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Geschrieben von Lui am 28.02.2015 um 16:03:

Die lange Tradition US-amerikanischer Folter und westliche Werte

Zitat:
Die Kulturwissenschaftlerin Katrin Dauenhauer hat über Folter in US-amerikanischen militärischen Einsätzen promoviert. Im Fokus ihrer Forschungsarbeit liegt der inneramerikanische Diskurs zwischen den Jahren 1899 und 2008 anhand des Philippinisch-Amerikanischen Krieges (PAK), des Vietnamkrieges und des Krieges gegen den Irak. Mit dieser Langfristperspektive werden einige Mythen in den Folterdebatten deutlich und können künftig dekonstruiert werden.

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44174/1.html

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Grubendol am 28.02.2015 um 16:33:

Die Frau redet Unsinn, wer hat denn die Folter gerechtfertigt?

Zitat:
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 würden vorgeschoben, um extreme Formen staatlicher Gewalt zu rechtfertigen, sagt Katrin Dauenhauer

Staatliche Gewalt ist doch kein Selbstzweck. Dass die USA auf den 11. September mit aller Härte reagieren würden, war den Verantwortlichen doch vorher klar, darauf war der Anschlag doch ausgelegt.

Zudem war es nur der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Anschlägen fundamentalistischer Moslems gegen die USA. Dass die junge Dame sich einerseits so auf den 11. September kapriziert und als "Beleg" für ihre These noch den Krieg von 1899 und den Vietnamkrieg (auch dessen Unrechtmäßigkeit ist völlig unbestritten) heranzieht, zeugt von ihrer historischen Unerfahrenheit.

Zitat:
Doch wenn man sich auf den 11. September als Ausgangspunkt einlässt, erliegt man da nicht bereits der "Propaganda" derjenigen die Folter und Kriege rechtfertigen wollen? Sie haben ja bereits den Vietnamkrieg und den PAK genannt. Folter ist demnach nichts, was erst mit dem "War on Terror" beginnt?

Nein, Folter ist nichts, was mit dem "War on Terror" begonnen hat, Folter wurde bereits vor dem 11. September von den Taliban in Afghanistan betrieben, gefoltert haben auch sowjetische Soldaten in Afghanistan, nur hat sich die junge Dame damit nicht beschäftigt, war halt nicht ihr Thema.

Jeder dieser Kriege hat eine ganz eigene Geschichte, spezifische Ursachen und amerikanische Historiker haben die "Dummheit" dieser Dinge längst beschrieben (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Torheit_der_Regierenden).

Als die Amerikaner auf den Philippinen folterten, begingen die Deutschen Völkermord an den Herero und den Nama in Südwestafrika, die Belgier versklavten den Kongo, die Niederländer Indonesien und die Briten und Franzosen den Rest dessen, was später die "3. Welt" genannt wurde. Überall dort wurde von den Christen gefoltert.

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