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Geschrieben von Günter am 07.07.2007 um 12:22:

Politisches Quiz zum Wochenende

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hier zum Wochenende ein kleines Quiz!

Im folgenden gebe ich auszugsweise das Grundsatzprogramm einer im Bundestag vertretenen Partei wieder.

Frage: Von welcher Partei stammt dieses Programm und wann war das? (Von wann bis wann?)

An einigen Stellen habe ich einige wenige Wörter durch Punkte ersetzt, damit nicht verraten wird, um welche Partei es sich handelt.

So, nun bin ich mal gespannt auf Ihre / Eure Antworten! smile

Zitat:

Grundwerte des
Demokratischen Sozialismus


Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind
die Grundwerte des Demokratischen
Sozialismus. Sie sind unser Kriterium für die
Beurteilung der politischen Wirklichkeit,
Maßstab für eine neue und bessere Ordnung
der Gesellschaft und zugleich Orientierung
für das Handeln der einzelnen .

Die erstrebt eine Gesellschaft,
in der jeder Mensch seine Persönlichkeit
in Freiheit entfalten und verantwortlich
am politischen, wirtschaftlichen
und kulturellen Leben mitwirken kann.

Der Mensch ist als Einzelwesen zur Freiheit
berufen und befähigt. Die Chance zur
Entfaltung seiner Freiheit ist aber stets eine
Leistung der Gesellschaft. Freiheit ist für
uns die Freiheit eines jeden, auch und
gerade des Andersdenkenden. Freiheit für
wenige wäre Privileg.

Die Freiheit des anderen ist Grenze und
Bedingung der Freiheit des einzelnen.
Freiheit verlangt Freisein von entwürdigenden
Abhängigkeiten, von Not und Furcht,
aber auch die Chance, individuelle Fähigkeiten
zu entfalten und in Gesellschaft und
Politik verantwortlich mitzuwirken.

Nur wer sich sozial ausreichend gesichert
weiß, kann seine Chance zur Freiheit
nutzen. Auch um der Freiheit willen wollen
wir gleiche Lebenschancen und umfassende
soziale Sicherung.

Gerechtigkeit gründet in der gleichen Würde
aller Menschen. Sie verlangt gleiche
Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche
Chancen der politischen und sozialen
Teilhabe und der sozialen Sicherung. Sie
verlangt die gesellschaftliche Gleichheit von
Mann und Frau.

Gerechtigkeit erfordert mehr Gleichheit in
der Verteilung von Einkommen, Eigentum
und Macht, aber auch im Zugang zu
Bildung, Ausbildung und Kultur.

Gleiche Lebenschancen bedeuten nicht
Gleichförmigkeit, sondern Entfaltungsraum
für individuelle Neigungen und Fähigkeiten
aller.

Gerechtigkeit, das Recht auf gleiche Lebenschancen,
muß mit den Mitteln staatlicher Macht angestrebt werden.

Solidarität als die Bereitschaft, über Rechtsverpflichtungen
hinaus füreinander einzustehen, läßt sich nicht erzwingen.

Solidarität hat die Arbeiterbewegung im
Kampf für Freiheit und Gleichheit geprägt
und ermutigt. Ohne Solidarität gibt es keine
menschliche Gesellschaft.

Solidarität ist zugleich Waffe der Schwachen
im Kampf um ihr Recht und Konsequenz
aus der Einsicht, daß der Mensch der Mitmenschen
bedarf. Wir können als Freie und
Gleiche nur dann menschlich miteinander
leben, wenn wir füreinander einstehen und
die Freiheit des anderen wollen. Wer in Not
gerät, muß sich auf die Solidarität der Gesellschaft
verlassen können.

Solidarität gebietet auch, daß die Menschen
in der Dritten Welt die Chance für ein menschenwürdiges
Leben erhalten. Kommende
Generationen, über deren Lebenschancen
wir heute entscheiden, haben Anspruch auf
unsere Solidarität.

Solidarität ist auch nötig, um individuelle
Entfaltungschancen zu erweitern. Nur gemeinsames
Handeln, nicht egoistischer Individualismus
schafft und sichert die Voraussetzungen
individueller Selbstbestimmung.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bedingen
einander und stützen sich gegenseitig.
Gleich im Rang, einander erläuternd,
ergänzend und begrenzend erfüllen sie ihren
Sinn.

Diese Grundwerte zu verwirklichen und die
Demokratie zu vollenden, ist die dauernde
Aufgabe des Demokratischen Sozialismus.


(Hinweis: Die Quelle wird nach Auflösung des Rätsels nachgeliefert!)

__________________
Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Niclas am 07.07.2007 um 14:01:

ich würde jetzt einfach mal spd sagen. richtig ??


Geschrieben von Günter am 07.07.2007 um 14:18:

Und, was meinen die anderen?

__________________
Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Ulli am 08.07.2007 um 06:14:

Konrad Adenauer !


Geschrieben von Willy am 08.07.2007 um 12:17:

Kann eigentlich nur die Links-SED sein!

Oder die früheren Grünen, als die Kommunistin Dittfurt dort noch was zu sagen und zu spinnen hatte.


Geschrieben von Capt. Kirk am 08.07.2007 um 21:59:

KPD oder ähnlich

__________________
"Kurs Erde, Warp 9 - Kirk Ende!"


Geschrieben von Heribert am 09.07.2007 um 10:48:

"ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer"

Zunge raus Zunge raus Zunge raus


Geschrieben von Niclas am 09.07.2007 um 11:05:

wann willst du den das rätsel auflösen günter ?


Geschrieben von Hannes am 09.07.2007 um 12:09:

Zitat:
Original von Henning
"ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer"

Zunge raus Zunge raus Zunge raus


Wat is datt dennn???


Geschrieben von Willy am 09.07.2007 um 14:06:

Oh, das kann ich dir sagen:

ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer ist die Partei von Jutta Ditfurth, der spinnerten Tochter von Hoimar von Ditfurth.

War mal bei den Grünen Zunge raus

Naja, ich sage lieber nicht, was ich von dieser Lady halte ...

Willy


Geschrieben von Ulli am 12.07.2007 um 07:11:

Das ist gut.

SPD und GRÜNE leiden kollektiv unter Realitätsverlust.


Geschrieben von Günter am 12.07.2007 um 10:13:

Niclas hatte Recht! smile

Es handelt sich um einen Auszug aus dem Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989 (Berlin), geändert 17.04.1998 (Leipzig).

Berliner Programm

Damit ist es das aktuelle und derzeitig noch geltende Grundsatzprogramm der SPD!

Mit diesem Programm hat Schröder 1998, 2002 und 2005 Wahlkampf geführt.

Frage an Euch: Hat das, was er dann mit seiner Regierung politisch umsetzte, inhaltlich überhaupt noch irgendetwas mit diesem aktuellen heute immer noch geltenden Grundsatzprogramm zu tun? verwirrt

Übrigens: Am Nachfolgeprogramm wird aber schon seit geraumer Zeit gearbeitet:
"Bremer Entwurf" für ein neues Grundsatzprogramm der SPD. Dieses neue Programm wird dann der seit einigen Jahren umgesetzten SPD-Politik angepasst Zunge raus

Bremer Entwurf

Das Wort "Sozialismus" kommt dort übrigens nicht mehr vor. Augenzwinkern

Liebe Grüße
Günter

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Liebe Grüße winke
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Geschrieben von Willy am 19.08.2007 um 16:52:

Gut, dass man sich in der partei von diesen alten Zöpfen endlich befreit smile

Der Kurt hat völlig recht, die Zeit der politischen Träumereien ist vorbei Augenzwinkern

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