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Berufungsverfahren: Springer muss Eva Herman entschädigen
Zitat:
Vor Gericht: Herman schlägt Springer
Das "Hamburger Abendblatt" hat Eva Hermans Aussagen auf einer Pressekonferenz im Jahr 2007 verzerrt wiedergegeben. Zu diesem Ergebnis kommt das Oberlandesgericht Köln. Nun wird für die Tageszeitung eine Entschädigungszahlung von 25.000 Euro fällig.
Das Falschzitat habe Herman in ihrer sozialen Wertgeltung massiv beeinträchtigt und herabgewürdigt. Aufgrund ihrer Vorbildfunktion als Nachrichtensprecherin wiege dies besonders schwer, urteilte das Gericht laut Informationen des Evangelischen Pressedienstes (epd). Das Gericht teilte zudem mit, der Axel-Springer-Verlag, zu dem das "Abendblatt" gehört, dürfe das falsche Zitat Hermans zum Bild der Mutter künftig nicht weiter verbreiten. Damit siegt die Fernsehmoderatorin Herman im Berufungsverfahren gegen den Verlag. Schon im Januar hatte das Landgericht Köln zugunsten der Journalistin entschieden.
Verlag trägt nicht alleinige Schuld an Medienkampagne
Im September 2007 hatte Herman ihr Buch "Das Prinzip Arche Noah" vorgestellt. Die Tageszeitung zitierte sie damals mit den Worten, in der NS-Zeit "sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter". Das Zitat sei Herman in den Mund gelegt worden und entspreche nicht den tatsächlichen Äußerungen der Moderatorin während der Pressekonferenz, urteilten die Richter nun. Das Zitat sei eine Interpretation der tatsächlichen, mehrdeutigen Äußerungen Hermans, als solche aber nicht deutlich gemacht worden. Dennoch sei der Springer-Verlag nicht allein für die Medienkampagne verantwortlich, die Herman im Anschluss an die Buchvorstellung ihre Anstellung beim NDR gekostet habe. Laut epd hat sich der Verlag bisher nicht zu dem Urteil geäußert.
Wörtlich hatte Herman 2007 gesagt: "Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ‘ne Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…."
"Mehrfach vom Dritten Reich distanziert"
Nach der Pressekonferenz hatte die Moderatorin der "Bild am Sonntag" erklärt: "Ich habe mich mehrfach ausdrücklich vom 'Dritten Reich' distanziert. Man muss meine Äußerung im Gesamtkontext betrachten. Es geht nicht um Hitlers Werte, sondern um menschliche Grundwerte, die im 'Dritten Reich' missbraucht und später abgeschafft wurden. Wer mich kennt und das Buch liest, weiß, dass ich links- und rechtsextreme Parteien aus tiefster Überzeugung ablehne. Es ist ein Halbsatz, der zu diesem Missverständnis geführt hat."
Auch der Pendo-Verlag, bei dem Hermans Buch erschienen war, verteidigte sich und seine Autorin: "Ausdrücklich stellen wir fest, dass wir gegen Rassismus, Rechtsradikalismus und jede Art der Diskriminierung Stellung beziehen. Sowohl Eva Herman als auch der Pendo-Verlag wehren sich daher gegen tendenziöse Berichterstattungen, die Frau Herman fälschlicherweise in den Kontext von Hitler-Sympathisanten rücken."
Dennoch haftete der Moderatorin fortan ein rechtspolitischer Ruf an. Nur einen Monat später, im Oktober 2007, brach der ZDF-Moderator Johannes B. Kerner das Gespräch mit Herman während einer Aufzeichnung seiner Talkshow ab. Dort sollte sie über ihr Buch und ihr umstrittenes Zitat im September sprechen. Kerner sagte damals laut ZDF im Anschluss der Aufzeichnung der Sendung: "Ich hatte die Hoffnung, dass Frau Herman ihre problematischen Äußerungen im Gespräch relativieren würde. Als klar war, dass wir dabei nicht weiterkommen, habe ich das Gespräch abgebrochen." (PRO)
VON: aw | 28.07.2009
http://www.pro-medienmagazin.de/themen.html?&news[action]=detail&news[id]=2296
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von pro-medienmagazin.de
Zitat:
BERUFUNGSVERFAHREN
Springer muss Eva Herman entschädigen
Rede und Recht: In zweiter Instanz hat das Gericht der TV-Moderatorin 25.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Außerdem muss der Springer-Verlag öffentlich klarstellen, ihre Äußerung über die NS-Zeit verfälscht dargestellt zu haben.
Köln - Eva Herman kann sich endlich mal über einen juristischen Sieg freuen: Der Axel-Springer Verlag darf die Moderatorin und Autorin nicht weiter falsch zitieren, sie habe den Nationalsozialismus in Teilen gutgeheißen, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln am Dienstag.
Das von Springer verlegte "Hamburger Abendblatt" hatte geschrieben, Eva Herman habe gesagt, "die Wertschätzung der Mutter" sei zur NS-Zeit besser gewesen. Die Moderatorin sah sich mit dem Zitat als Sympathisantin der NS-Familienpolitik verunglimpft und hatte auf Unterlassung und Zahlung einer Geldentschädigung geklagt.
Auch der finanziellen Forderung gab das OLG statt: Springer muss ihr wegen "schwer wiegender Persönlichkeitsverletzung" 25.000 Euro zahlen. Außerdem muss der Verlag in einer weiteren Veröffentlichung die Herman zugeschriebenen Äußerungen richtig stellen.
Die Ex-"Tagesschau"-Sprecherin hatte im September 2007 ihr Buch "Das Prinzip Arche Noah - warum wir die Familie retten müssen" vorgestellt. Nach eigenen Angaben hat Herman sowohl bei der Pressekonferenz als auch bei anderen öffentlichen Auftritten stets deutlich gemacht, dass sie den Nationalsozialismus verabscheue.
Die Richter des OLG gaben - wie schon in der Vorinstanz das Landgericht Köln - im Wesentlichen der Moderatorin Recht. Das Zitat, das ihr in den Mund gelegt worden sei, sei falsch und entspreche nicht dem tatsächlich von ihr Gesagten. Es habe sich um "eine Interpretation" ihrer bei der Pressekonferenz gemachten "mehrdeutigen Äußerung" gehandelt. Dadurch erscheine sie in negativem Licht, da letztlich der Unrechtscharakter des NS-Regimes bagatellisiert werde.
Für die weiteren beruflichen und privaten Auswirkungen Hermans sei aber nicht allein der Springer-Verlag verantwortlich zu machen, befanden die Richter. Eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Der Verlag kann binnen eines Monats beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde erheben. Man wolle über das weitere Vorgehen aber erst entscheiden, wenn die Urteilsbegründung vorliegt, sagte ein Sprecher.
Zuletzt war Herman vor wenigen Monaten mit einer Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber NDR gescheitert. Der Norddeutsche Rundfunk, für den sie 20 Jahre lang tätig gewesen war, hatte sie inmitten des Skandals um ihre umstrittenen Äußerungen entlassen. Über ein Jahr prozessierte sie vergebens, um ihren Job zurückzubekommen. In der Illustrierten "Bunte" erklärte Eva Herman im Juni, eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt eingereicht zu haben.
can/dpa/AP
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,638802,00.html
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Liebe Grüße
Günter
Das freut mich zu lesen. aber ob sie nun all ihre Jobs wiederkriegt?
Irgendwas bleibt immer haften 
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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR!
Gerechtigkeit fängt an, wenn man an ALLE denkt
MMM
Zitat:
Original von maru1158
Das freut mich zu lesen. aber ob sie nun all ihre Jobs wiederkriegt?
Irgendwas bleibt immer haften 
Ja, mich freut das auch!
Nun, mit der Klage gegen den NDR war sie vor einigen Monaten gescheitert. Ob die Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt noch etwas bewegen wird, bleibt abzuwarten.
Zitat:
Zuletzt war Herman vor wenigen Monaten mit einer Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber NDR gescheitert. Der Norddeutsche Rundfunk, für den sie 20 Jahre lang tätig gewesen war, hatte sie inmitten des Skandals um ihre umstrittenen Äußerungen entlassen. Über ein Jahr prozessierte sie vergebens, um ihren Job zurückzubekommen. In der Illustrierten "Bunte" erklärte Eva Herman im Juni, eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt eingereicht zu haben.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,638802,00.html
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von maru1158
Das freut mich zu lesen. aber ob sie nun all ihre Jobs wiederkriegt?
Irgendwas bleibt immer haften 
Klar bleibt was haften: dass die Else eine ganz recht Ische ist, die mit ihren Thesen die Familienpolitik der Nazis schönredet.
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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von maru1158
Das freut mich zu lesen. aber ob sie nun all ihre Jobs wiederkriegt?
Irgendwas bleibt immer haften 
Klar bleibt was haften: dass die Else eine ganz recht Ische ist, die mit ihren Thesen die Familienpolitik der Nazis schönredet.
Das Oberlandesgericht Köln hat gerade festgestellt, dass das nicht so ist. Und hat Frau Hermann 25.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen!
Du solltest Dich also mit Deinen diesbezüglichen Beleidigungen zurückhalten.
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Liebe Grüße
Günter
das ist Fakt:
Zitat:
„Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen eine Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das, alles, was wir an Werten hatten, – es war ’ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, – aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“
http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman
Audiomitschnitt:
http://www.duesseldorf-blog.de/audio/Eva_Herman.mp3
Und meine Interpretation ist, dass wer in der Wertedebatte die 68er mit den Nazis gleichsetzt, gleichzeitig aber die Familienwerte des 3. Reiches vertritt, sich der Schönrederei des Nationalsozialismus schuldig macht.
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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
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Zitat:
Original von Grubendol
das ist Fakt:
Zitat:
„Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen eine Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das, alles, was wir an Werten hatten, – es war ’ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, – aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“
http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman
Audiomitschnitt:
http://www.duesseldorf-blog.de/audio/Eva_Herman.mp3
Und meine Interpretation ist, dass wer in der Wertedebatte die 68er mit den Nazis gleichsetzt, gleichzeitig aber die Familienwerte des 3. Reiches vertritt, sich der Schönrederei des Nationalsozialismus schuldig macht.
Das hat sie in diesen Sätzen doch überhaupt nicht getan.
Es ist immer problematisch, wenn man einen Ausschnitt aus einem Vortrag schriftlich wiedergibt. Man kann dabei, schon durch das Setzen der Satzzeichen, den Sinn in die eine oder in andere Richtung verändern. (Das muss nicht mal absichtlich gehscheen.)
Deshalb kann ich nur alle einladen, Euch diese Passage im O-Ton anzuhören (ziemlich zu Beginn der Sendung ab 3:12 min.):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Eva_Herman_bei_Kerner/335636?inPopup=true
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von Grubendol
das ist Fakt:
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„Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen eine Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das, alles, was wir an Werten hatten, – es war ’ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, – aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“
http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman
Audiomitschnitt:
http://www.duesseldorf-blog.de/audio/Eva_Herman.mp3
Und meine Interpretation ist, dass wer in der Wertedebatte die 68er mit den Nazis gleichsetzt, gleichzeitig aber die Familienwerte des 3. Reiches vertritt, sich der Schönrederei des Nationalsozialismus schuldig macht.
Es geht hier doch nicht um Hitler, sondern vielmehr um die Mütter, die noch mehr als zwei Kinder bekamen, die bei Ihnen zu Hause blieben, die Familie versorgten und nicht das Essen für eine Erwärmung in der Mikrowelle(gab es damals noch nicht, weiss ich)in den Kühlschrank stellten, damit die Kinder, die ja schließlich ihren eigenen Haustürschlüssel hatten, nach der Schule sich selbst versorgen konnten.
Damals hatten die Kinder noch nicht so viele Dinge, aber ich denke, sie waren bestimmt glücklicher, weil jemand da war, der ihnen zu hörte, wenn sie Kummer hatten und ein Ball und viele Geschwister waren vielleicht mehr wert, als ein PC, Gameboys mit vielen Spielen, heute. Leider kam der Hitler und der Krieg dazwischen, aber ich bin der Meinung, dass nicht dass das Positive in Hermans Denken war.
Das ist meine Meinung dazu!!! 
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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR!
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MMM
Frau Hermann hat sich nie „lobend“ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheut sie rechtsradikales Gedankengut und hat das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.
In der Kerner-Sendung sagte Frau Hermann folgende Sätze:
Zitat:
Also nochmal: das Original zeigt ja ganz klar, dass ich von den Werten - von den Werten - sprach, die wir - also wir Menschen - schon vor dem 3. Reich, während des 3. Reiches und auch bei den 68ern hatten, die dann abgeschafft wurden.
Ich sprach nicht von der Politik des 3. Reiches, sondern ich sprach von den Werten der Menschen!
...
Ich habe ja vorher gesagt, wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland wieder wertschätzen lernen, das ja leider mit den Nationalsozialisten und den 68ern abgeschafft wurde. Das heißt, das vorher schon bestanden hat.
Man muss hier nicht ihre Auffassung teilen, aber ihr hier rechtes Gedankengut zu unterstellen, ist wirklich unsachlich! Kerner ignorierte ihre Stellungnahme, weil er offensichtlich schon vorher geplant hatte, sie fertigzumachen!
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von Günter
Frau Hermann hat sich nie „lobend“ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheut sie rechtsradikales Gedankengut und hat das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.
In der Kerner-Sendung sagte Frau Hermann folgende Sätze:
Zitat:
Also nochmal: das Original zeigt ja ganz klar, dass ich von den Werten - von den Werten - sprach, die wir - also wir Menschen - schon vor dem 3. Reich, während des 3. Reiches und auch bei den 68ern hatten, die dann abgeschafft wurden.
Ich sprach nicht von der Politik des 3. Reiches, sondern ich sprach von den Werten der Menschen!
...
Ich habe ja vorher gesagt, wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland wieder wertschätzen lernen, das ja leider mit den Nationalsozialisten und den 68ern abgeschafft wurde. Das heißt, das vorher schon bestanden hat.
Man muss hier nicht ihre Auffassung teilen, aber ihr hier rechtes Gedankengut zu unterstellen, ist wirklich unsachlich! Kerner ignorierte ihre Stellungnahme, weil er offensichtlich schon vorher geplant hatte, sie fertigzumachen!
Aber das ist ja genau die Lüge, die Nazis haben diese Familienwerte, die auch die Herman vertritt, nicht abgeschafft, sondern absolut mit den gleichen Argumenten vertreten wie Miss Ex-Tagesschau.
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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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Zitat:
Original von Grubendol
Aber das ist ja genau die Lüge, die Nazis haben diese Familienwerte, die auch die Herman vertritt, nicht abgeschafft, sondern absolut mit den gleichen Argumenten vertreten wie Miss Ex-Tagesschau.
Du begreiffst es scheinbar wirklich nicht!
Bestimmte Familienwerte müssen nicht deshalb zwangsläufig schlecht sein, nur weil die Nazis sie auch gut fanden!
Autobahnen sind auch nicht schon deshalb schlecht, weil Hitler einige gebaut hat.
Und zu essen und zu trinken ist auch nicht schon deshalb schlecht, nur weil Hitler und die Nazis auch gegessen und getrunken haben!
Ich geb es auf, es hat keinen Zweck ... 
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Liebe Grüße
Günter
Die Meinungen können ja auch durchaus verschieden sein, aber es ist mir unverständlich, warum man ihr die Moderation von Sendungen nahm, die mit dieser Auffassung so gar nichts gemein hatte.
und sie war eine gute Moderatorin, besonders auf N3.
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Zitat:
Original von Grubendol
Zitat:
Original von Günter
Frau Hermann hat sich nie „lobend“ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheut sie rechtsradikales Gedankengut und hat das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.
In der Kerner-Sendung sagte Frau Hermann folgende Sätze:
Zitat:
Also nochmal: das Original zeigt ja ganz klar, dass ich von den Werten - von den Werten - sprach, die wir - also wir Menschen - schon vor dem 3. Reich, während des 3. Reiches und auch bei den 68ern hatten, die dann abgeschafft wurden.
Ich sprach nicht von der Politik des 3. Reiches, sondern ich sprach von den Werten der Menschen!
...
Ich habe ja vorher gesagt, wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland wieder wertschätzen lernen, das ja leider mit den Nationalsozialisten und den 68ern abgeschafft wurde. Das heißt, das vorher schon bestanden hat.
Man muss hier nicht ihre Auffassung teilen, aber ihr hier rechtes Gedankengut zu unterstellen, ist wirklich unsachlich! Kerner ignorierte ihre Stellungnahme, weil er offensichtlich schon vorher geplant hatte, sie fertigzumachen!
Aber das ist ja genau die Lüge, die Nazis haben diese Familienwerte, die auch die Herman vertritt, nicht abgeschafft, sondern absolut mit den gleichen Argumenten vertreten wie Miss Ex-Tagesschau.
Schon das zweite Mal, dass ich entdecken muss, dass du in einer unverschämten Weise postest! Bist du wirklich nicht in der Lage, das zu begreifen, was in den Postings über deinem steht?
Wie tief muss dein Hass gegen alles Religiöse sein???
Was haben der Nationalsozialismus und seine Familienwerte mit Religion zu tun?
In dem Posting von mir, das zu zitierst, steht jedenfalls kein Wort über Religion.
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Zitat:
07. August 2009, 10:15
Gottesdienst mit Eva Herman verweigert
EKD-Auslandsgemeinde in Stockholm untersagt Feier in St. Gertruds-Kirche
Stockholm/Korntal (kath.net/idea)
Die deutsche evangelische Kirchengemeinde in Stockholm hat einer christlichen Touristengruppe untersagt, in der St. Gertruds-Kirche einen Gottesdienst zu feiern. Als Grund gab sie die geplante Beteiligung der Journalistin und Autorin Eva Herman (Hamburg) an. Herman gehört zum Referententeam einer von der württembergischen Ludwig-Hofacker-Vereinigung mitveranstalteten Ostseekreuzfahrt mit rund 285 Teilnehmern. Für den 8. August war ein Gottesdienst in der Gertruds-Kirche vorgesehen, in dem Herman ihren christlichen Glauben bezeugen sollte.
Am 4. August teilte ein Mitglied der Gemeindeleitung, Astrid M. Källström, dem Reisebüro „hand in hand tours“ (Ebhausen/Schwarzwald) mit, dass man Herman nicht einladen wolle. Dies geschehe „vor dem Hintergrund der Ereignisse von Anfang September 2007. Die NDR-Journalistin Herman wurde damals vom NDR aufgrund ihrer Publikation ‚Das Arche Noah-Prinzip’ gekündigt“. Bei der Präsentation des Buchs am 7. September 2007 hatten Medien Hermans Wertschätzung der Mutter fälschlicherweise als Befürwortung der nationalsozialistischen Familienpolitik interpretiert.
Inzwischen hat das Oberlandesgericht Köln festgestellt, dass Frau Herman dies nicht gesagt hat. Das Gericht sprach der Journalistin wegen schwerwiegender Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte 25.000 Euro Schmerzensgeld zu.
Damson: Ich schäme mich für meine Kirche
Die Absage der EKD-Auslandsgemeinde ist auf scharfe Kritik gestoßen. Der Geschäftsführer der Ludwig-Hofacker-Vereinigung, Erwin Damson (Korntal bei Stuttgart), bezeichnete die Ausladung als ungeheuerlichen Vorgang. Seit 1995 feiere die Vereinigung bei ihren Kreuzfahrten Gottesdienste in der St. Gertruds-Kirche. Dies sei auch ein Zeichen der Verbundenheit mit der deutschen Gemeinde in der schwedischen Hauptstadt. „Ich schäme mich für meine Kirche“, sagte Damson gegenüber idea. Die Begründung wies er als „skandalös“ zurück. Die seit dem 1. August als Gemeindepastorin amtierende württembergische Theologin Susanne Blatt hätte wissen müssen, dass Frau Herman längst rehabilitiert sei. „Traurig“ mache ihn auch die Reaktion des EKD-Kirchenamts. Seine Bitte, die Stockholmer Gemeinde über Frau Herman aufzuklären, sei ohne Reaktion geblieben. Damson gehörte von 1983 bis 2006 der württembergischen Synode an. Nach Angaben des Geschäftsführers von „hand in hand tours“, Heiner Zahn, fällt der Gottesdienst aus. Das am 5. August von Pfarrerin Blatt telefonisch unterbreitete Angebot, den Gottesdienst unter der Bedingung zuzulassen, dass Frau Herman „nur eine Lesung“ machen solle, sei unannehmbar
http://kath.net/detail.php?id=23602
Zitat:
Original von Günter
[Das Oberlandesgericht Köln hat gerade festgestellt, dass das nicht so ist. Und hat Frau Hermann 25.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen!
Ganz so einfach ist es denn doch nicht!
Die Formulierungen Eva Hermans waren mindestens dumm; sie hätte wissen müssen, dass dies entsprechend interpretiert würden. Gerade als Medienprofi weiß ich so etwas.
Ganz davon abgesehen, mit welchen Zielen die Nazis eigentlich die sogenannten Familienwerte hochgehalten haben.
Ansonsten hatte sie natürlich recht, besonders was die Kritik an den 68ern anbelangt.
Und was diese Kirche da geritten hat, ist mir ein Rätsel.
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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!
Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Grubendol
Aber das ist ja genau die Lüge, die Nazis haben diese Familienwerte, die auch die Herman vertritt, nicht abgeschafft, sondern absolut mit den gleichen Argumenten vertreten wie Miss Ex-Tagesschau.
Du begreiffst es scheinbar wirklich nicht!
Bestimmte Familienwerte müssen nicht deshalb zwangsläufig schlecht sein, nur weil die Nazis sie auch gut fanden!
Ich geb es auf, es hat keinen Zweck ... 
Ist auch besser so, wenn auch du die Werte der Nazis gut findest.
Frau Herman lügt in ihren Aussagen über die Nazis und die 68er und bedient ein überwiegend rechtsradikales Klientel.
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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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