01.2010 um 13:23:

Sicher geht das. Er war doch zu der Zeit JUSO-Vorsitzender, da hatte er ganz gewiss einen entscheidenden Einfluss auf die Machthaber im Kreml.

"Ey, sach' ma, Leonid, wie wäre es eigentlich mit einem Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan?"
"Geht klar, Gerd, machen wir."

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Geschrieben von RaBoe am 12.01.2010 um 15:10:

Zitat:
Original von Grubendol
Sicher geht das. Er war doch zu der Zeit JUSO-Vorsitzender, da hatte er ganz gewiss einen entscheidenden Einfluss auf die Machthaber im Kreml.

"Ey, sach' ma, Leonid, wie wäre es eigentlich mit einem Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan?"
"Geht klar, Gerd, machen wir."



Klar, der Stoff war ja auch in aller Munde. "Schwarzer Afghane" oder wie hieß er noch?! großes Grinsen

Oder doch grüner großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

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Geschrieben von Günter am 12.01.2010 um 15:38:

Zitat:
Original von toffil
Geh einfach davon aus, dass rot und gelb schon immer die Genossen der Bosse waren und Schröder derjenige war, der diesen Ball als erster aus der SPD so konsequent wie keiner vor ihm ebenfalls aufgenommen hat. Sie sind sich mittlerweile alle einig, nur die Linke schert aus, weil sie sich die daraus resultierende Unzufriedenheit des kleinen Mannes zunutze gemacht hat.


Richtig, für die Union und die FDP waren die Kapitalgesellschaften schon immer das größte Klientäl. Dass aber auch das Herz eines SPD-Kanzlers vorrangig für die Kapitalgesellschaften schlägt, das gibt es erst seit Gerhard Schröder!

Und weil sich diese SPD seit Schröder so verbogen hat, wurde sie auch von den Wählern abgestraft. Zumindest von denen, die Inhalte wählen. Augenzwinkern (Es soll ja auch Leute geben, die sagen: "Ich habe immer SPD gewählt und ich werde auch immer SPD wählen, ganz egal, was für eine Politik die machen!" )

Zitat:
Jörges schreibt von der "Geburtsstunde der Linken", als Hartz IV eingeführt wurde.


Ich mag den Jörges eigentlich nicht so sehr, aber wo er Recht hat, hat er Recht!

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Günter am 12.01.2010 um 19:28:

Ihr Lieben,

lest und staunt: Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) will das die gesetzliche Regelung für Leiharbeit jetzt nachbessern und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gesteht Fehler der rot-grünen Koalition ein:


Zitat:
Eine Vertreterin der Arbeitnehmer der Drogeriekette Schlecker in Dresden hat die Angriffe der Politik auf das Unternehmen begrüßt. „Es ist gut, dass Bundesarbeitsministerin von der Leyen jetzt einen Beschluss gegen Lohndumping durchsetzen will“, sagte Jeanette Palme, Vorsitzende des Betriebsrats in Dresden, dem Sender MDR Info.
...

Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in der ARD-Sendung „Anne Will“ angekündigt, die Arbeitsverhältnisse bei Schlecker zu überprüfen.
...

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles forderte angesichts der Dumping-Vorwürfe gegen Schlecker Mindestlöhne für den Verkauf. Es sei besonders im Einzelhandel mittlerweile „schlechte und üble Praxis“, sich über Leiharbeitsfirmen Mitarbeiter vermitteln zu lassen und dadurch die Löhne zu drücken, sagte sie.

Nahles räumte ein, dass ihre eigene Partei in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften mit der Agenda 2010 den Bereich der Zeitarbeit neu geordnet habe.

12.01.2010 http://www.welt.de/wirtschaft/article5822910/Mitarbeiter-leben-in-Angst-vor-Schlecker-Chefs.html

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von RaBoe am 12.01.2010 um 19:55:

Zitat:
Original von Günter
Ihr Lieben,

lest und staunt: Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) will das die gesetzliche Regelung für Leiharbeit jetzt nachbessern und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gesteht Fehler der rot-grünen Koalition ein:


Zitat:
Eine Vertreterin der Arbeitnehmer der Drogeriekette Schlecker in Dresden hat die Angriffe der Politik auf das Unternehmen begrüßt. „Es ist gut, dass Bundesarbeitsministerin von der Leyen jetzt einen Beschluss gegen Lohndumping durchsetzen will“, sagte Jeanette Palme, Vorsitzende des Betriebsrats in Dresden, dem Sender MDR Info.
...

Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen in der ARD-Sendung „Anne Will“ angekündigt, die Arbeitsverhältnisse bei Schlecker zu überprüfen.
...

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles forderte angesichts der Dumping-Vorwürfe gegen Schlecker Mindestlöhne für den Verkauf. Es sei besonders im Einzelhandel mittlerweile „schlechte und üble Praxis“, sich über Leiharbeitsfirmen Mitarbeiter vermitteln zu lassen und dadurch die Löhne zu drücken, sagte sie.

Nahles räumte ein, dass ihre eigene Partei in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften mit der Agenda 2010 den Bereich der Zeitarbeit neu geordnet habe.

12.01.2010 http://www.welt.de/wirtschaft/article5822910/Mitarbeiter-leben-in-Angst-vor-Schlecker-Chefs.html


Gehe (nicht) von Guten im Menschen aus (als Chef)
Freude Denkt immer an die Klammern

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Geschrieben von Günter am 12.01.2010 um 20:10:

Zitat:
Original von RaBoe
Gehe (nicht) von Guten im Menschen aus (als Chef)
Freude Denkt immer an die Klammern


Sicherlich, deswegen gibt es ja auch Gesetze. Und der Albrecht-Tochter glaube ich das alles auch nicht so ganz. Dann hätten sie die Fehler Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ja auch schon in letzten vier Jahren rückgängig machen können. Die NRW-Wahlen stehen vor der Tür, da frist auch manch weiblicher Wolf Kreide! großes Grinsen

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von RaBoe am 12.01.2010 um 20:25:

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von RaBoe
Gehe (nicht) von Guten im Menschen aus (als Chef)
Freude Denkt immer an die Klammern


Sicherlich, deswegen gibt es ja auch Gesetze. Und der Albrecht-Tochter glaube ich das alles auch nicht so ganz. Dann hätten sie die Fehler Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ja auch schon in letzten vier Jahren rückgängig machen können. Die NRW-Wahlen stehen vor der Tür, da frist auch manch weiblicher Wolf Kreide! großes Grinsen

großes Grinsen
Ja ich bin normalerweise sehr für den Kapitalismus, weil nur der uns voran bringt, aber seit dem es keinen Sozialismus mehr gibt, gibt es auch keine Grenzen der Ausbeutung mehr, egal ob nun in Deutschland, Indien oder China.

Und nur deshalb wünsch ich mir die Mauer zurück.

großes Grinsen großes Grinsen

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Geschrieben von Günter am 12.01.2010 um 20:55:

Zitat:
Original von RaBoe
Ja ich bin normalerweise sehr für den Kapitalismus, weil nur der uns voran bringt, aber seit dem es keinen Sozialismus mehr gibt, gibt es auch keine Grenzen der Ausbeutung mehr, egal ob nun in Deutschland, Indien oder China.


Naja, wir hatten in Deutschland mal die "Soziale Marktwirtschaft", sehr sinnvoll erdacht von Prof. Ludwig Erhard (CDU). Das war eine gesunde Mischung! Leider wurde die "Soziale Marktwirtschaft" aber unter Kanzler Kohl und besonders unter Kanzler Schröder faktisch abgeschafft.

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Geschrieben von RaBoe am 13.01.2010 um 09:11:

Zitat:
Original von Günter

Naja, wir hatten in Deutschland mal die "Soziale Marktwirtschaft", sehr sinnvoll erdacht von Prof. Ludwig Erhard (CDU). Das war eine gesunde Mischung! Leider wurde die "Soziale Marktwirtschaft" aber unter Kanzler Kohl und besonders unter Kanzler Schröder faktisch abgeschafft.


Ja unsere soziale Marktwirtschaft war in meinen Augen das Beste, nun nicht ganz, ich glaube die Schweden sind auch nicht schlecht.

Aber im Gegensatz zu Dir sehe ich da mehr den Herrn Kohl mit seinen 16 Jahren an der Macht als Hauptabbauer, Schröder hat in den 6 Jahren nicht so viel leisten können.

Ist aber auch egal, wichtig ist jetzt, das Merkel, was sie aber nicht tun kann / wird, Fehler korrigiert und den Leute (mehr) Konsum ermöglicht, denn ein HARZ IV Empfänger ist kein Konsument, sondern wird nur am Leben erhalten.

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Geschrieben von Günter am 22.01.2010 um 14:54:

Hatte gerade ein Telefonat: Ein großes Norddeutsches Unternehmen (Namen darf ich nicht nennen) hat gerade eine Reihe vom Stamm-Arbeitnehmern aus der Produktion entlassen und gleichzeitig bekanntgegeben, dass mehr Überstunden gefahren werden und dass man zusätzlich Leiharbeiter anstellen wird.

Der Betriebsrat äußerte, dass er sich das nicht gefallen lassen werde, der Betriebsleiter antwortete, dem Sinne nach: "Da könnt ihr gar nichts dran machen! Wir können alle Entscheidungen sachlich begründen und scheuen auch rechtliche Schritte nicht!"

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Geschrieben von Grubendol am 22.01.2010 um 15:46:

Man kann keine Entlassungen, gleichzeitige Überstunden und den verstärkten Einsatz von Leiharbeitern "sachlich" begründen, das haut dir jeder Arbeitsrichter sofort um die Ohren.

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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